Filmkritik zu Das Haus der Dämonen
Verfluchtes Haus...mal wieder
Welche Idee ist im Horror Genre so abgenutzt wie die von verfluchten Häusern und Untoten, die erlöst werden müssen? Der Fluch, der Fluch 2, The Ring, The Ring 2, Amityville Horror...sind nur einige Beispiele. Und doch muss uns "Das Haus der Dämonen" mit einer weiteren, belanglosen Geschichte langweilen. Hier kurz der Rahmen, der um den simplen Kern gestrickt ist: Matt ist ein krebskranker Junge, der mit seiner Mutter mehrfach wöchentlich in eine weit entfernte Klinik zu Untersuchungen fahren muss. Dieser weite Weg ist eine zusätzliche Belastung und so beschließt die Familie in ein recht preisgünstiges Haus näher an der Klinik zu ziehen. Dort richtet sich Matt sein Zimmer im Keller ein und hat fortan Visionen und sieht tote Menschen. Als die Familie etwas über die Geschichte des Hauses recherchiert, entdecken sie so einiges was den Grusel erklärt...Spiegelschock
Nicht nur, dass die Geschichte dermaßen uninnovativ ist, nein, da dachten sich die Produzenten, bauen wir doch auch noch paar der klischeehaftesten Schockeffekte ein. Wer kennt ihn noch nicht den Spiegelschocker: Spiegelbild normal, Person schaut weg, Monster im Spiegel, Person erschrickt, Person sucht Monster im echten Raum, Monster weg. Buhh. Klar, der Effekt funktioniert immer wieder mal, aber wenn gar nichts neues kommt ist das einfach eine Schande für alle Freunde guten Horrors.Schaupspieler
Wenigstens was die Schauspieler angeht, kann "Das Haus der Dämonen" punkten. Virginia Madsen als fürsorgliche Mutter, Kyle Gallner als kranker Junge und Amanda Crew als Kindermädchen machen alle eine gute Figur.Fazit
Für Horrorfans absolut nicht zu empfehlen, da sie angesichts der Austauschbarkeit dieses Films enttäuscht sein werden. Wer gelegentlich mal ein bisschen Horror mag und sich den ein oder anderen Schreck holen möchte kann es sich antun, sonst lieber eine der vielen Alternativen ansehen.
dalle Bilder © Falcom
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | The Haunting in Connecticut |
| Land/Jahr: | USA/Kanada 2008 |
| Genre: | Horror, Thriller |
| Regie: | Peter Cornwell |
| Drehbuch: | Adam Simon, Tim Metcalfe |
| Musik: | Robert J. Kral |
| Studio: | Falcom |
| FSK: | ab 16 |
| Länge: | 103 min. |
| Deutschlandstart: | 02.07.2009 |
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