Filmkritik zu Sunshine
Mission to Sun
Die Sonne droht in einigen Jahren zu erlischen, was bisher schon verheerende Auswirkungen auf das Erdklima in Form von einer Eiszeit hatte. Und da die Antriebstechnologie noch nicht soweit zu reichen scheint, um in fernen Galaxien auf Earth 2 umzusiedeln, muss die Fusionskraft der Sonne eben mit einer Bombe wieder neu entfacht werden. Dieses Vorhaben wurde vor einigen Jahren schon einmal mit der 'Ikarus I' gestartet, die allerdings nicht von Erfolg gekrönt war und spurlos verschwand. Somit ist nun die Ikarus II an der Reihe - die wirklich allerletzte Chance, das Unmögliche möglich zu machen und die Menschheit vor dem sicheren Aus zu bewahren. Um dieses heikle Unterfangen zu bewerkstelligen, sind an Board acht verschiedene Astronauten, Spezialisten und Wissenschaflter aus unterschiedlichen Bereichen und Ländern vertreten.
Zu Beginn des Films hat man schon so manchen Kilometer auf dem Weg zur Sonne zurückgelegt und nach kurzer Passierung des Planeten Merkur wird ein verjährter Funkspruch eingefangen, der von der alten Ikarus I stammt, die immernoch mitten im äußeren Randgebiet der Sonne zu verweilen scheint. Der Funkkontakt zur Erde ist durch die starken Sonnenwinde bereits abgebrochen. Die Mannschaft muss abwägen, ob es sich lohnt den Kurs zu ändern und zur Ikarus I zu fliegen, denn womöglich könnte man dort noch Überlebende und einen funktionierenden, zweiten Sprengsatz finden. Es könnte aber durch eine Abweichung der eingegebenen Route genauso gut das Überleben der Menschheit gefährdet werden. Zählen also die wenigeren Menschen auf der Ikarus I weniger als die vielen noch auf der Erde lebenden? ..(oder umgekehrt)
Der Entschluss der Crew ist nicht einstimmig, dennoch wird eine neue Route berechnet. Diese ist auch korrekt, nur hat der Verantwortliche für die neue Route vergessen auch die Sonnensegel neu auszurichten, so dass einige den Geist aufgeben und das Schiff Gefahr läuft, zu verglühen. Während der Reparatur sterben ein bis zwei Besatzungsmitglieder, doch das wird schon bald der Besatzung geringste Sorge sein.
Die menschliche Psyche
Das wahrscheinlich größte Problem, das dieser Film hat, ist, dass Raumexpeditionen schon häufiger verfilmt wurden, nur der Grund, warum man durch das Weltall fliegt, variiert von Film zu Film. So kommen dem einschlägigen Filmegucker, der überwiegende Teil der Szenen doch recht bekannt vor, auch wenn bei "Sunshine" die Gestaltung der Ikarus-Raumfähren und die Special Effects der Sonne den effekthungrigen Zuschauer überzeugen und für sich gewinnen kann.
Das zweite Problem stellt die Mannschaft dar, die irgendwo überhaupt nicht zueinander passen will. Hier und dort gibt es auch mal Momente, die nicht ganz nachvollziehbar sind, warum die Figuren gerade so handeln und nicht wie man es sonst normalerweise machen würde. Über kleinere physikalische Ungereimtheiten, die dem unwissenden Zuschauer im Film auffallen, mal ganz abgesehen.
Zugute kommt dem Film, dass nicht die Zeit durch Kameraflug über das Schiff oder im Weltraum oder sonstwo vergeudet wird. Die Handlung weist schon eine gewisse Fülle auf, auch wenn nur Kleinigkeiten passieren.
