Filmkritik zu Texas Chainsaw Massacre - Blutgericht in Texas
Tanz den Kettensägengroove
Wer kennt diese Geschichte nicht? Ein paar Jugendliche fahren in den Urlaub oder sonst irgendwo hin und werden alle nacheinander von einem Massenmörder abgemurkst. Eigentlich ist sowas nichts neues. 1974 jedoch, als "Texas Chainsaw Massacre" herauskam, war es aber neu und für die damalige Zeit so erschreckend, dass viele Leute nach der Hälfte des Films das Kino verließen. Seine Brutalität und Krankheit war ein ungeschriebendes Blatt und bildete so die Grundlage für die kommende Generation der Slasher/Horror Filme.
5 Jugendlich fahren mit ihren Hippiebus durch Texas und wollen alte Verwandte und Bekannte besuchen. Im Radio hören sie, dass Grabräuber den örtlichen Friedhof geschändet haben und wollen das natürlich nicht verpassen. Also statten sie dem Tatort des Geschehens einen kurzen Besuch ab, da auf diesem Friedhof der Großvater von Sally begraben liegt. Als sie sich weiter auf den Weg machen, sehen sie auf der Straße einen komisch wirkenden Typen, den sie kurzerhand ein Stück mitnehmen. Doch dieser rastet nach einer Weile total aus und schneidet dem invaliden Bruder von Sally mit einem Rasiermesser in den Arm. Diesen schmeißen sie natürlich aus dem Bus, doch alle sind total aufgedreht und drehen durch, vor allem der Invalide.
Irgendwann kommen sie dann zu einem alten Haus, was zuerst verlassen zu sein scheint. Doch Jerry macht den Fehler und geht tiefer ins Haus hinein, und ist auch das erste Opfer von Leatherface. Bald daraufhin geht seine Freundin Pam auch ins Haus um ihn zu suchen. Sie verirrt sich kurz in einen Raum des totalen Schreckens, in dem etliche Menschenknochen und andere grausige Dinge herumliegen. Als sie aus dem Haus fliehen will, wird sie das 2. Opfer von dem gesichtshauttragenden Irren.
Nach und nach gehen alle bis auf Sally drauf. Auch ihr invalider Bruder wird Opfer der Kettensäge. Nun beginnt die Hetzjagd. Leatherface jagd sie durch den Wald direkt auf das Haus der kranken Familie zu. Doch auch da raus kann sie wieder entkommen und kommt irgendwann an eine nahe gelegene Tankstelle. Den Tankwart fleht sie um Hilfe an, doch wie es kommen muss, gehört der Tankwart zur Horrorfamilie dazu und schleppt Sally wieder zurück ins Haus. Dort muss sie die Hölle auf Erden durchleben. Komischerweise kann sie jedoch wieder entkommen und flüchtet auf eine Straße. Dort trifft sie einen LKW-Fahrer, der sie vor dem Kettensägenpsycho rettet, indem er ihm einen Schraubenschlüssel gegen den Kopf schmeißt und Leatherface sich so mit seiner Kettensäge selbst verletzt. Diesen Moment nutzt Sally aus und springt auf ein anderes Auto, welches sie aus der Gefahrenzone bringt und rettet.
Vergleich zum Remake
Das Remake ist meiner Meinung nach eindeutig der bessere Film. Er ist viel spannender und versprüht eine düstere Atmosphäre. Im Original wird durch langweilige Szenen viel Zeit verschwendet und es wird kein Wert auf Entwicklung der Charaktere gelegt. Sie dienen lediglich als Futter für die Kettensäge. Auch ist in dem Original die Bild- und Tonqualität dermaßen schlecht, dass es gleich noch weniger Spass macht.
In der FSK 16 Version, die unglücklicherweise in unsere Hände fiel, sind alle brutalen und grausamen Szenen herausgeschnitten und übrig bleibt nur der Mist, den keiner sehen will. Wie z.B. die 5-minüte Verfolgungsjagd von Leatherface durch den Wald, die nicht gruselig, sondern lächerlich ist. Sally rennt vor und Leatherface muss sich auf dem gleichen Weg, den Sally vor ihm gerannt ist, trotzdem noch durch dünnes Gestrüpp mit der Kettensäge "durchbeißen", was natürlich total schwachsinnig ist und nur den Sinn hat, dass man die Kettensäge etwas mehr in Aktion sieht.
