Filmkritik zu Kampf der Titanen

Kampf der Titanen Kampf der Titanen Kampf der Titanen
Ungewollter Halbgott
Perseus Geschichte beginnt ungewöhnlich: Er wird als Baby von einem Fischer in einem auf dem Meer treibenden Sarkophag gefunden und somit vor dem sicheren Tod gerettet. Dieser Fischer und seine Familie nehmen ihn wie einen eigenen Sohn auf. Einige Jahre später muss er jedoch miterleben, wie seine Familie vom Gott der Unterwelt, Hades, getötet wird, weil eine Gruppe aufständiger Soldaten Zeus' Symbol entweihten. Von ihm erfährt Perseus jedoch auch, dass er der Sohn des Zeus und somit ein Halbgott ist. Wütend auf die Götter erklärt er sich bereit, sich einem Himmelsfahrtkommando anzuschließen, um den Kraken, einem von Hades erschaffenen Ungetüm, zu töten, welcher sonst die gesamte Menschheit von der Erde fegen würde.

Anfänglich verweigert er die Hilfe von Zeus und will sein Schicksal als Mensch erfüllen mitsamt seinen unerschrockenen Kriegern, welche ihm auf der Reise in gefährliche Unterwelten begleiten. Doch er merkt, dass er nur eine Chance auf den Sieg hat, wenn er seine Göttlichkeit akzeptiert.

Wo sind die Titanen?
Der Titel des Films ist etwas fehlbesetzt, denn Titanen werden leider nur im Vorspann erwähnt. Die Götter sind die Söhne der Titanen und haben sich gegen ihre Schöpfer aufgelehnt. Mithilfe von Hades' erschaffenem Kraken werden die Titanen in einem mächtigen Kampf getötet und die Erde wird unter den Göttern aufgeteilt. Zeus bekommt den Himmel, Poseidon das Meer und Hades muss sich mit der Unterwelt zufriedengeben. Dies erzürnt natürlich den Streit innerhalb der Götterreihen und Hades will die aktuelle Gelegenheit nutzen, um sich den Thron des Olymps unter die Nägel zu reissen.

Dies ist Sam Worthington's neuestes Projekt nach Avatar und er macht seine Sache wie erwartet gut. Zwar verlangte die Rolle des Perseus nicht übermäßig intellektuelle Fähigkeiten als Schauspieler ab, körperlich war es sicherlich mehr anstrengend. Liam Neeson's Rolle als Zeus ist zwar eher klein, aber deswegen nicht weniger gut oder unterhaltend. Auch Ralph Fiennes gibt als der Unterweltgott eine nennenswerte Darbietung ab, seine Figur hätte aber ruhig mehr angsteinflößend/monströser sein können.

Fazit
"Kampf der Titanen" ist ein actiongeladener und ziemlich unterhaltender Film, welcher besonders für Fans der griechigen Mythologie sehenswert ist. /pp

alle Bilder © Warner


Cinefreaks Wertung:


IMDB Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:Clash of the Titans
Land/Jahr:USA 2010
Genre:Fantasy, Abenteuer, Action
Regie:Louis Leterrier
Drehbuch:Travis Beacham, Phil Hay, Matt Manfredi, Beverley Cross
Studio:Warner
FSK:
ab 12
Länge:106 min.
Budget:125,000,000
Einspielergebnis:232,713,139
Deutschlandstart:31.12.1969
Internetseiten:

Produkte

Schauspieler und Rollen

Sam Worthington Sam Worthington
als "Perseus"
Liam Neeson Liam Neeson
als "Zeus"
Ralph Fiennes Ralph Fiennes
als "Hades"
Jason Flemyng Jason Flemyng
als "Calibos / Acrisius"
Alexa Davalos Alexa Davalos
als "Andromeda"
Mads Mikkelsen Mads Mikkelsen
als "Draco"

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