Filmkritik zu Kick-Ass

Kick-Ass Kick-Ass Kick-Ass
Superhelden ohne Superkräfte
Kick-Ass erzählt die Geschichte eines Highschool Schülers, der es Leid ist nur ein ganz normaler Typ zu sein, den in der Schule niemand beachtet. Dave Lizewski ist dieser Schüler. Er und seine Freunde ziehen sich, wie es für Jungen dieses Alters üblich ist, viele Comichefte rein und Dave fragt sich warum eigentlich in der echten Welt sich niemand maskiert und los geht um Verbrecher zu bekämpfen...wie Batman, Superman, Spiderman, die Fantastic Four, X-Men und Konsorten. Nach kurzer Überlegung bestellt er sich einen Neoprenanzug und zwei Holzstäbe und schon kann die Verbrecherjagd beginnen...meint er zumindest bis er ordentlich vermöbelt wird...

Superheldenwahn
Schon kurz nachdem Dave Lizewski sich als "Kick-Ass" einen Namen gemacht hat, weil ein Video von ihm bei YouTube gelandet ist, wird er gefeiert und bekommt sogar Nachahmer. Jetzt helfen noch Big Daddy und Hit Girl die Straßen sauber zu halten, nur haben es die beiden wirklich drauf und sparen nicht an Munition. Doch der Mafiaboss Frank D'Amico geht der Superheldentrend langsam auf die Nerven, da seine Mafiagenossen nach und nach von den maskierten Gesetzeshütern umgenietet werden, also schickt er seinen Sohn als Spitzel mit dem Superheldennamen "Red Mist" in die Superheldengang um sie in eine Falle zu locken.

Interessante Mischung
Kick-Ass besticht durch eine interessante Mischung. Einerseits hat der Film Elemente einer Komödie, wie es viele Comicverfilmungen, vor allem die von Marvel, auch haben. Oft ist der Humor dabei recht primitiv und eher kindlich gehalten. Auf der anderen Seite sind die Kampfszenen viel brutaler als man es aus anderen Comicverfilmungen gewohnt ist. Blut spritzt, Körper platzen und sogar Folter steht auf der Tagesordnung. Dann hat der Film noch exzellente Kampfszenen, die an Watchmen erinnern und das Flair des Films von einer Sekunde auf die nächste umschwenken lassen. Als Zuschauer hat man den Film in einer Schublade, muss diese aber immer wieder öffnen da der Film mehr Facetten hat als man anfangs geglaubt hätte.

Fazit
Kick-Ass ist eine facettenreiche Comicverfilmung, die Humor, Gewalt sogar ein bisschen Innovation zu bieten hat. /dd

alle Bilder © Universal


Cinefreaks Wertung:


IMDB Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:Kick-Ass
Land/Jahr:USA 2010
Genre:Komödie, Action
Regie:Matthew Vaughn
Drehbuch:Matthew Vaughn, Jane Goldman
Musik:Ilan Eshkeri
Studio:Universal
FSK:
ab 16
Länge:117 min.
  Body Count:45
Budget:28,000,000
Einspielergebnis:41,575,312
Deutschlandstart:22.04.2010
Internetseiten:

Produkte

Schauspieler und Rollen

Nicolas Cage Nicolas Cage
als "Damon Macready"
Mark Strong Mark Strong
als "Frank D'Amico"
Chloe Moretz Chloe Moretz
als "Hit Girl / Mindy Macready"
Xander Berkeley Xander Berkeley
als "Detective Vic Gigante"
Omari Hardwick Omari Hardwick
als "Marcus"
Aaron Johnson Aaron Johnson
als "Dave Lizewski"

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