Deswegen ist die FSK 16 Version auch um einiges minderwertiger, denn die markanten Szenen, die diesen Film ausmachen und die ihn zu einem richtigen "Horror" Film machen, wurden entfernt und somit ist der Film nur noch lau ohne jeglichen Effekt. Teilweise wurden Szenen entfernt, die mehrere Minuten gingen und deswegen ist die Handlung auch ohne jeden Sinn. Man wundert sich z.B. warum Sally schon wenige Minuten nach ihrer "Verhaftung" wieder entkommt, da ja alle Dinner szenen fehlen, bei denen sie gefoltert wird.
Das Ende zeigt jedoch eine der verstörendsten Szenen, die jemals gezeigt wurden. Sally, die mit einem Auto entkommt, zeigt ein blutverschmiertes irres Lachen und Leatherface legt auf der Straße einen Wuttanz hin und schwingt seine Kettensäge hin und her.
"The Texas Chainsaw Massacre is a vile piece of sick crap...It is a film with literally nothing to recommend it: nothing but a hysterically paced slapdash , imbecile concoctions of cannibalism, voodoo, astrology, sundry hippie-esque cults, and unrelenting sadistic violence as extreme and hideous as a complete lack of imagination can possibly make it".
Was übersetzt ungefähr soviel bedeutet:
"The Texas Chainsaw Massacre ist ein scheußliches Stück voller krankem Müll. Es ist ein Film mit nichts, was man empfehlen könnte: nichts weiter als ein hysterisch schlampiges, idiotisches Gebräu von Kannibalismus, Voodoo, Astrologie, diversen Hippie Kulten, und unvermindert sadistischer Gewalt so extrem und scheußlich wie es ein komplettes Fehlen von Phantasie nur zustande bringen kann."
p
Wer kennt diese Geschichte nicht? Ein paar Jugendliche fahren in den Urlaub oder sonst irgendwo hin und werden alle nacheinander von einem Massenmörder abgemurkst. Eigentlich ist sowas nichts neues. 1974 jedoch, als "Texas Chainsaw Massacre" herauskam, war es aber neu und für die damalige Zeit so erschreckend, dass viele Leute nach der Hälfte des Films das Kino verließen. Seine Brutalität und Krankheit war ein ungeschriebendes Blatt und bildete so die Grundlage für die kommende Generation der Slasher/Horror Filme.
5 Jugendlich fahren mit ihren Hippiebus durch Texas und wollen alte Verwandte und Bekannte besuchen. Im Radio hören sie, dass Grabräuber den örtlichen Friedhof geschändet haben und wollen das natürlich nicht verpassen. Also statten sie dem Tatort des Geschehens einen kurzen Besuch ab, da auf diesem Friedhof der Großvater von Sally begraben liegt. Als sie sich weiter auf den Weg machen, sehen sie auf der Straße einen komisch wirkenden Typen, den sie kurzerhand ein Stück mitnehmen. Doch dieser rastet nach einer Weile total aus und schneidet dem invaliden Bruder von Sally mit einem Rasiermesser in den Arm. Diesen schmeißen sie natürlich aus dem Bus, doch alle sind total aufgedreht und drehen durch, vor allem der Invalide.
Irgendwann kommen sie dann zu einem alten Haus, was zuerst verlassen zu sein scheint. Doch Jerry macht den Fehler und geht tiefer ins Haus hinein, und ist auch das erste Opfer von Leatherface. Bald daraufhin geht seine Freundin Pam auch ins Haus um ihn zu suchen. Sie verirrt sich kurz in einen Raum des totalen Schreckens, in dem etliche Menschenknochen und andere grausige Dinge herumliegen. Als sie aus dem Haus fliehen will, wird sie das 2. Opfer von dem gesichtshauttragenden Irren.
