Filmkritik zu Prestige - Die Meister der Magie
Besessene Magier
Robert Angier und Alfred Borden, beides angehende Magier, arbeiten zusammen als Gehilfen für einen Magier und seine Show Ende des 19. Jahrhunderts in London. Besonders gut können sich die beiden nicht leiden, zu verschieden sind ihre Ansichten von guten Zaubertricks, aber als in einer von vielen Shows etwas schief geht und die Freundin von Angier stirbt weil Borden einen falschen Knoten gemacht hat, wird das nicht leiden können zu obsessiven Hass.
Beide Magier gehen von nun an getrennte Wege und starten ihre eigenen Shows, die sie sich nicht nur einmal versuchen gegenseitig zu sabotieren. Abwechselnd haben sie die besseren Tricks in ihren Vorführungen, aber ein Zaubertrick gerät in den Mittelpunkt: "Der Transportierte Mann".
Borden stellt diesen Trick in seiner Aufführung vor und die Mengen sind begeistert. Er verschwindet auf einer Seite der Bühne, wirft sich selber einen Ball zur anderen Seite der Bühne zu auf der er wieder auftaucht. Angier muss nun unbedingt hinter das Geheimniss dieses Tricks kommen und glaubt nicht einfach an die Doppelgängertheorie die sein Helfer Cutter zu sehen glaubt. Die Suche nach dem ultimativen Zauber geht los.
Zeitebenen
Der Film erzählt die Handlung interessanterweise nicht linear von Anfang bis Ende, sondern startet an drei Verschiedenen Zeitpunkten der Geschichte die dann fortschreitend zusammenfliessen. Das ist zwar anfangs noch ein wenig undurchsichtig aber der Film gibt genug Anhaltspunkte um die Geschichte nahtlos aneinanderfügen zu können ohne spannende Wendungen zu früh zu verraten.
Die Wendungen sind sowieso eine Kunst die Prestige beherrscht. Hin- und Hergerissen zwischen Wahrheit und Täuschung wird man mit des Rätsels Lösung erst nach vielen unvorhersehbaren Kehrtwendungen vertraut.
Schauspieler, Soundtrack und Szenenbild
Über die durchweg hervorragenden Schauspieler braucht man wohl nicht viel zu sagen, die Castliste spricht für sich. Sehr gut ist auch die Darstellung von London um 1900 geworden, Straßenzüge, Aufführungshallen und Kostüme lassen ein in die Zeit vor ca. 100 Jahren eintauchen. Abgerundet wird das illusorische Erlebnis durch den zauberhaften Soundtrack, welcher gekonnt spannende sowie dramatische Szenen unterstreicht.
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Robert Angier und Alfred Borden, beides angehende Magier, arbeiten zusammen als Gehilfen für einen Magier und seine Show Ende des 19. Jahrhunderts in London. Besonders gut können sich die beiden nicht leiden, zu verschieden sind ihre Ansichten von guten Zaubertricks, aber als in einer von vielen Shows etwas schief geht und die Freundin von Angier stirbt weil Borden einen falschen Knoten gemacht hat, wird das nicht leiden können zu obsessiven Hass.
Beide Magier gehen von nun an getrennte Wege und starten ihre eigenen Shows, die sie sich nicht nur einmal versuchen gegenseitig zu sabotieren. Abwechselnd haben sie die besseren Tricks in ihren Vorführungen, aber ein Zaubertrick gerät in den Mittelpunkt: "Der Transportierte Mann".
Borden stellt diesen Trick in seiner Aufführung vor und die Mengen sind begeistert. Er verschwindet auf einer Seite der Bühne, wirft sich selber einen Ball zur anderen Seite der Bühne zu auf der er wieder auftaucht. Angier muss nun unbedingt hinter das Geheimniss dieses Tricks kommen und glaubt nicht einfach an die Doppelgängertheorie die sein Helfer Cutter zu sehen glaubt. Die Suche nach dem ultimativen Zauber geht los.
Zeitebenen
Der Film erzählt die Handlung interessanterweise nicht linear von Anfang bis Ende, sondern startet an drei Verschiedenen Zeitpunkten der Geschichte die dann fortschreitend zusammenfliessen. Das ist zwar anfangs noch ein wenig undurchsichtig aber der Film gibt genug Anhaltspunkte um die Geschichte nahtlos aneinanderfügen zu können ohne spannende Wendungen zu früh zu verraten.
Die Wendungen sind sowieso eine Kunst die Prestige beherrscht. Hin- und Hergerissen zwischen Wahrheit und Täuschung wird man mit des Rätsels Lösung erst nach vielen unvorhersehbaren Kehrtwendungen vertraut.
Schauspieler, Soundtrack und Szenenbild
Über die durchweg hervorragenden Schauspieler braucht man wohl nicht viel zu sagen, die Castliste spricht für sich. Sehr gut ist auch die Darstellung von London um 1900 geworden, Straßenzüge, Aufführungshallen und Kostüme lassen ein in die Zeit vor ca. 100 Jahren eintauchen. Abgerundet wird das illusorische Erlebnis durch den zauberhaften Soundtrack, welcher gekonnt spannende sowie dramatische Szenen unterstreicht.
Fazit
Prestige ist ein absolut gelungener Thriller über ein nicht zu oft gesehenes Thema. Die Geschichte regt zum Mitdenken an während die exzellenten Schauspieler im Klang des tollen Soundtracks ihr Übriges tun.
dalle Bilder © Warner
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | The Prestige |
| Land/Jahr: | USA 2006 |
| Genre: | Thriller, Drama |
| Regie: | Christopher Nolan |
| Drehbuch: | Christopher Nolan, Jonathan Nolan |
| Studio: | Warner |
| FSK: | ab 12 |
| Länge: | 128 min. |
| Deutschlandstart: | 04.01.2007 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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