Filmkritik zu Idiocracy

Idiocracy Idiocracy
Wir befinden uns im Jahr 2005 als Joe Bauers zu einem militärischen Experiment herangezogen wird. Dieses soll die Auswirkungen einer Kryogenisierung von Menschen über den Zeitraum von einem Jahr erforschen. Ausgewählt wurde Joe, weil er der durchschnittlichste Durchschnittstyp des gesamten Militärs der Vereinigten Staaten ist. Mit von der Partie ist die Prostituierte Rita, die sozusagen das weibliche Pendant zu Joe bildet, allerdings lediglich wegen ihres Zuhälters bei dem Experiment mitmachen muss. Nicht lange nach Beginn wird durch einige missliche Umstände die Militärbasis geschlossen und abgerissen und das Experiment mitsamt der Probanden vergessen.

Durch eine große Mülllawine im Jahr 2505, die dadurch ausgelöst wurde, dass selbst Müll nur bis zu einer bestimmten Höhe zu einem Berg aufgeschüttet werden kann, werden die beiden Experimentteilnehmer abrupt aus ihrem Winterschlaf geholt. Desorientiert und ahnungslos wandeln beide voneinander getrennt durch die Straßen der Zukunft, um erst nach einiger Zeit mitzukriegen, dass nicht 1 Jahr sondern 500 vergangen sind.

Idioten wo man hinsieht

Ausgehend davon, dass 1.) sich höher intelligente Menschen weniger fortpflanzen, sowie 2.) Intelligenz vererbbar ist und somit mit der Zeit die weniger Intelligenten durch ihre Zeugungsübermacht die Intelligenten vertreiben, kommt es dazu, dass die Intelligenz im Jahre 2505 überwiegend ausgestorben ist.

Jedoch geht es der Bevölkerung im Jahr 2505 deswegen nicht gleich schlecht, das gesellschaftliche Leben bedient halt nur noch die Grundbedürfnisse, wie den sexuellen Trieb, Geldgier, und das Verlangen nach sinnlosen Fernsehsendungen wie "Au! Meine Eier!".

Bald wird klar, dass Joe eine Intelligenzbestie unter all den Verblödeten ist und wird ins Weiße Haus gerufen, um dem amtierenden Präsidenten aus der großen Dürrekrise zu helfen. Was da auf Joe zukommt und wie er der Welt hilft, und ob er wieder zurück nach Hause kommt, das weiß, wer sich auch auf die Odyssee in die Blödheit begibt.

Über den Film hinweg wirkt jeder Schauspieler in seiner Rolle gut platziert und es gelingt jedem, seinen zugewiesenen Part größtmöglich glaubhaft herüberzubringen. An nicht wenigen Stellen schweift der Film jedoch ins absolut übertrieben Blöde, schon fast nervig Idiotische ab. Wenn man genauer hinschaut, achtet Regisseur Mike Judge, der auch das Drehbuch schrieb, sehr gewissenhaft auf viele kleine Details, die beim bemerken des Zuschauer zusätzliche, witzige Momente bringen, wie die verhunzte Ghettosprache, oder riesige amerikanische Firmen, die im Jahr 2505 ein noch gewaltigeres Monopol besitzen und ihren Beitrag zum Ruin der Menschheit geleistet haben.
Fazit
Durch einen Mix aus Forever Young, Futurama und Half Baked schafft Idiocracy mit einer innovativen und gut umgesetzten Story dazu passenden visuellen Effekten den Zuschauer in ein realistisch wirkendes, total verblödetes Jahr 2505 zu versetzen. /ww

alle Bilder © Fox


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:Idiocracy
Land/Jahr:USA 2005
Genre:Komödie, Science Fiction
Regie:Mike Judge
Drehbuch:Mike Judge
Studio:Fox
FSK:
ab 12
Länge:84 min.
Deutschlandstart:25.01.2007
Internetseiten:

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Schauspieler und Rollen

Luke Wilson Luke Wilson
als "Joe Bauers"
Maya Rudolph Maya Rudolph
als "Rita"
Dax Shepard Dax Shepard
als "Frito"
Terry Crews Terry Crews
als "Präsident Camacho"
Ryan Christopher Ryan Christopher
als "Doktor"

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