Filmkritik zu Dance!
Tango in da house
Als der kultivierte Tanzlehrer Pierre Dulaine beobachtet, wie der High-School-Schüler Rock das Auto der Direktorin demoliert, meldet er dies nicht der Polizei. Er geht zu der Schule der Direktorin und bietet seine Hilfe an, indem er versucht, desorientierte und rüpelhafte Schüler mit Gesellschaftstänzen wieder den rechten Weg zu zeigen. Dass er dabei erst einmal auf eine Wand stößt, ist von Anfang an klar, doch mit ein paar Tricks und der Hilfe einer seiner besten Schülerinnen wendet sich das Blatt...Gute Laune
Auch wenn die Story nicht weltbewegend ist und keine Spannung aufkommt, macht es einfach Spass den Film zu sehen, besonders zum Ende hin und im Mittelteil wird es nie langweilig. Die Tanzszenen sind sehr gut choreographiert und werden von den Schauspielern sehr gut umgesetzt. Wovon der Film jedoch am meisten lebt, ist die Musik, welche zwischen Klassik und fetzigem Hip-Hop gut gemischt ist und die beiden Generationen widerspiegelt.Antonio Banderas macht seine Sache als Tanzlehrer sehr gut und tanzt wie ein echter Profi. Er hat auf alle Beschwerden oder Fragen der Schüler immer eine gute Antwort bereit, welche jedoch nie überheblich oder kitschig klingt. Auch die anderen Schauspieler, sei es die Direktorin oder die Schüler fallen nicht negativ auf und machen ihre Sache gut, obwohl sie noch relativ neu in der Filmbranche sind.
Fazit
Für Freunde von Tanz- und/oder Musikfilmen ein Geheimtipp. Doch auch sonst lohnt es sich, dafür ins Kino zu gehen und 120 Minuten gut unterhalten zu werden.
palle Bilder © Warner
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Take the Lead |
| Land/Jahr: | USA 2006 |
| Genre: | Drama |
| Regie: | Liz Friedlander |
| Drehbuch: | Dianne Houston |
| Musik: | Robert Scherer |
| Studio: | Warner |
| FSK: | ab 6 |
| Länge: | 117 min. |
| Deutschlandstart: | 25.05.2006 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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