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Die Sonne droht in einigen Jahren zu erlischen, was bisher schon verheerende Auswirkungen auf das Erdklima in Form von einer Eiszeit hatte. Und da die Antriebstechnologie noch nicht soweit zu reichen scheint, um in fernen Galaxien auf Earth 2 umzusiedeln, muss die Fusionskraft der Sonne eben mit einer Bombe wieder neu entfacht werden. Dieses Vorhaben wurde vor einigen Jahren schon einmal mit der 'Ikarus I' gestartet, die allerdings nicht von Erfolg gekrönt war und spurlos verschwand. Somit ist nun die Ikarus II an der Reihe - die wirklich allerletzte Chance, das Unmögliche möglich zu machen und die Menschheit vor dem sicheren Aus zu bewahren. Um dieses heikle Unterfangen zu bewerkstelligen, sind an Board acht verschiedene Astronauten, Spezialisten und Wissenschaflter aus unterschiedlichen Bereichen und Ländern vertreten.
Zu Beginn des Films hat man schon so manchen Kilometer auf dem Weg zur Sonne zurückgelegt und nach kurzer Passierung des Planeten Merkur wird ein verjährter Funkspruch eingefangen, der von der alten Ikarus I stammt, die immernoch mitten im äußeren Randgebiet der Sonne zu verweilen scheint. Der Funkkontakt zur Erde ist durch die starken Sonnenwinde bereits abgebrochen. Die Mannschaft muss abwägen, ob es sich lohnt den Kurs zu ändern und zur Ikarus I zu fliegen, denn womöglich könnte man dort noch Überlebende und einen funktionierenden, zweiten Sprengsatz finden. Es könnte aber durch eine Abweichung der eingegebenen Route genauso gut das Überleben der Menschheit gefährdet werden. Zählen also die wenigeren Menschen auf der Ikarus I weniger als die vielen noch auf der Erde lebenden? ..(oder umgekehrt)
Der Entschluss der Crew ist nicht einstimmig, dennoch wird eine neue Route berechnet. Diese ist auch korrekt, nur hat der Verantwortliche für die neue Route vergessen auch die Sonnensegel neu auszurichten, so dass einige den Geist aufgeben und das Schiff Gefahr läuft, zu verglühen. Während der Reparatur sterben ein bis zwei Besatzungsmitglieder, doch das wird schon bald der Besatzung geringste Sorge sein.
Die menschliche Psyche
Das wahrscheinlich größte Problem, das dieser Film hat, ist, dass Raumexpeditionen schon häufiger verfilmt wurden, nur der Grund, warum man durch das Weltall fliegt, variiert von Film zu Film. So kommen dem einschlägigen Filmegucker, der überwiegende Teil der Szenen doch recht bekannt vor, auch wenn bei "Sunshine" die Gestaltung der Ikarus-Raumfähren und die Special Effects der Sonne den effekthungrigen Zuschauer überzeugen und für sich gewinnen kann.
Das zweite Problem stellt die Mannschaft dar, die irgendwo überhaupt nicht zueinander passen will. Hier und dort gibt es auch mal Momente, die nicht ganz nachvollziehbar sind, warum die Figuren gerade so handeln und nicht wie man es sonst normalerweise machen würde. Über kleinere physikalische Ungereimtheiten, die dem unwissenden Zuschauer im Film auffallen, mal ganz abgesehen.
Zugute kommt dem Film, dass nicht die Zeit durch Kameraflug über das Schiff oder im Weltraum oder sonstwo vergeudet wird. Die Handlung weist schon eine gewisse Fülle auf, auch wenn nur Kleinigkeiten passieren.
Fazit
Sunshine ist ein Film, den man sich eher im Kino angeschaut haben sollte, da auf dem heimischen Bildschirm die Effektkraft der Bilder garantiert an Wirkung verliert, und dem Film daher bis 50% seiner Gesamtgestalt nehmen könnte.
walle Bilder © Fox
Cinefreaks Wertung:
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Fakten
| Originaltitel: | Sunshine |
| Land/Jahr: | UK 2007 |
| Genre: | Science Fiction, Thriller |
| Regie: | Danny Boyle |
| Drehbuch: | Alex Garland |
| Musik: | John Murphy, Underworld |
| Studio: | Fox |
| FSK: | ab 12 |
| Länge: | 108 min. |
| Deutschlandstart: | 19.04.2007 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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