Filmkritik zu Die Legende des Zorro

Die Legende des Zorro Die Legende des Zorro Die Legende des Zorro
Der Maskenmann ist zurück

Alejandro de la Vega führt ein geregeltes Leben mit seiner Frau Elena und seinem mittlerweile 10-jährigem Sohn Joaquin. Doch bei der Wahl zur Aufnahme Kaliforniens in die vereinigten Staaten macht der Dorfrüpel McGivens wieder mal Radau und Zorro muss die Sicherheit erhalten. Doch seine Frau findet das gar nicht so amüsant und wirft ihm vor, dass er sich zu wenig um seine Familie kümmert... Als dann auch noch der französische Weinbauer Armand in das Leben von Elene tritt, ist es mit dem Frieden in Kalifornien ganz aus.

Action

Ein Großteil der Action in Campbell's zweitem Zorro-Film, welcher 8 echte und 10 Filmjahre nach dem ersten spielt, kommt mittelmäßig bis gut rüber. Ein paar Actionszenen wirken zu lasch und vor allem unrealistisch, teilweise schon "affig". Oder wie soll man es deuten, wenn Zorro z.B. lieber einen Hechter mit ausgebreiteten Armen durch einen Torbogen macht, als einfach nur normal durchzuspringen oder ein kleines Kind auf dem Rücken eines Pferdes im Sturmgalopp aus einem Zug springt?

Die Handlung ist auch hier typisch hollywood-mäßig leicht oberflächlich ausgefallen. Man weiß sowieso zu jedem Zeitpunkt des Films, dass den Protagonisten nichts schlimmes passieren kann, denn es ist ja ein "Familienfilm", deswegen ensteht keine richtige Spannung. Zwischenzeitlich gibt es eine kleine Wendung und es wird etwas interessanter, was aber zum Ende hin dann aber wieder abflacht. Es wird weiterhin versucht, auf die Beziehung zwischen Alejandro und Elena nach ihrer Scheidung tiefer einzugehen, doch auch dies wirkt unausgebildet, man weiß, dass sie wieder zusammenkommen. Ab und zu gibt es jedoch ein paar gelungene Dialoge oder Szenen, die den Zuschauer zum lachen bringen.

Schauspielerisch ist der Film im Mittelmaß. Die gute Leistung der Hauptcharaktere wie Alejandro, Elena und sogar Joaquin wird von den typischen Bösewichten "Ich-bin-ja-so-böse-und-lass-mich-dennoch-zusammenschlagen" mit gemeinem Grinsen und stumpfsinnigem Verhalten wieder nach unten gezogen.

Fazit
Ein Film, den man sich unter anderem mit der Familie ansehen kann, wenn es wirklich nichts Besseres zu tun gibt. Ansonsten nicht sehenswert. /pp

alle Bilder © Sony Pictures


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:The Legend of Zorro
Land/Jahr:USA 2005
Genre:Action
Regie:Martin Campbell
Drehbuch:Roberto Orci
Musik:Fernando Camara
Studio:Sony Pictures
FSK:
ab 12
Länge:130 min.
Deutschlandstart:27.10.2005
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

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Schauspieler und Rollen

Antonio Banderas Antonio Banderas
als "Alejandro Murrieta, Zorro"
Rufus Sewell Rufus Sewell
als "Armand"
Nick Chinlund Nick Chinlund
als "McGivens"
Adrian Alonso Adrian Alonso
als "Joaquin"

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