Filmkritik zu Mission: Impossible III

Mission: Impossible III Mission: Impossible III Mission: Impossible III
Welcome back Bro'

Ethan Hunt hat sich mittlerweile vom aktiven Einsatz der IMF zurückgezogen und arbeitet nun als Trainer für neue Rekruten. Mit seiner neuen Freundin Julia, die er plant zu heiraten, lebt er ein ruhiges Leben, doch als sein Vorgesetzter John Musgrave ihm erzählt, dass Ethan's letzte Schülerin bei einem Einsatz entdeckt und festgenommen wurde, entschließt er sich doch noch für einen letzten Einsatz... der jedoch fatal endet.


Alle Spuren führen zu dem Schwarzmarkthändler Owen Davian, welcher bald den nächsten großen Coup zu planen scheint. Ungeahnt dessen, was es für Folgen haben wird, entscheidet sich Ethan's Truppe kurzfristig dazu, Davian zu entführen und ihn nach näheren Details zu der "Hasenpfote", dem Codewort des Deals, auszuquetschen. Davian, welchem die ganze Sache natürlich gar nicht gefällt, macht es sich zu seinem nächsten persönlichen Ziel, Ethan's Leben zu zerstören...

Vergleich zu Teil 1 und 2

"Mission: Impossible III" ist, wenn man es genauer betrachtet, ein Mittelding aus den beiden Vorgängern. Während der erste Teil eine komplexere Story und besser ausgearbeitete Charaktere hatte, gab es im zweiten Teil Action satt, dafür jedoch so gut wie keine Story. "M-I:3" hingegen hat etwas von beiden. Das Niveau des ersten Films wird zwar nicht erreicht, aber immerhin wird dem Zuschauer eine gute Geschichte geboten, verbunden mit Action, die das Niveau des zweiten Films ankratzt. Die Figur des Ethan Hunt ist jedoch die, die am meisten Veränderungen erlitten hat. Vom unverwundbaren Superagenten aus Teil zwei wird ein verletzlicher Familienmensch, der auch Fehler macht oder nicht immer das schafft, was er eigentlich erreichen will. Dadurch entsteht eine recht düstere Atmosphäre, die bis zum Ende durchhält.

Schauspielerisch wird der Film von Philip Seymour Hoffman, alias Bösewicht Owen Davian, gefolt von Tom Cruise, angeführt. Obwohl er nicht so viele Szenen hat, verleiht er seiner Figur eine besondere Note, die ihn zu einem der besten Bösewichte überhaupt macht. Seine Kaltblütigkeit und sein ruhiges Verhalten verleihen ihm eine übermächtige Präsenz, die die der Bösewichte aus Teil 1 und 2 locker in den Schatten stellt. Sein Gegenpart, Tom Cruise, holt aus seiner Figur nahezu alles raus und stellt die Verzweiflung und die Aussichtslosigkeit ob der Situation sehr überzeugend dar und erweist sich nebenbei sogar als guter Mathematiker. Nichtsdestotrotz ist seine Figur zu wenig ausgearbeitet und lebt nur von der Darstellung durch Tom Cruise.



Fazit
"Mission: Impossible III" ist ein guter Actionfilm mit ein paar Hommage-Szenen an die ersten Teile, einer annehmbaren Story und einem beachtenswerten Bösewicht. /pp

alle Bilder © UIP


Cinefreaks Wertung:


 

Neuigkeiten zum Film

Fakten

Originaltitel:Mission: Impossible III
Land/Jahr:USA 2006
Genre:Action
Regie:Jeffrey Abrams
Drehbuch:Jeffrey Abrams, Roberto Orci, Alex Kurtzman
Musik:Michael Giacchino, Lalo Schifrin
Studio:UIP
FSK:
ab 12
Länge:126 min.
Deutschlandstart:04.05.2006
Trailer(High/Low):  /  

Produkte

Schauspieler und Rollen

Tom Cruise Tom Cruise
als "Ethan Hunt"
Philip Seymour Hoffman Philip Seymour Hoffman
als "Owen Davian"
Ving Rhames Ving Rhames
als "Luther Stickell"
Billy Crudup Billy Crudup
als "John Musgrave"
Keri Russell Keri Russell
als "Lindsey"

Verbindungen

Verbindung zu anderen Filmen/Schauspielern suchen:

 

YouTube Videos zu Mission: Impossible III

 
 

Bildergalerie

Mission: Impossible III Mission: Impossible III Mission: Impossible III Mission: Impossible III Mission: Impossible III Mission: Impossible III
alle Bilder © UIP

Kommentare