Nach und nach gehen alle bis auf Sally drauf. Auch ihr invalider Bruder wird Opfer der Kettensäge. Nun beginnt die Hetzjagd. Leatherface jagd sie durch den Wald direkt auf das Haus der kranken Familie zu. Doch auch da raus kann sie wieder entkommen und kommt irgendwann an eine nahe gelegene Tankstelle. Den Tankwart fleht sie um Hilfe an, doch wie es kommen muss, gehört der Tankwart zur Horrorfamilie dazu und schleppt Sally wieder zurück ins Haus. Dort muss sie die Hölle auf Erden durchleben. Komischerweise kann sie jedoch wieder entkommen und flüchtet auf eine Straße. Dort trifft sie einen LKW-Fahrer, der sie vor dem Kettensägenpsycho rettet, indem er ihm einen Schraubenschlüssel gegen den Kopf schmeißt und Leatherface sich so mit seiner Kettensäge selbst verletzt. Diesen Moment nutzt Sally aus und springt auf ein anderes Auto, welches sie aus der Gefahrenzone bringt und rettet.
Vergleich zum Remake
Das Remake ist meiner Meinung nach eindeutig der bessere Film. Er ist viel spannender und versprüht eine düstere Atmosphäre. Im Original wird durch langweilige Szenen viel Zeit verschwendet und es wird kein Wert auf Entwicklung der Charaktere gelegt. Sie dienen lediglich als Futter für die Kettensäge. Auch ist in dem Original die Bild- und Tonqualität dermaßen schlecht, dass es gleich noch weniger Spass macht.
In der FSK 16 Version, die unglücklicherweise in unsere Hände fiel, sind alle brutalen und grausamen Szenen herausgeschnitten und übrig bleibt nur der Mist, den keiner sehen will. Wie z.B. die 5-minüte Verfolgungsjagd von Leatherface durch den Wald, die nicht gruselig, sondern lächerlich ist. Sally rennt vor und Leatherface muss sich auf dem gleichen Weg, den Sally vor ihm gerannt ist, trotzdem noch durch dünnes Gestrüpp mit der Kettensäge "durchbeißen", was natürlich total schwachsinnig ist und nur den Sinn hat, dass man die Kettensäge etwas mehr in Aktion sieht.
Deswegen ist die FSK 16 Version auch um einiges minderwertiger, denn die markanten Szenen, die diesen Film ausmachen und die ihn zu einem richtigen "Horror" Film machen, wurden entfernt und somit ist der Film nur noch lau ohne jeglichen Effekt. Teilweise wurden Szenen entfernt, die mehrere Minuten gingen und deswegen ist die Handlung auch ohne jeden Sinn. Man wundert sich z.B. warum Sally schon wenige Minuten nach ihrer "Verhaftung" wieder entkommt, da ja alle Dinner szenen fehlen, bei denen sie gefoltert wird.
Das Ende zeigt jedoch eine der verstörendsten Szenen, die jemals gezeigt wurden. Sally, die mit einem Auto entkommt, zeigt ein blutverschmiertes irres Lachen und Leatherface legt auf der Straße einen Wuttanz hin und schwingt seine Kettensäge hin und her.
Fazit
Um den Film zusammenzufassen, bringe ich hier ein Zitat von Stephen Koch, einem Redakteur der Zeitschrift "Harper's", die in den 70er Jahren aktuell war. Dieses Zitat bezieht sich jedoch auf die FSK 18 Version!"The Texas Chainsaw Massacre is a vile piece of sick crap...It is a film with literally nothing to recommend it: nothing but a hysterically paced slapdash , imbecile concoctions of cannibalism, voodoo, astrology, sundry hippie-esque cults, and unrelenting sadistic violence as extreme and hideous as a complete lack of imagination can possibly make it".
Was übersetzt ungefähr soviel bedeutet:
"The Texas Chainsaw Massacre ist ein scheußliches Stück voller krankem Müll. Es ist ein Film mit nichts, was man empfehlen könnte: nichts weiter als ein hysterisch schlampiges, idiotisches Gebräu von Kannibalismus, Voodoo, Astrologie, diversen Hippie Kulten, und unvermindert sadistischer Gewalt so extrem und scheußlich wie es ein komplettes Fehlen von Phantasie nur zustande bringen kann."
palle Bilder © KSM
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Texas Chainsaw Massacre |
| Land/Jahr: | USA 1974 |
| Genre: | Horror |
| Regie: | Tobe Hooper |
| Drehbuch: | Kim Henkel, Tobe Hooper |
| Studio: | KSM |
| FSK: | ab 16 |
| Länge: | 83 min. |
| Budget: | 0 |
| Deutschlandstart: | 01.01.2004 |
| Trailer(High/Low): |
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