Filmkritik zu Hellboy
Rote Steinfaust mit Höllenbums
Der Film beginnt im Jahre 1944 und zeigt, wie die Nazis versuchen, auf einem russischen Friedhof ein Tor zu einer anderen Dimension zu öffnen, um die sieben Götter des Chaos zu beschwören, mit deren Hilfe sie die Welt übernehmen wollen. Doch ihr Vorhaben wird schon länger von dem Amerikaner überwacht und im letzten Augenblick kann das schlimmste verhindert werden. Grigori Rasputin und seine Geliebte, welche die Leitung über das wahnsinnige Experiment hatten, sind darüber natürlich gar nicht erfreut und senden ihren obersten General Kroenen in den Kampf, welcher unsterblich zu sein scheint, da er halb Mensch, halb Maschine ist. Doch auch er kann in die Flucht geschlagen werden und so haben die Amerikaner den Kampf gewonnen, vorerst. Denn Rasputin entkam und wird sicherlich nicht so leicht aufgeben.
Bei dieser Aktion kam eine kleine Kreatur aus einer anderen Dimension in diese, ein kleines rotes Baby mit Hörnern und Schwanz. Dr. Bruttenholm, der leitende Amerikaner bei dieser Mission behält es und tauft es "Hellboy".
60 Jahre später sehen wir die neue Welt, lange nach dem 2. Weltkrieg. In der Presse kursieren fast jeden Tag Berichte über Augenzeugen, die den leibhaftigen Teufel gesehen haben wollen etc. Natürlich ist damit Hellboy gemeint. Er ist inzwischen über 60 Jahre alt, doch er altert sehr viel langsamer als Menschen, deswegen befindet er sich zuzusagen in seiner Blütezeit. Sein "Vater", der inzwischen sehr alte Dr. Bruttenholm, hat Hellboy in der Abteilung für paranormale Begebenheit beim FBI aufgezogen, wo er nun, zusammen mit einem Fischmenschen, Gutes tut und außergewöhnliche Fälle behandelt, die für die normalen FBI-Agenten zu schwer sind.
Doch plötzlich taucht wieder Grigori Rasputin mitsamt seiner Geliebten und seinem kranken General Kroenen auf und wollen erneut das Höllentor öffnen. Doch dafür brauchen sie Hellboy, denn er ist der Einzige, der das Tor noch einmal öffnen kann. Zur Hilfe schicken sie ihre Höllenhunde in den Kampf, welche sich immer wieder regenerieren können und somit zu einem echten Problem werden. Hellboy steht nun vor der Entscheidung, ob er das Tor öffnet und zur seiner "Heimat" zurückkehrt, oder ob 60 Jahre Vaterliebe und Freiheit doch etwas mehr bei ihm bewirkt haben…
Cast
Ron Perlman, welcher unter anderem schon in "Enemy at the Gates" und "Alien - Ressurection" zu sehen war, gibt hier eine super Leistung ab. Da ich den Film jedoch nur in der englischen Fassung gesehen hab, kann ich hier nicht sagen, ob die deutsche Synchronisierung einen guten Job gemacht hat.
John Hurt, welcher die "alte Version" des Dr. Bruttenholm spielt, gibt auch eine sehr gute Leistung. Er spielt den Vater von Hellboy, welcher sich zu den sehr wenigen Menschen zählen kann, welche den höchsten Respekt von Hellboy gezollt bekommen.
Selma Blair spielt die junge Liz Sherman, welche ihre Kräfte nicht unter Kontrolle hat und somit ab und an einiges Chaos anrichtet. Selma konnte man z.B. schon in "Eiskalte Engel" und "Storytelling" sehen, wo sie ihr Debüt als Schauspielerin hatte.
Hellboy ist eine Comicverfilmung. Davon gab es in der letzten Zeit einige! Es gibt kaum einen Comic-Helden, der noch nicht verfilmt worden ist. Hellboy ist ein actiongeladener Film, dessen Effekte für die heutige Zeit aber leider schon etwas verstaubt sind, z.B. sieht man in einer Nahaufnahme eines Höllenhunds genau, dass es sich nur um eine Requisite handelt. Da hätte man sich etwas mehr Mühe geben können. Aber nichtsdestotrotz ist Hellboy ein guter Film, welche für Unterhaltung sorgt. Durch die viele Action kommt nie Langeweile auf und auch die richte Atmosphäre ist vorhanden. Die Story ist nicht schlecht und auch der Held hat eine tiefgründige charakterliche Entwicklung, welche man zu sehen bekommt. Nebenbei noch ein kleine Liebesstory, welche aber zum Glück so klein gehalten ist, dass sie nicht stört. Die Monster und besonders General Kroenen haben eine gute Grundlage, hätten aber etwas besser umgesetzt werden können.
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Der Film beginnt im Jahre 1944 und zeigt, wie die Nazis versuchen, auf einem russischen Friedhof ein Tor zu einer anderen Dimension zu öffnen, um die sieben Götter des Chaos zu beschwören, mit deren Hilfe sie die Welt übernehmen wollen. Doch ihr Vorhaben wird schon länger von dem Amerikaner überwacht und im letzten Augenblick kann das schlimmste verhindert werden. Grigori Rasputin und seine Geliebte, welche die Leitung über das wahnsinnige Experiment hatten, sind darüber natürlich gar nicht erfreut und senden ihren obersten General Kroenen in den Kampf, welcher unsterblich zu sein scheint, da er halb Mensch, halb Maschine ist. Doch auch er kann in die Flucht geschlagen werden und so haben die Amerikaner den Kampf gewonnen, vorerst. Denn Rasputin entkam und wird sicherlich nicht so leicht aufgeben.
