Filmkritik zu The Hitcher

The Hitcher The Hitcher The Hitcher
Sei immer höflich zu Fremden..

Ausgebuffte Psychopathen, von denen man bis zum Tode gejagt wird, gibt es ja in heutigen Filmen wie Sand am Meer, möchte man meinen. Dann gibt es aber die ganz besonders fiesen Maden im großen Speck des Abschlachtens. Und eines sei gleich von vornherein gesagt, wer schon des öfteren unbedacht Anhalter aufgenommen hat, sollte es sich zweimal überlegen, ob er seine Meinung vom lieben Tramper unerschüttert lassen möchte.
Das Studentenpärchen Jim und Grace will für einige Tage zu Freunden nach New Mexico. Unterwegs fahren sie an einem vermeintlich durch einen Unfall liegen gebliebenen Anhalter vorbei, um ihm dann an der nächsten Tankstelle wiederzubegegnen und mit ins Auto aufzunehmen.

.. aber lass nie einen Anhalter einsteigen

Ziemlich schnell wird den beiden auf adrenalinansteigende Weise klar gemacht, dass der liebe nette Anhalter von nebenan kein solcher ist. Nach der erfolgreichen Abwehr dieser ersten Attacke könnte man sich in Sicherheit wiegen, wäre da nicht die nach kurzer Zeit auftauchende Familie, die an einem vorbeifährt. Und wen haben sie per Anhalter an Bord genommen? Richtig...

So lässt es sich John Ryder, der nur noch von einem einzigen Gedanken getrieben scheint, nicht nehmen, die beiden Studenten durch den gesamten Staat zu jagen. Es könnte der Gedanke daran sein, im Regen in der Nacht nicht aufgenommen worden zu sein. Oder die Wut aus dem fahrenden Auto geschmissen worden zu sein. Oder aber auch einfach nur die Lust daran, die vier kleinen Worte "Ich möchte tot sein" von den Lippen der gerade zu tötenden Person zu hören.

Im Jagen ist Ryder ein Profi, und dass er solche Tatsachen, wie Polizisten zu erschießen, so aussehen lassen kann, dass die beiden unschuldigen Hauptakteure dafür verantwortlich gemacht werden, lässt den Zuschauer umso mehr in seinem Sessel zusammenzucken.

Untermalt wird die Szenerie den gesamten Film über aus wunderbar ausgesuchten und aufgebauten Sets, besonders auf der anfänglichen Fahrt durch die Landschaft. Sean Bean spielt den Part des Bösewichts ausgezeichnet. Man bekommt gut Angst, wenn man in seine starren Augen schauen muss und wenn einem noch kurz Zeit bleibt sich genauer zu überlegen, warum er in der Gegend herummeuchelt, bleibt eigentlich nur noch der Gedanke 'kranker Psycho' übrig. Der Streifen erinnert teilweise an Joy Ride mit Paul Walker, ist jedoch ein Remake des Klassikers aus dem Jahr 1986 mit Rutger Hauer.



Fazit
Freunde von Thrillern und Leute, die auch sonst von Happy End Filmen eher Abstand halten, kann man diesen Film nur wärmstens ans Herz legen. Der Film bietet genügend Überraschungseffekte für zwei Teile, so dass man die gesamte Zeit über gefesselt bleibt. /ww

alle Bilder © Universum


Cinefreaks Wertung:


 

Neuigkeiten zum Film

Fakten

Originaltitel:The Hitcher
Land/Jahr:USA 2007
Genre:Thriller
Regie:Dave Meyers
Drehbuch:Eric Red, Jake Wade Wall
Musik:Steve Jablonsky
Studio:Universum
Länge:83 min.
Deutschlandstart:01.03.2007
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

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Schauspieler und Rollen

Sean Bean Sean Bean
als "John Ryder"
Sophia Bush Sophia Bush
als "Grace Andrews"
Zachary Knighton Zachary Knighton
als "Jim Halsey"
Neal McDonough Neal McDonough
als "Lieutenant Esteridge"

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