Filmkritik zu Knight and Day
Begegnung mit Folgen
Als June Havens am Flughafen dem charmanten Roy Miller in die Arme stolpert, ahnt sie noch nicht, was für eine folgenreiche Begegnung ihr bevorsteht. Kaum an Bord kann sie gerade einmal “Hallo” sagen, bevor Miller im Handumdrehen die ersten, auf ihn angesetzten Killer umlegt und nonchalant die Boeing notlandet. Bevor sie sich trennen müssen, gibt Roy June noch einige Überlebenstips, wie z.B. niemals in irgendwelche Autos von Agenten einzusteigen. Doch bereits wenige Stunden später befindet sich June in jenem genannten Vehikel, doch Roy ist bereits zur Stelle, um sie zu befreien.Eine Flucht um den gesamten Globus beginnt, auch wenn June davon meistens nicht viel mitbekommt weil sie von Roy narkotisiert wurde um ihr Schlimmes zu ersparen. Sie weiß nicht was sie von dem manchmal leicht wahnsinnigen Unbekannten halten soll weil ihre ganze Umwelt sie vom Gegenteil von dem überzeugen will, was Roy ihr eintrichtert. Ursprung allen Übels ist nämlich eine winzige Batterie, welche eine infinitve Energieversorgung ermöglichen soll und somit zum Ziel so gut wie aller kriminellen Vereinigungen wird.
Story
Um mit "Knight and Day" Spass haben zu können, muss man einfach das Gehirn mehr oder weniger ausschalten und nicht auf unrealistische Einzelheiten achten, welche im Sekundentakt über die Leinwand huschen. Doch wenn dies gegeben ist, ist Unterhaltung garantiert. Die Actionszenen sind nicht zu übertrieben und immer mit einem lockeren Spruch auf den Lippen rennt, schlägt und schießt sich der Superagent Roy Miller durch die ganze Welt und passt nebenbei noch auf June auf. Die Macher haben versucht, Action, Comedy und Romantik unter einen Hut zu bringen und haben dies auch gut geschafft, obwohl es wahrlich nicht einfach ist ohne ins Lächerliche abzudriften. Ein Paradebeispiel für eine derartige Genre-Vermischung ist "True Lies", diesem Film kann "Knight and Day" jedoch nicht das Wasser reichen.Tom Cruise und Cameron Diaz geben ein gutes Paar ab, auch wenn die weibliche Hauptrolle teilweise schon stark in den Schatten des männlichen Parts treten muss. Was erwähnenswerte Rollen betrifft, ist man hiermit schon am Ende, denn der Film ist so gut wie nur auf die beiden Hauptdarsteller ausgelegt. Peter Sarsgaard hat mit seiner Standart-Bösewicht-Rolle nicht viel zu tun und der Rest der Schauspieler ist nur da, damit es nicht so leer aussieht und damit es auch genug Bösewichte zum Ausschalten gibt.
Fazit
"Knight and Day" ist ein unterhaltsamer Film, um an einem gemütlichen Abend abzuspannen und das Leben mal nicht so ernst zu nehmen.
palle Bilder © 20th Century Fox Germany
Cinefreaks Wertung:
IMDB Wertung:
Neuigkeiten zum Film
Fakten
| Originaltitel: | Knight and Day |
| Land/Jahr: | USA 2010 |
| Genre: | Action,Komödie |
| Regie: | James Mangold |
| Drehbuch: | Patrick O'Neill |
| Studio: | 20th Century Fox Germany |
| FSK: | ab 0 |
| Länge: | 110 min. |
| Budget: | 107,000,000 |
| Einspielergebnis: | 183,484,852 |
| Deutschlandstart: | 22.07.2010 |
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