Filmkritik zu 28 Weeks Later

28 Weeks Later 28 Weeks Later 28 Weeks Later
Endlich in Sicherheit... nicht wahr?
Einige Monate nach dem Ausbruch des Wutvirus in London bei der fast die gesamte Bevölkerung ausgelöscht wurde hat sich die Lage wieder einigermaßen erholt. Das US-Militär hat die Lage in die Hand genommen und eine Sicherheitszone errichtet, in der Überlebendende ein neues Leben aufbauen können und von wo aus der Wiederaufbau geregelt wird. Die meisten Infizierten sind verhungert und London ist schon fast wieder sicher. Don Harris, einer der Überlebenden, ließ bei einem Angriff der Infizierten seine Frau im Stich um seine eigene Haut zu retten. Dies verheimlicht er natürlich seinen Kindern Andy und Tammy, welche Wochen später aus dem Urlaub zurückkommen und erfahren müssen, dass ihre Mutter tot ist. Da sind sie umso überraschter, als sie verbotenerweise die Sicherheitszone verlassen und ihre Mutter in ihrem alten Haus lebend antreffen. Sie wird in Quarantäne verfrachtet und obwohl sie das Virus in sich trägt, zeigt sie keine "Symptome" der Krankheit. Nach einem Zwischenfall wird das Virus jedoch erneut freigesetzt und die Sicherheitszone wird zur Todeszone.

Kill'em all?
Bei dem kommerziellen Erfolg von "28 Days Later" war es nur eine Frage der Zeit, bis das Sequel folgen würde. Während Danny Boyle im ersten Teil Regie führte, übernimmt nun Juan Carlos Fresnadillo diesen Part, zusammen mit Rowan Joffe schrieb auch er das Drehbuch. Im ersten Anschein besitzt "28 Weeks Later" keine besonders originelle Story, doch beim genaueren Betrachten des Films sieht man, dass Parallelen zum Irak Krieg gezogen werden und dies sogar recht krass. Besonders als neben den Infizierten auch einfach Menschen mit ins Visier genommen werden um schon mal vorzusorgen.

Die dichte Atmosphäre trägt erheblich zum Film bei, vor allem die leeren Straßen Londons sorgen erneut für ein ungewohntes Gefühl. Nach dem impulsiven Intro kommt erst etwas Ruhe in den Film was gut tut, denn nach dem erneuten Ausbrauch nimmt die Hetzjagd kaum noch ab. Besonders im Gedächtnis hängenbleiben wird die Szene, in der ein Hubschrauber mit seinen Rotorblättern auf einer Wiese eine ganze Horde voller Infizierter niedermetzelt. Und obwohl schauspielerische Leistungen in Horrorfilmen meist eine untergeordnete Rolle spielen, zeigen Mackintosh Muggleton und Imogen Poots als die beiden Kinder auf der Flucht eine respektable Leistung, wenn man das Umfeld des Films betrachtet. Auch Rose Byrne als die Ärztin und Jeremy Renner als Scharfschütze können Sympathiepunkte sammeln.

Fazit
"28 Weeks Later" ist für jeden Horrorfan ein absolutes Muss und das offene Ende macht Hoffnung und Lust auf einen weiteren Teil! /pp

alle Bilder © Fox


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:28 Weeks Later
Land/Jahr:UK/USA 2007
Genre:Horror
Regie:Juan Carlos Fresnadillo
Drehbuch:Rowan Joffe, Juan Carlos Fresnadillo, Jesús Olmo
Musik:John Murphy
Studio:Fox
FSK:
ab 18
Länge:99 min.
Deutschlandstart:30.08.2007
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

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Schauspieler und Rollen

Idris Elba Idris Elba
als "General Stone"
Rose Byrne Rose Byrne
als "Scarlet"
Harold Perrineau Harold Perrineau
als "Flynn"
Imogen Poots Imogen Poots
als "Tammy"
Jeremy Renner Jeremy Renner
als "Doyle"

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