Bei dieser Aktion kam eine kleine Kreatur aus einer anderen Dimension in diese, ein kleines rotes Baby mit Hörnern und Schwanz. Dr. Bruttenholm, der leitende Amerikaner bei dieser Mission behält es und tauft es "Hellboy".
60 Jahre später sehen wir die neue Welt, lange nach dem 2. Weltkrieg. In der Presse kursieren fast jeden Tag Berichte über Augenzeugen, die den leibhaftigen Teufel gesehen haben wollen etc. Natürlich ist damit Hellboy gemeint. Er ist inzwischen über 60 Jahre alt, doch er altert sehr viel langsamer als Menschen, deswegen befindet er sich zuzusagen in seiner Blütezeit. Sein "Vater", der inzwischen sehr alte Dr. Bruttenholm, hat Hellboy in der Abteilung für paranormale Begebenheit beim FBI aufgezogen, wo er nun, zusammen mit einem Fischmenschen, Gutes tut und außergewöhnliche Fälle behandelt, die für die normalen FBI-Agenten zu schwer sind.
Doch plötzlich taucht wieder Grigori Rasputin mitsamt seiner Geliebten und seinem kranken General Kroenen auf und wollen erneut das Höllentor öffnen. Doch dafür brauchen sie Hellboy, denn er ist der Einzige, der das Tor noch einmal öffnen kann. Zur Hilfe schicken sie ihre Höllenhunde in den Kampf, welche sich immer wieder regenerieren können und somit zu einem echten Problem werden. Hellboy steht nun vor der Entscheidung, ob er das Tor öffnet und zur seiner "Heimat" zurückkehrt, oder ob 60 Jahre Vaterliebe und Freiheit doch etwas mehr bei ihm bewirkt haben…
Cast
Ron Perlman, welcher unter anderem schon in "Enemy at the Gates" und "Alien - Ressurection" zu sehen war, gibt hier eine super Leistung ab. Da ich den Film jedoch nur in der englischen Fassung gesehen hab, kann ich hier nicht sagen, ob die deutsche Synchronisierung einen guten Job gemacht hat.
John Hurt, welcher die "alte Version" des Dr. Bruttenholm spielt, gibt auch eine sehr gute Leistung. Er spielt den Vater von Hellboy, welcher sich zu den sehr wenigen Menschen zählen kann, welche den höchsten Respekt von Hellboy gezollt bekommen.
Selma Blair spielt die junge Liz Sherman, welche ihre Kräfte nicht unter Kontrolle hat und somit ab und an einiges Chaos anrichtet. Selma konnte man z.B. schon in "Eiskalte Engel" und "Storytelling" sehen, wo sie ihr Debüt als Schauspielerin hatte.
Fazit
Hellboy ist kein Held, sondern ein Anti-Held. Sein Aussehen lässt die Menschen vor Furcht schlottern und so muss er sich immer hinter den schützenden Mauern des FBIs verstecken, obwohl er den Menschen immer wieder das Leben rettet.
Er hat auch mehrere Seiten, die im Film gezeigt werden. Zum einen kann er brutal und ein "Hau drauf" Typ sein, auf der anderen Seite hat er auch starke Gefühle. Zum Beispiel für Elizabeth Sherman. Sie hat starke pyrotechnische Fähigkeiten, die sie aber nicht voll unter Kontrolle hat und immer dann ausbrechen, wenn sie wütend oder verängstigt ist.Hellboy ist eine Comicverfilmung. Davon gab es in der letzten Zeit einige! Es gibt kaum einen Comic-Helden, der noch nicht verfilmt worden ist. Hellboy ist ein actiongeladener Film, dessen Effekte für die heutige Zeit aber leider schon etwas verstaubt sind, z.B. sieht man in einer Nahaufnahme eines Höllenhunds genau, dass es sich nur um eine Requisite handelt. Da hätte man sich etwas mehr Mühe geben können. Aber nichtsdestotrotz ist Hellboy ein guter Film, welche für Unterhaltung sorgt. Durch die viele Action kommt nie Langeweile auf und auch die richte Atmosphäre ist vorhanden. Die Story ist nicht schlecht und auch der Held hat eine tiefgründige charakterliche Entwicklung, welche man zu sehen bekommt. Nebenbei noch ein kleine Liebesstory, welche aber zum Glück so klein gehalten ist, dass sie nicht stört. Die Monster und besonders General Kroenen haben eine gute Grundlage, hätten aber etwas besser umgesetzt werden können.
palle Bilder © Columbia Tristar
Cinefreaks Wertung:
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Fakten
| Originaltitel: | Hellboy |
| Land/Jahr: | USA 2004 |
| Genre: | Action, Fantasy |
| Regie: | Guillermo del Toro |
| Drehbuch: | Guillermo del Toro |
| Musik: | Marco Beltrami |
| Studio: | Columbia Tristar |
| FSK: | ab 12 |
| Länge: | 132 min. |
| Budget: | 0 |
| Deutschlandstart: | 16.09.2004 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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