Filmkritik zu Unbekannter Anrufer
Gemütliche Nacht alleine
Jill Johnson hat mal wieder die Handyrechnung überzogen und nun zwingt sie ihr Vater, das Geld zu erarbeiten, indem sie bei Mr. und Mrs. Mandrakis babysittet. Da passt ihr natürlich gar nicht, denn sie hat Stress mit ihrem Freund Bobby, den sie mit ihrer besten Freundin Tiffany beim küssen gesehen hat. Doch der Anblick des wunderschönen Hauses am See verjagt erstmal ihre negativen Gedanken und nach einer hastigen Einweisung von Mrs. Mandrakis verlässt das Ehepaar das Haus und Jil kann es sich in dem riesigen Anwesen gemütlich machen.
Das Telefon liegt immer bereit, denn Jill erwartet Bobby's Anruf, doch mit der Zeit häufen sich merkwürdige Anrufe, bei denen der Gesprächspartner so gut wie nichts sagt oder nur leise atmet. Ihr wird es zu unheimlich und sie ruft die Polizei, doch diese kann nicht viel machen, außer das Gespräch zurückzuverfolgen und den Standort des Handys zu orten. Doch dafür muss ein Gespräch mindestens 1 Minute dauern...
Sehr atmosphärisch
Der Zuschauer weiß von Anfang an, dass das Haus in irgendeiner Art von dem Killer ins Visier genommen wird, doch das nimmt trotzdem nicht die Spannung weg. Es entsteht eine düstere Atmosphäre, die besonders durch das große Haus und die Umgebung um das Haus unterstützt wird und dem Zuschauer schon etwas Unbehagen bereitet. Diese Atmosphäre und Spannung wird fast den gesamten Film über durchgehalten, und überraschenderweise funktioniert es auch, obwohl kaum neue Horror- oder Thrillerelemente gezeigt werden. Mit einer Laufzeit von 87 Minuten ist der Film daher recht kurz gehalten und die letzten 10 Minuten erreicht er die Spannungsspitze und der Killer tritt nun endgültig ins Bild.
Auch wenn der Film inhaltlich nicht viel hergibt, macht er es optisch und von der Aufmachung her allemal wieder wett. Wer war nicht schonmal nachts alleine zu Hause und hat ein verdächtiges Geräusch gehört? Dies ist ein leicht unbehagliches Gefühl und nun stelle man sich das in einem noch viel größeren Haus mit Fensterscheiben als Wände und mitten im Wald, abgeschnitten von der Zivilisation, vor. Diese Angst stellt Camille Belle teilweise sehr gut, teilweise leicht überspitzt dar.
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Jill Johnson hat mal wieder die Handyrechnung überzogen und nun zwingt sie ihr Vater, das Geld zu erarbeiten, indem sie bei Mr. und Mrs. Mandrakis babysittet. Da passt ihr natürlich gar nicht, denn sie hat Stress mit ihrem Freund Bobby, den sie mit ihrer besten Freundin Tiffany beim küssen gesehen hat. Doch der Anblick des wunderschönen Hauses am See verjagt erstmal ihre negativen Gedanken und nach einer hastigen Einweisung von Mrs. Mandrakis verlässt das Ehepaar das Haus und Jil kann es sich in dem riesigen Anwesen gemütlich machen.
Das Telefon liegt immer bereit, denn Jill erwartet Bobby's Anruf, doch mit der Zeit häufen sich merkwürdige Anrufe, bei denen der Gesprächspartner so gut wie nichts sagt oder nur leise atmet. Ihr wird es zu unheimlich und sie ruft die Polizei, doch diese kann nicht viel machen, außer das Gespräch zurückzuverfolgen und den Standort des Handys zu orten. Doch dafür muss ein Gespräch mindestens 1 Minute dauern...
Sehr atmosphärisch
Der Zuschauer weiß von Anfang an, dass das Haus in irgendeiner Art von dem Killer ins Visier genommen wird, doch das nimmt trotzdem nicht die Spannung weg. Es entsteht eine düstere Atmosphäre, die besonders durch das große Haus und die Umgebung um das Haus unterstützt wird und dem Zuschauer schon etwas Unbehagen bereitet. Diese Atmosphäre und Spannung wird fast den gesamten Film über durchgehalten, und überraschenderweise funktioniert es auch, obwohl kaum neue Horror- oder Thrillerelemente gezeigt werden. Mit einer Laufzeit von 87 Minuten ist der Film daher recht kurz gehalten und die letzten 10 Minuten erreicht er die Spannungsspitze und der Killer tritt nun endgültig ins Bild.
Auch wenn der Film inhaltlich nicht viel hergibt, macht er es optisch und von der Aufmachung her allemal wieder wett. Wer war nicht schonmal nachts alleine zu Hause und hat ein verdächtiges Geräusch gehört? Dies ist ein leicht unbehagliches Gefühl und nun stelle man sich das in einem noch viel größeren Haus mit Fensterscheiben als Wände und mitten im Wald, abgeschnitten von der Zivilisation, vor. Diese Angst stellt Camille Belle teilweise sehr gut, teilweise leicht überspitzt dar.
Fazit
Ein durchaus gelungener Thriller, der einen spannenden und gruseligen Abend verspricht und mit optisch sehr ansprechenden Bildern glänzt.
palle Bilder © Sony Pictures
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | When a Stranger Calls |
| Land/Jahr: | USA 2006 |
| Genre: | Thriller, Horror |
| Regie: | Simon West |
| Drehbuch: | Jake Wade Wall |
| Studio: | Sony Pictures |
| FSK: | ab 16 |
| Länge: | 87 min. |
| Deutschlandstart: | 15.06.2006 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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