Filmkritik zu Tristan und Isolde

Tristan und Isolde Tristan und Isolde Tristan und Isolde
TRISTan

Tristan und Isolde handelt von einer alten keltischen Legende, der Liebe zweier Menschen und dem Kampf um ein friedliches Leben. Tristans Eltern sterben bei einem Angriff der Iren als er ein kleiner Junge war, also wird er von einem Freund des Vaters aufgezogen, der ihn mehr als sein eigenes Blut liebt. Neun Jahre später, Tristan schon ein halber Mann, greifen die Iren erneut an, Tristan fällt im Kampf und bekommt das Begräbnis eines Königs: Er wird auf ein Schiff gelegt, dass ziellos aufs Meer hinaustreibt.

Damit könnte ja nun die Geschichte vorbei sein, denn ohne Tristan macht "Tristan & Isolde" ja nicht mehr viel Sinn. Aber welch Wunder, Tristan lebt. Das Schiff auf dem sein Körper lag trieb an die irische Küste und dort wurde er von Isolde, der Tochter des Königs, wieder geheilt. Isolde gibt ihren wahren Namen jedoch nicht preis so dass Tristan nicht weiß in wen er sich da verliebt hat. Als der irische König jedoch erfährt dass sich ein Brite auf seiner Insel befindet muss Tristan verschwinden.

Einige Zeit später richtet der irische König ein Turnier aus um die zerstrittenen Clanführer der britischen Insel weiter gegeneinander aufzuhetzen. Das Geschenk für den Sieger ist seine Tochter Isolde. Tristan gewinnt das Turnier natürlich und ohne es zu wissen hat er seinem Ziehvater die Frau seiner Träume verschafft. Tristan und Isolde leben im gleichen Ort, doch nicht zusammen. Ist nun die Liebe der beiden oder die Auferhaltung des Friedens mit den Iren stärker?

Romeo und Julia Prequel

"Before Romeo & Juliet there was Tristan & Isolde" heißt es auf der offiziellen website des Films. Die Legende, ja sogar die Liebesgeschichte mag interessant und romantisch sein, aber man muss sie auch erzählen können. Und genau hier ist das Problem. Der Film ist unnötig in die Länge gezogen, die Szenen sind viel zu lang und die Dialoge kitschig und vorhersehbar. Das ewige hin und her zwischen den sich liebenden ist einfach nur langweilig und trist.

Fazit
Tristan & Isolde ist als Film nichtmal Liebhabern von Romanzen zu empfehlen. Die Story ist schleppend und die zwei Stunden Spielzeit sind bei sovielen sich gleichenden Szenen nicht gerechtfertigt. /dd

alle Bilder © Kinowelt


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:Tristan and Isolde
Land/Jahr:USA 2005
Genre:Romantik, Drama
Regie:Kevin Reynolds
Drehbuch:Dean Georgaris
Musik:Anne Dudley
Studio:Kinowelt
FSK:
ab 12
Länge:123 min.
Deutschlandstart:18.05.2006
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

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Schauspieler und Rollen

James Franco James Franco
als "Tristan"
Sophia Myles Sophia Myles
als "Isolde"
Rufus Sewell Rufus Sewell
als "Lord Marke"
David O'Hara David O'Hara
als "König Donnchadh"
Henry Cavill Henry Cavill
als "Melot"

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