Filmkritik zu Hugo Cabret

Hugo Cabret

Hugo Cabret hat dieses Jahr die meisten Oscarnominierungen bekommen. Seine elf Nominierungen schliessen Bester Film, Beste Regie, Bestes adaptiertes Drehbuch, Bestes Szenenbild, Beste Filmmusik, Beste visuelle Effekte, u.a. ein. Ich hatte deswegen große Erwartungen, als ich ins Kino gegangen bin, um die Geschichte dieses jungen französischen Waisenkindes zu erfahren. Nach dem Tod seines Vaters arbeitet der Junge in dem Bahnhof-- er ist für die Uhren verantwortlich, und in seiner Freizeit versucht er eine menschliche Maschine zu reparieren, mit der Hoffnung, dass es irgendwie zu einem Verständis über den Tod seines Vaters führen wird. Der Film hat es bestimmt verdient, die Oscars für Szenenbild, Kostüme, visuelle Effekte, usw., zu bekommen. Die sind alle traumhaft. Hugo Cabret fehlt gar nicht den Tiefgang. Allerdings fand ich diesen Tiefgang etwas ungeschickt und gekünstelt. Die Geschichte und die behandelten Themen sind schon interessant und denkwürdig, aber der Film wird leider langatmig. Dieser wunderschöne, sinnliche Film ist - meiner Meinung nach - dabei stark geschwächt.

Fazit
Die Geschichte von HUGO CABRET spielt im Jahr 1931 - unter den Dächern von Paris: Der 12-jährige Waisenjunge Hugo Cabret lebt alleine in den Gemäuern eines gigantischen Pariser Bahnhofs. Seitdem sein Vater, ein talentierter Uhrenmacher, gestorben ist, wohnt Hugo auf dem Dachboden hinter einer großen Bahnhofsuhr. Denn statt zur Schule zu gehen, möchte Hugo die Tradition seines Vaters fortführen: er hält alle Bahnhofsuhren in Schuss und macht täglich seinen Kontrollweg durch die Bahnhofshallen um sie zu reparieren und aufzuziehen. Hugos einzige Erinnerungsstücke an seinen Vater sind ein rätselhaftes Notizbuch und ein kaputter Roboter - eine Art Aufziehfigur - die Hugos Vater vor seinem Tod in seiner Uhrmacherwerkstatt zu reparieren versuchte. So lebt Hugo zwischen tickenden Uhren und mysteriösen Notizen, bis er eines Tages auf die neugierige Isabelle stößt, die sein Leben auf magische Weise verändern wird: Isabelle trägt einen herzförmigen Schlüssel um den Hals, der den Automatenmenschen zum Leben erweckt und dadurch eine geheimnisvolle Nachricht seines Vaters enthüllt...und ehe Hugo sich versieht, befindet er sich schon mittendrin in einem fantastischen und gefährlichen Abenteuer. /dd

alle Bilder © Paramount


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:Hugo
Land/Jahr:USA 2011
Genre:Abenteuer,Drama,Fantasy
Regie:Martin Scorsese
Drehbuch:John Logan, Brian Selznick
Studio:Paramount
Länge:127 min.
  Body Count:2
Budget:170,000,000
Einspielergebnis:44,927,000
Deutschlandstart:02.02.2012
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Schauspieler und Rollen

Asa Butterfield Asa Butterfield
als "Hugo Cabret"
Chloe Moretz Chloe Moretz
als "Isabelle"
Ben Kingsley Ben Kingsley
als "Georges Méliès"
Sacha Baron Cohen Sacha Baron Cohen
als "The Station Inspector"
Jude Law Jude Law
als "Hugo's Father"
Christopher Lee Christopher Lee
als "Monsieur Labisse"
Helen McCrory Helen McCrory
als "Mama Jeanne"

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