Filmkritik zu Schlechte Erziehung - La mala educatión

Sex, Drogen und Mord

Der Film spielt im Spanien der 60er bis 80er Jahre. Die beiden Jungen Ignacio und Enrique entdecken in der, von Vater Manolo geführten christlichen Schule, ihre Liebe füreinander. Nach 16 Jahre langer Trennung glauben sie sich wiederzufinden und drehen einen Film über ihre Jugendzeit. Der Film handelt von homosexuellen Gefühlen, Sex, Kindesmissbrauch, Drogenkonsum und schließlich bis hin zu Mord. Der Film wird in mehreren Rückblenden erzählt, so dass sich der Zusammenhang erst nach und nach erklärt, was eigentlich ganz geschickt gemacht ist. Da die meisten Akteure homosexuell sind, bekommt der Zuschauer auch einige sexuelle Szenen geboten, auf die er auch hätte verzichten können. Insgesamt ist die filmische Umsetzung, einer tragischen, doch eher an den Haaren herbeigezogenen Geschichte, recht gut, was den Film insgesamt jedoch nicht besser macht. Der Film ist somit nicht empfehlenswert. Wer ihn dennoch eines Abends würdigt sollte auf die recht schöne Musik im Hintergrund achten.

Fazit
Ein gewöhnungsbedürftiger Film, der eher nicht die breite Masse anspricht. /dd

alle Bilder © Tobis


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:Las Visitas
Land/Jahr:Spanien 2003
Genre:Drama
Regie:Pedro Almodóvar
Drehbuch:Pedro Almodóvar
Studio:Tobis
FSK:
ab 12
Länge:105 min.
Deutschlandstart:30.09.2004
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

Produkte

Schauspieler und Rollen

Gael García Bernal Gael García Bernal
als "Ángel, Juan, Zahara"
Fele Martínez Fele Martínez
als "Enrique Goded"
Daniel Giménez Cacho Daniel Giménez Cacho
als "Padre Manolo"
Lluís Homar Lluís Homar
als "Manuel Berenguer"
Javier Cámara Javier Cámara
als "Paquito"
Petra Martínez Petra Martínez
als "Madre"
Nacho Pérez Nacho Pérez
als "Ignacio"

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