Filmkritik zu Merry Christmas
Friedliches Fest mitten im Krieg
Merry Christmas' align='right'>Eine fast unglaubliche Geschichte hat sich Weihnachten 1914 im ersten Weltkrieg abgespielt. Franzosen und Schotten verteidigen sich in Frankreich gegen die angreifenden Deutschen im Stellungskrieg. Keine der Fronten schafft es sich weiter zu bewegen und so hängen die Truppen geradezu in ihren Schützengräben fest. Am heiligen Abend feiern die Schotten in ihrem Tunnel lautstark mit den Dudelsäcken, was auch die Franzosen und deutschen deutlich hören können. Ein Soldat der Deutschen hat seine Frau in den Schützengraben geschmuggelt um seinen Kameraden ein Lied zu singen, welches dann mittendrin von einem schottischen Dudelsack aus dem anderen Graben begleitet wird. Eine unheimlich heimliche Atmosphäre kommt auf, als die drei Befehlshabenden sich langsam aus den Gräben herausbegeben um eine vorrübergehende Waffenruhe zu beschliessen.
In dieser Nacht sitzen verfeindete Parteien eng beieinander, tauschen Schokolade, Champagner und singen zusammen, immer in dem Wissen, dass sie am nächsten Tag wohl schon wieder aufeinander schiessen müssen...
Menschlichkeit
Der Film zeigt wunderschön, was sich wohl jeder von uns schon einmal gesagt hat: Unter anderen Umständen würden sich feindlich gegenüberstehende Verbünde einfach nett ein Bier miteinander trinken. Die Soldaten sind allesamt Opfer der Obrigkeit, welche sich sicher im eigenen Land verschanzt und die Truppen in den Krieg kommandiert.
Oft hängelt sich der Film an der Grenze zum "verschnulzt sein" entlang, ohne diese jedoch zu überschreiten. Die Schauspieler sind allesamt überzeugend, vor allem aber der französische Lieutenant Audebert wertet den Film nicht unwesentlich auf.
Die ersten 20 Minuten dienen zur Einstimmung, sind aber relativ unwichtig und zu lang gezogen, da sie keinen richtigen Bezug zur folgenden Handlung herstellen können.
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Merry Christmas' align='right'>Eine fast unglaubliche Geschichte hat sich Weihnachten 1914 im ersten Weltkrieg abgespielt. Franzosen und Schotten verteidigen sich in Frankreich gegen die angreifenden Deutschen im Stellungskrieg. Keine der Fronten schafft es sich weiter zu bewegen und so hängen die Truppen geradezu in ihren Schützengräben fest. Am heiligen Abend feiern die Schotten in ihrem Tunnel lautstark mit den Dudelsäcken, was auch die Franzosen und deutschen deutlich hören können. Ein Soldat der Deutschen hat seine Frau in den Schützengraben geschmuggelt um seinen Kameraden ein Lied zu singen, welches dann mittendrin von einem schottischen Dudelsack aus dem anderen Graben begleitet wird. Eine unheimlich heimliche Atmosphäre kommt auf, als die drei Befehlshabenden sich langsam aus den Gräben herausbegeben um eine vorrübergehende Waffenruhe zu beschliessen.
In dieser Nacht sitzen verfeindete Parteien eng beieinander, tauschen Schokolade, Champagner und singen zusammen, immer in dem Wissen, dass sie am nächsten Tag wohl schon wieder aufeinander schiessen müssen...
Menschlichkeit
Der Film zeigt wunderschön, was sich wohl jeder von uns schon einmal gesagt hat: Unter anderen Umständen würden sich feindlich gegenüberstehende Verbünde einfach nett ein Bier miteinander trinken. Die Soldaten sind allesamt Opfer der Obrigkeit, welche sich sicher im eigenen Land verschanzt und die Truppen in den Krieg kommandiert.
Oft hängelt sich der Film an der Grenze zum "verschnulzt sein" entlang, ohne diese jedoch zu überschreiten. Die Schauspieler sind allesamt überzeugend, vor allem aber der französische Lieutenant Audebert wertet den Film nicht unwesentlich auf.
Die ersten 20 Minuten dienen zur Einstimmung, sind aber relativ unwichtig und zu lang gezogen, da sie keinen richtigen Bezug zur folgenden Handlung herstellen können.
Fazit
Ein gut gemachter Film über ein schier unglaubliches Ereignis, welches beweist, dass Menschlichkeit über Grausamkeit siegen kann - auch wenn es den Krieg nicht positiv beeinflusst hat.
dalle Bilder © Senator
Cinefreaks Wertung:
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Fakten
| Originaltitel: | Joyeux Noël |
| Land/Jahr: | Frankreich/Deutschland/Rumänien/UK 2005 |
| Genre: | Historie, Kriegsfilm |
| Regie: | Christian Carion |
| Drehbuch: | Christian Carion |
| Musik: | Philippe Rombi |
| Studio: | Senator |
| FSK: | ab 12 |
| Länge: | 115 min. |
| Deutschlandstart: | 24.11.2005 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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