Filmkritik zu Hugo Cabret
Hugo Cabret hat dieses Jahr die meisten Oscarnominierungen bekommen. Seine elf Nominierungen schliessen Bester Film, Beste Regie, Bestes adaptiertes Drehbuch, Bestes Szenenbild, Beste Filmmusik, Beste visuelle Effekte, u.a. ein. Ich hatte deswegen große Erwartungen, als ich ins Kino gegangen bin, um die Geschichte dieses jungen französischen Waisenkindes zu erfahren. Nach dem Tod seines Vaters arbeitet der Junge in dem Bahnhof-- er ist für die Uhren verantwortlich, und in seiner Freizeit versucht er eine menschliche Maschine zu reparieren, mit der Hoffnung, dass es irgendwie zu einem Verständis über den Tod seines Vaters führen wird. Der Film hat es bestimmt verdient, die Oscars für Szenenbild, Kostüme, visuelle Effekte, usw., zu bekommen. Die sind alle traumhaft. Hugo Cabret fehlt gar nicht den Tiefgang. Allerdings fand ich diesen Tiefgang etwas ungeschickt und gekünstelt. Die Geschichte und die behandelten Themen sind schon interessant und denkwürdig, aber der Film wird leider langatmig. Dieser wunderschöne, sinnliche Film ist - meiner Meinung nach - dabei stark geschwächt.
dCinefreaks Wertung:
Neuigkeiten zum Film
Fakten
| Originaltitel: | Hugo |
| Land/Jahr: | USA 2011 |
| Genre: | Abenteuer,Drama,Fantasy |
| Regie: | Martin Scorsese |
| Drehbuch: | John Logan, Brian Selznick |
| Studio: | Paramount |
| Länge: | 127 min. |
| Body Count: | 2 |
| Budget: | 170,000,000 |
| Einspielergebnis: | 44,927,000 |
| Deutschlandstart: | 02.02.2012 |
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