Filmkritik zu Als das Meer verschwand
Verzwicktes Familiendrama
Die beiden Brüder Paul und Andrew haben sich schon lange nicht mehr gesehen, doch als ihr Vater stirbt kommt der Fotojournalist Paul in die Heimat Neuseeland zurück um mit seinem Bruder zur Beerdigung zu gehen.
Zwischen den beiden läuft es nicht gut, zu verschieden sind ihre Lebensstile, aber Paul bekommt einen job in der Schule des kleinen Ortes angeboten und entschliesst sich noch ein bisschen länger zu bleiben. Er trifft seine alte Jugendliebe wieder, deren Tochter für die Schule ein Referat über ihn schreiben will und somit einige Fragen zur verschwommenen Vergangenheit von Paul aufwirft...
Schauspieler
Die größtenteils unbekannten Schauspieler sind solide, überzeugen aber nicht immer so gut wie der Hauptcharakter Paul, gespielt von Matthew McFadyen. Dank der Unbekanntheit und dem wenig geschmickten Aussehen wirken die Darsteller in ihren fast durchgängig ernsten Rollen auch sehr authentisch.
Langatmig
Es dauert eine Weile bis die Geschichte ins Rollen kommt. Anfangs kann man mit der familiären Vergangenheit von Paul noch nicht viel anfangen, doch Stück für Stück kommt Licht ins Dunkel bis sich die Ereignisse in einem Höhepunkt entladen.
Sämtliche Probleme von Paul und seiner Familie können nicht recht überzeugen oder mitfühlen lassen, da oft einfach Dinge nicht ausgesprochen und ausgewertet werden und somit die Figuren der Handlung aneinander vorbei reden, was für den Zuschauer nicht selten langweilig ist.
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Die beiden Brüder Paul und Andrew haben sich schon lange nicht mehr gesehen, doch als ihr Vater stirbt kommt der Fotojournalist Paul in die Heimat Neuseeland zurück um mit seinem Bruder zur Beerdigung zu gehen.
Zwischen den beiden läuft es nicht gut, zu verschieden sind ihre Lebensstile, aber Paul bekommt einen job in der Schule des kleinen Ortes angeboten und entschliesst sich noch ein bisschen länger zu bleiben. Er trifft seine alte Jugendliebe wieder, deren Tochter für die Schule ein Referat über ihn schreiben will und somit einige Fragen zur verschwommenen Vergangenheit von Paul aufwirft...
Schauspieler
Die größtenteils unbekannten Schauspieler sind solide, überzeugen aber nicht immer so gut wie der Hauptcharakter Paul, gespielt von Matthew McFadyen. Dank der Unbekanntheit und dem wenig geschmickten Aussehen wirken die Darsteller in ihren fast durchgängig ernsten Rollen auch sehr authentisch.
Langatmig
Es dauert eine Weile bis die Geschichte ins Rollen kommt. Anfangs kann man mit der familiären Vergangenheit von Paul noch nicht viel anfangen, doch Stück für Stück kommt Licht ins Dunkel bis sich die Ereignisse in einem Höhepunkt entladen.
Sämtliche Probleme von Paul und seiner Familie können nicht recht überzeugen oder mitfühlen lassen, da oft einfach Dinge nicht ausgesprochen und ausgewertet werden und somit die Figuren der Handlung aneinander vorbei reden, was für den Zuschauer nicht selten langweilig ist.
Fazit
Wer auf verschachtelte Familiendramas steht darf sich "Als das Meer verschwand" gerne ansehen, sicher gibt es hierfür aber auch bessere Alternativen.
dalle Bilder © Capelight
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | In my father's den |
| Land/Jahr: | Neuseeland/UK 2004 |
| Genre: | Drama |
| Regie: | Brad McGann |
| Drehbuch: | Maurice Gee, Brad McGann |
| Studio: | Capelight |
| Länge: | 128 min. |
| Deutschlandstart: | 30.11.2006 |
| Internetseiten: |

