Filmkritik zu Das Parfum
Besessener Sammler
Jean-Baptiste Grenouille wurde auf einem stinkenden Fischmarkt in Paris geboren, wuchs im Weisenhaus auf und begann nach einer schweren Kindheit beim Parfumhersteller Guiseppe Baldini zu arbeiten. Seine besondere Leidenschaft und Gabe war seit Geburt an das Riechen. Soziale Umgangsformen oder jegliche Emotionen lassen Jean kalt, er jagt seinem Traum, das perfekte Parfum herzustellen, hinterher. Dafür lässt er sich Techniken beibringen, wie man Gerüche von Objekten konservieren kann um damit seine grausamen Gedanken in die Tat umsetzen zu können, denn sein Parfum soll nicht aus herkömmlichen Blütendüften entstehen, vielmehr sollen die Gerüche von hübschen Frauen eingefangen werden und da diese sich nur ungern freiwillig dieser Prozedur unterziehen möchten, werden sie von Jean getötet...
Immernoch kein Geruchskino
Teilweise ist es schade nicht das gleiche wie Jean riechen zu können, aber dafür werden die anderen Sinne des Zuschauers stimuliert. Die Atmosphäre, die der Film mit tollen Bilder und der Hintergrundmusik aufbaut, ist beeindruckend. Die Städte des 18. Jahrhunderts in Frankreich, der Dreck auf den Strassen, die Kostüme und Kosmetiken lassen den Zuschauer wirklich in das Frankreich von vor 250 Jahren eintauchen.
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Jean-Baptiste Grenouille wurde auf einem stinkenden Fischmarkt in Paris geboren, wuchs im Weisenhaus auf und begann nach einer schweren Kindheit beim Parfumhersteller Guiseppe Baldini zu arbeiten. Seine besondere Leidenschaft und Gabe war seit Geburt an das Riechen. Soziale Umgangsformen oder jegliche Emotionen lassen Jean kalt, er jagt seinem Traum, das perfekte Parfum herzustellen, hinterher. Dafür lässt er sich Techniken beibringen, wie man Gerüche von Objekten konservieren kann um damit seine grausamen Gedanken in die Tat umsetzen zu können, denn sein Parfum soll nicht aus herkömmlichen Blütendüften entstehen, vielmehr sollen die Gerüche von hübschen Frauen eingefangen werden und da diese sich nur ungern freiwillig dieser Prozedur unterziehen möchten, werden sie von Jean getötet...
Immernoch kein Geruchskino
Teilweise ist es schade nicht das gleiche wie Jean riechen zu können, aber dafür werden die anderen Sinne des Zuschauers stimuliert. Die Atmosphäre, die der Film mit tollen Bilder und der Hintergrundmusik aufbaut, ist beeindruckend. Die Städte des 18. Jahrhunderts in Frankreich, der Dreck auf den Strassen, die Kostüme und Kosmetiken lassen den Zuschauer wirklich in das Frankreich von vor 250 Jahren eintauchen.
Fazit
Ein aufwendiger und sehr gut inszenierter Film, der sich eng an den Roman von Süskind hält. Sehenswert.
dalle Bilder © Constantin
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Das Parfum |
| Land/Jahr: | Deutschland/Spanien/Frankreich 2006 |
| Genre: | Thriller, Historie |
| Regie: | Tom Tykwer |
| Drehbuch: | Tom Tykwer, Bernd Eichinger, Caroline Thompson, Andrew Birkin, Patrick Süskind |
| Musik: | Tom Tykwer, Johnny Klimek, Reinhold Heil |
| Studio: | Constantin |
| FSK: | ab 12 |
| Länge: | 147 min. |
| Budget: | 0 |
| Deutschlandstart: | 14.09.2006 |
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