Filmkritik zu Der Maschinist
Das schlaflose Skelett
Trevor Reznik ist ein Fabrikarbeiter. Doch kein normaler. Seit einem Jahr hat er akute Schlafstörungen und kann kein Auge zu machen. Tagsüber arbeitet er in der Firma und die Nächte verbringt er entweder bei der Prostituierten Stevie oder am Flughafen bei der Kellnerin Marie. Sonst jedoch ist er vollkommen allein. Er ist physisch und psyschich total am Ende, wiegt nur noch 120 Pfund und kann kaum die Augen offen halten. Trotzdem kommt er nie zum Schlafen.
Eines Tages passiert ein schrecklicher Unfall in der Firma, bei der ein Arbeiter einen Arm verliert. Trevor ist Schuld, und zwar weil er von Ivan, einem angeblichen neuen Arbeiter, abgelenkt wurde. Als er vom Betriebsrat verhört wird, wird ihm gesagt, dass es nie einen Ivan in der Firma gegeben haben soll.
In seiner Wohnung findet er immer neue unheimliche Zettel, auf denen ein Galgen und 6 Buchstabenfelder gezeichnet sind. Es ist wie eine Art Rätsel, denkt sich Trevor und geht der Sache auf den Grund, in dem er Ivan verfolgt und mit ihm redet. Dabei findet er heraus, dass Ivan mit dem Arbeiter befreundet ist, der am Tag des Unfalls fehlte und dessen Schicht Ivan übernahm. Langsam kommt Trevor der Gedanke, dass er das Opfer einer riesigen Verschwörung ist. Auf der Arbeit verliert er fast selber einen Arm durch eine nach Trevors Meinung gewollte Nachlässigkeit der anderen Arbeiter und am Flughafen arbeitet nicht mehr Marie, sondern eine andere Kellnerin. Eine Marie soll nie dort gearbeitet haben. Mit Hilfe der Spuren nimmt er den Kampf auf...
Analyse
Die Story des Films ist sehr gut durchdacht und so noch nie dagewesen. Dadurch, dass der Film grau und blaustichig ist, schafft der Regisseur eine so realistische und düstere Atmosphäre, dass der Zuschauer den ganzen Film über angespannt in seinem Sessel sitzt und dem Geschehen des Films folgt. Das Ende ist nicht vorhersehbar und so bleibt die Spannung bis zum Ende des Films sehr hoch.
Christian Bale zeigt hier eine brilliante Leistung. Nicht nur, dass er für den Film fast 30Kg abnahm, um die psychische und physische Schwäche des Trevor Reznik realistisch darstellen zu können, er zieht auch die gesamte Aufmerksamkeit des Films auf sich und stellt alle anderen Darsteller in den Schatten.
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Trevor Reznik ist ein Fabrikarbeiter. Doch kein normaler. Seit einem Jahr hat er akute Schlafstörungen und kann kein Auge zu machen. Tagsüber arbeitet er in der Firma und die Nächte verbringt er entweder bei der Prostituierten Stevie oder am Flughafen bei der Kellnerin Marie. Sonst jedoch ist er vollkommen allein. Er ist physisch und psyschich total am Ende, wiegt nur noch 120 Pfund und kann kaum die Augen offen halten. Trotzdem kommt er nie zum Schlafen.
Eines Tages passiert ein schrecklicher Unfall in der Firma, bei der ein Arbeiter einen Arm verliert. Trevor ist Schuld, und zwar weil er von Ivan, einem angeblichen neuen Arbeiter, abgelenkt wurde. Als er vom Betriebsrat verhört wird, wird ihm gesagt, dass es nie einen Ivan in der Firma gegeben haben soll.
In seiner Wohnung findet er immer neue unheimliche Zettel, auf denen ein Galgen und 6 Buchstabenfelder gezeichnet sind. Es ist wie eine Art Rätsel, denkt sich Trevor und geht der Sache auf den Grund, in dem er Ivan verfolgt und mit ihm redet. Dabei findet er heraus, dass Ivan mit dem Arbeiter befreundet ist, der am Tag des Unfalls fehlte und dessen Schicht Ivan übernahm. Langsam kommt Trevor der Gedanke, dass er das Opfer einer riesigen Verschwörung ist. Auf der Arbeit verliert er fast selber einen Arm durch eine nach Trevors Meinung gewollte Nachlässigkeit der anderen Arbeiter und am Flughafen arbeitet nicht mehr Marie, sondern eine andere Kellnerin. Eine Marie soll nie dort gearbeitet haben. Mit Hilfe der Spuren nimmt er den Kampf auf...
Analyse
Die Story des Films ist sehr gut durchdacht und so noch nie dagewesen. Dadurch, dass der Film grau und blaustichig ist, schafft der Regisseur eine so realistische und düstere Atmosphäre, dass der Zuschauer den ganzen Film über angespannt in seinem Sessel sitzt und dem Geschehen des Films folgt. Das Ende ist nicht vorhersehbar und so bleibt die Spannung bis zum Ende des Films sehr hoch.
Christian Bale zeigt hier eine brilliante Leistung. Nicht nur, dass er für den Film fast 30Kg abnahm, um die psychische und physische Schwäche des Trevor Reznik realistisch darstellen zu können, er zieht auch die gesamte Aufmerksamkeit des Films auf sich und stellt alle anderen Darsteller in den Schatten.
Fazit
Ein sehr spannender Film, das Ende hätte ruhig ein bißchen mehr erklärt werden können, aber es reicht, um selbst darüber nachzudenken und lässt den Zuschauer nicht völlig im Dunkeln stehen.
palle Bilder © 3L
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | The Machinist |
| Land/Jahr: | Spanien/USA 2004 |
| Genre: | Thriller |
| Regie: | Brad Anderson |
| Drehbuch: | Scott Kosar |
| Musik: | Roque Baños |
| Studio: | 3L |
| FSK: | ab 16 |
| Länge: | 101 min. |
| Deutschlandstart: | 11.11.2004 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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