Filmkritik zu München
Das ewige Morden
Nach dem Anschlag der Terroristen während der olympischen Spiele 1972 in München wird ein kleines Team von fünf Personen, unter Führung eines Mitglieds des israelischen Geheimdienstes Mossad, berufen um die Attentäter und ihre Komplizen zu liquidieren. Erstaunlich leicht nimmt Avner Kauffman, der Vater einer jungen Familie, die grausige Herausforderung an ohne vorher genau zu wissen was zu tun sein würde.
Die nächste Zeit arbeiten er und sein Team die Liste der elf zu tötenden Terroristen ab und stellen sich bei jedem "Job" so dermaßen unprofessionell an, dass manchmal der Ernst des Films untergeht. Die Skrupellosigkeit nimmt mit jedem Mord zu, aber je länger sie brauchen, desto mehr geraten auch sie in die Zielscheibe anderer Mächte...
Die Story...
...ist weitestgehend linear aufgebaut. Die Männer gehen los und arbeiten die Liste ab. Viel zu selten gibt es Gespräche über das Warum, wer ihre Opfer eigentlich sind und die politischen Hintergründe.
Trotz des ernsten Themas geht der Film einen einfach nicht nahe und weckt nur selten Emotionen. Zudem stört auch das nicht nachvollziehbare Verhalten des Hauptcharakters Avner und damit auch die Sympathiepunkte.
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Nach dem Anschlag der Terroristen während der olympischen Spiele 1972 in München wird ein kleines Team von fünf Personen, unter Führung eines Mitglieds des israelischen Geheimdienstes Mossad, berufen um die Attentäter und ihre Komplizen zu liquidieren. Erstaunlich leicht nimmt Avner Kauffman, der Vater einer jungen Familie, die grausige Herausforderung an ohne vorher genau zu wissen was zu tun sein würde.
Die nächste Zeit arbeiten er und sein Team die Liste der elf zu tötenden Terroristen ab und stellen sich bei jedem "Job" so dermaßen unprofessionell an, dass manchmal der Ernst des Films untergeht. Die Skrupellosigkeit nimmt mit jedem Mord zu, aber je länger sie brauchen, desto mehr geraten auch sie in die Zielscheibe anderer Mächte...
Die Story...
...ist weitestgehend linear aufgebaut. Die Männer gehen los und arbeiten die Liste ab. Viel zu selten gibt es Gespräche über das Warum, wer ihre Opfer eigentlich sind und die politischen Hintergründe.
Trotz des ernsten Themas geht der Film einen einfach nicht nahe und weckt nur selten Emotionen. Zudem stört auch das nicht nachvollziehbare Verhalten des Hauptcharakters Avner und damit auch die Sympathiepunkte.
Fazit
München ist ein solider (Polit-)Thriller, der jedoch zu gefühllos umgesetzt wurde um mitreissend zu sein.
dalle Bilder © UIP
Cinefreaks Wertung:
Neuigkeiten zum Film
Fakten
| Originaltitel: | Munich |
| Land/Jahr: | USA 2005 |
| Genre: | Thriller, Drama |
| Regie: | Steven Spielberg |
| Drehbuch: | Tony Kushner, Eric Roth, Charles Randolph, George Jonas |
| Musik: | John Williams |
| Studio: | UIP |
| FSK: | ab 16 |
| Länge: | 164 min. |
| Budget: | 0 |
| Deutschlandstart: | 26.01.2006 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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