Filmkritik zu Das Bildnis des Dorian Gray
Der ebenso gut aussehende wie unerfahrene Dorian Gray kommt gegen Ende des 19.
Jahrhunderts in London an. Dort steht er dem Maler Basil Hallward Modell, der Dorians
beeindruckende Schönheit und Jugendlichkeit in einem Portrait dauerhaft festhalten will. Unter den
Fittichen des charismatischen Lord Henry Wotton findet Dorian schnell Gefallen an den
hedonistischen Freuden der gehobenen Großstadt-Gesellschaft und lernt, dass sein Aussehen ihm alle
Türen öffnet. So wundert es nicht, dass, kaum ist das Bild enthüllt, Dorian ein gedankenloses
Versprechen äußert: Seine Seele würde er dafür geben, dass nicht er, sondern das Gemälde altert!
Dorians Wunsch wird Wirklichkeit: Während er sich ohne jegliche äußerer Konsequenzen
hemmungslosem Vergnügen und verbotenen Begierden hingibt, wird sein gemaltes Abbild mit jeder
begangenen Sünde hässlicher und grauenerregender. Um sein dunkles Geheimnis zu bewahren, geht
Dorian bis zum Äußersten. Jahre später quälen ihn die Geister der Vergangenheit mehr denn je. Als er
sich in die junge Emily verliebt, schöpft er wieder Hoffnung auf Erlösung...
Neuigkeiten zum Film
Fakten
| Originaltitel: | Dorian Gray (neuverfilmt) |
| Land/Jahr: | UK 2009 |
| Genre: | Horror, Drama |
| Regie: | Oliver Parker |
| Drehbuch: | Toby Finlay, Oscar Wilde |
| Studio: | Concorde |
| Länge: | 118 min. |
| Body Count: | 4 |
| Deutschlandstart: | 15.04.2010 |















