Filmkritik zu Das Omen

Das Omen Das Omen Das Omen
Lausbub macht Ärger

Sein eigentlicher Sohn überlebt die Geburt nicht, deswegen entscheidet sich US-Botschafter Robert Thorn ohne dem Wissen seiner Frau dazu, prompt ein fremdes Waisenkind, was zur gleichen Stunde geboren wurde, sozusagen zu adoptieren und ihn nun wie das eigene aufzuziehen. Anfangs geht alles gut, doch beim 5. Geburtstag von Damian springt die Nanny mit einem Strick um den Hals vom Dach... Von da an passieren viele merkwürdige Dinge, Damian verhält sich merkwürdig und das neue Kindermädchen Mrs. Baylock schafft sogar einen gefährlichen Hund ins Haus, um Daiman zu beschützen, was Mr. und Ms. Thorn doch etwas Unbehagen bereitet.

Eines Tages kommt der Priester Brennan zu Robert Thorn und berichtet von einem großen Unheil, was sich bald ereignen wird und dass Damian der Sohn des Satans wäre. Seine Frau Katherine bekommt es aufgrund Damians Verhalten und der Umgebung mit der Angst zu tun, doch für Robert ist dies alles nur Humbug. Bis eines Tages ein Fotograf zu ihm kommt und ihm Bilder von den Opfern in der jüngsten Zeit zeigt, auf denen merkwürdige Licht -brechungen und Anomalien die Art des Todes zeigen. Da beginnen seine bisherigen festen Ansichten zu bröckeln.

Vergleich zum Original

Welche Gründe außer dem Datum gab es eigentlich noch, den Film zu drehen? Offensichtlich nicht viele, denn Unterschiede zum Original sind schwer zu erkennen. Die Geschichte ist die gleiche, die Charaktere sind die gleichen und selbst die Dialoge und Szenen sind sehr ähnlich bis auf ein paar Ausnahmen. Neben den schockigen Traum- und Todesszenen passiert im Film recht wenig und wer die Handlung kennt, wird sich schnell langweilen.

Liev Schreiber macht seine Sache als Robert Thorn jedoch ganz gut und spielt seine Figur, in den Grenzen die seine Rolle zulässt, überzeugend. Pete Postlethwaite als Pater Brennon und David Thewlis als der Fotograf müssen sich jedoch auch nicht verstecken und geben eine solide Leistung. Julia Stiles als die Mutter jedoch kann das leider nicht von sich behaupten und geht im 2. Drittel des Films recht glanzlos von der Bühne. Auch wenn der kleine Seamus Davey-Fitzpatrick nicht viel sagt oder tut, passt er jedoch gut zu der Rolle des Satansbraten und kann etwas böse gucken.

Fazit
Wer das Original kennt, brauch sich das Remake nicht anzusehen. Das einzige was sich verändert hat, sind die Schauspieler, ein paar Todesszenen und die Special Effects. Wer den Film noch nicht gesehen hat, kann ihn sich ansehen, darf aber keinen guten Horrorfilm mit viel Spannung oder angsteinflößenden Szenen erwarten. /pp

alle Bilder © Fox


Cinefreaks Wertung:


 

Neuigkeiten zum Film

Fakten

Originaltitel:The Omen
Land/Jahr:USA 2006
Genre:Horror
Regie:John H. Moore
Drehbuch:Dan McDermott
Musik:Marco Beltrami, Jerry Goldsmith
Studio:Fox
FSK:
ab 16
Länge:110 min.
Deutschlandstart:06.06.2006
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

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Schauspieler und Rollen

Liev Schreiber Liev Schreiber
als "Robert Thorn"
Julia Stiles Julia Stiles
als "Katherine Thorn"
Mia Farrow Mia Farrow
als "Mrs. Baylock"
David Thewlis David Thewlis
als "Jennings"
Seamus Davey-Fitzpatrick Seamus Davey-Fitzpatrick
als "Damien Thorn"
Pete Postlethwaite Pete Postlethwaite
als "Pater Brennon"

Verbindungen

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