Filmkritik zu Open Water 2
Treiben auf hoher See
Amy, ihr Ehemann James, Zach und Lauren sowie Dan und seine neue Geliebte Michelle treffen sich nach mehreren Jahren wieder, um ihr Wiedersehen zu feiern. Zach hat Geburtstag und deswegen lädt Dan alle zu einer Tour auf seiner neuen Luxusyacht vor der Küste Mexikos ein. Amy ist dabei gar nicht wohl, denn in ihrer Kindheit hatte sie einen schrecklichen Unfall, bei dem ihr Vater ertrank und seitdem ist sie traumatisiert und fürchtet sich vor tiefen Gewässern. Sie überwindet sich und als sie auf hoher See angekommen sind, entscheiden sie sich spontan zu einer kleinen Badepause. Dan will Amy's Angst mit einer Schocktherapie heilen und springt mit ihr ins Wasser, doch dann merkt die Gruppe, was das wahre Problem ist. Sie haben vergessen, die Schiffsleiter runterzulassen und nun schwimmen sie hilflos im offenen Meer und versuchen verzweifelt, die Yachtwand zu erklimmen.
Titelkatastrophe
Die deutsche Filmtitelvergabe ist ja schon seit geraumer Zeit ein Punkt, an dem sich die Gemüter scheiden. Von "The Rundown" zu "Welcome to the jungle" oder von "Cradle to the grave" zu "Born to die" gibt es noch unzählige Titelübersetzungen, die an sich gar keine Übersetzungen sind, sondern einen völlig anderen Sinn ergeben. Doch bei "Open Water 2" hat Universum den Vogel abgeschossen. "Adrift", werlcher der Originaltitel ist, hat mit dem sogenannten Vorgänger "Open Water" nur soviel zu tun, dass Wasser im Film vorkommt und Menschen um ihr Leben kämpfen müssen, mehr nicht.
Das tut aber nichts zur Sache, dass der Film an sich nicht viel hergibt, bis auf einen gute Grundidee, welche übrigens auf wahren Tatsachen beruht. Schon des öfteren ist es jungen Menschen oder Paaren passiert, dass sie vergaßen, die Leiter herunterzulassen und dann jämmerlich ertrunken sind. Die Umsetzung, die Hans Horn hier jedoch dem Publikum unterjubeln will, lässt mehr als zu wünschen übrig. Die Charakter sind derart klischeehaft und unoriginell oberflächlich zusammengeschustert, dass sie bald auf die Nerven gehen und man froh ist, wenn sie weg sind. Zudem kann man das Ende bis auf wenige kleine Details vorraussagen und wird nie mit einer Wendung oder etwas Unerwartetem überrascht.
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Amy, ihr Ehemann James, Zach und Lauren sowie Dan und seine neue Geliebte Michelle treffen sich nach mehreren Jahren wieder, um ihr Wiedersehen zu feiern. Zach hat Geburtstag und deswegen lädt Dan alle zu einer Tour auf seiner neuen Luxusyacht vor der Küste Mexikos ein. Amy ist dabei gar nicht wohl, denn in ihrer Kindheit hatte sie einen schrecklichen Unfall, bei dem ihr Vater ertrank und seitdem ist sie traumatisiert und fürchtet sich vor tiefen Gewässern. Sie überwindet sich und als sie auf hoher See angekommen sind, entscheiden sie sich spontan zu einer kleinen Badepause. Dan will Amy's Angst mit einer Schocktherapie heilen und springt mit ihr ins Wasser, doch dann merkt die Gruppe, was das wahre Problem ist. Sie haben vergessen, die Schiffsleiter runterzulassen und nun schwimmen sie hilflos im offenen Meer und versuchen verzweifelt, die Yachtwand zu erklimmen.
Titelkatastrophe
Die deutsche Filmtitelvergabe ist ja schon seit geraumer Zeit ein Punkt, an dem sich die Gemüter scheiden. Von "The Rundown" zu "Welcome to the jungle" oder von "Cradle to the grave" zu "Born to die" gibt es noch unzählige Titelübersetzungen, die an sich gar keine Übersetzungen sind, sondern einen völlig anderen Sinn ergeben. Doch bei "Open Water 2" hat Universum den Vogel abgeschossen. "Adrift", werlcher der Originaltitel ist, hat mit dem sogenannten Vorgänger "Open Water" nur soviel zu tun, dass Wasser im Film vorkommt und Menschen um ihr Leben kämpfen müssen, mehr nicht.
Das tut aber nichts zur Sache, dass der Film an sich nicht viel hergibt, bis auf einen gute Grundidee, welche übrigens auf wahren Tatsachen beruht. Schon des öfteren ist es jungen Menschen oder Paaren passiert, dass sie vergaßen, die Leiter herunterzulassen und dann jämmerlich ertrunken sind. Die Umsetzung, die Hans Horn hier jedoch dem Publikum unterjubeln will, lässt mehr als zu wünschen übrig. Die Charakter sind derart klischeehaft und unoriginell oberflächlich zusammengeschustert, dass sie bald auf die Nerven gehen und man froh ist, wenn sie weg sind. Zudem kann man das Ende bis auf wenige kleine Details vorraussagen und wird nie mit einer Wendung oder etwas Unerwartetem überrascht.
Fazit
"Open Water 2" hat eine gute Grundidee, die Spannung versprechen könnte, wenn die Umsetzung mit den schlechten Charakteren und dem stupiden Handlungsstrang nicht so schwach gewesen wäre.
palle Bilder © Universum
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Adrift |
| Land/Jahr: | Deutschland 2006 |
| Genre: | Thriller |
| Regie: | Hans Horn |
| Drehbuch: | Adam Kreutner, David Mitchell |
| Musik: | Gerd Baumann |
| Studio: | Universum |
| FSK: | ab - |
| Länge: | 90 min. |
| Deutschlandstart: | 10.08.2006 |
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