Filmkritik zu Ein russischer Sommer
1910. Leo Tolstois Frau Sofia, seit 48 Jahren mit dem weltberühmten Autor verheiratet, ist außer sich: Tolstois engster Vertrauter Tschertkow hat ihren geliebten Mann hinter ihrem Rücken dazu überredet, die wertvollen Rechte an seinen Werken nicht ihr und den gemeinsamen Kindern, sondern dem russischen Volk zu vermachen. Und das, obwohl sie ihm ihr Leben gewidmet hat. Ja sogar, eigenhändig, das Manuskript von "Krieg und Frieden" sechs Mal abgeschrieben hat. Voller Leidenschaft nimmt sie den Kampf um ihr gutes Recht auf – doch an den Idealen (und dem Ego) ihres Mannes ist nicht
zu rütteln. Je mehr Sofia wie eine Furie durch den herrschaftlichen Familiensitz fegt, desto leichter wird es für Tschertkow, Tolstoi
von der Richtigkeit seiner Entscheidung zu überzeugen.
Neuigkeiten zum Film
Fakten
| Originaltitel: | The Last Station |
| Land/Jahr: | Deutschland/Russland/UK 2009 |
| Genre: | Drama |
| Regie: | Michael Hoffman |
| Drehbuch: | Michael Hoffman, Jay Parini |
| Musik: | Sergey Yevtushenko |
| Studio: | Warner |
| FSK: | ab 6 |
| Länge: | 112 min. |
| Deutschlandstart: | 21.01.2010 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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