Filmkritik zu Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse
Eine Serie von rätselhaften Grimassen
Die Kinderbücher von Lemony Snicket, auch bekannt als der Autor Daniel Handler, haben es als erste Serie von Büchern geschafft, Harry Potter von den US-Bestsellerlisten zu verdrängen, und nun wird auch noch das Kino in den Genuss der rätselhaften Welt von Lemony Snicket kommen.
Die drei hochbegabten Kinder Baudelaire, werden zu Waisen, als ein rätselhafter Brand ihr Haus zerstört und ihre Eltern darunter begräbt. Der 12-jährige Klaus ist ein Bücherwurm, und liest so ziemlich alles, was ihm unter die Augen kommt, seine zwei Jahre ältere Schwester Violet ist eine hervorragende Erfinderin und die kaum vier jährige Sunny hat die tolle Eigenschaft gut beißen zu können. Auf den ihnen bevorstehenden Abenteuern, können die drei Kinder durch geschicktes Kombinieren ihrer Talente, der ein oder anderen Gefahr trotzen, und das wird auch nötig sein, denn ihr fieser Onkel Olaf (Jim Carrey) ist scharf auf das Vermögen, dass er erben würde, sollte den Kindern etwas zustoßen. Also macht sich der clevere, böse Onkel nun daran einen Plan zu schmieden, wie er die Kinder am besten ins Jenseits befördern kann - übrigens ein recht merkwürdiges Vorhaben für einen Kinderfilm - doch die drei Geschwister sind gerissen genug ihm zu entkommen. Jetzt beginnt die Reise aber erst richtig, denn ein neues zu Hause muss für die Waisenkinder gefunden werden und so werden sie von einem Verwandten zum nächsten weitergereicht und immer versucht sich Onkel Olaf mit Gemeinheiten einzuklinken..
Spannungskurve
Leider muss man sagen, dass der Film - für Erwachsene - so gut wie keine Spannung besitzt, ja man kann sogar sagen er sei langweilig. Von Anfang an sind die gröbsten Handlungsstränge durchsichtig und vorrausschaubar, nur die vielen originellen Ideen, wie z.B. menschenfressende Blutegel, eigenartige Hauskonstruktionen und seltsame Spleens, erfrischen den Film an geeigneter Stelle..
Optik und Akustik
Regisseur Brad Silberling hat mit Special Effects nicht gespart und so wurde die märchenhafte Welt noch ein wenig glaubwürdiger und auch der ein oder andere gefährlich aussehende Stunt konnte bewältigt werden. Die Kostüme, die Architekturen und die gesamte Welt, mit vielen hübschen Details, sind absolut stimmig miteinander verwoben, so dass man sich besser in diese Märchenatmosphäre hineinversetzt fühlen kann. Auch der Soundtrack des Film untermalt die geheimnisvolle Stimmung bestens..
Starbesetzung
Der Erzähler der Geschichte wird von Jude Law gespielt, wobei das wohl auch jeder andere hätte machen können, da man ihn nur im Halbdunkeln in einem Turm auf der Schreibmaschine arbeiten sieht. Meryl Streep verkörpert eine von der Rechtschreibung besessene Tante der Kinder und auch Dustin Hoffman hat eine winzige Rolle abbekommen.
Der wirkliche Star des Films ist aber Jim Carrey. Er verkörpert den bösen Onkel so genial, wie es kein anderer Schauspieler hätte tun können! Niemand kann so fabelhafte Grimassen schneiden wie er, niemand so viel Ausdruckskraft hervorbringen. Jede Szene des Films ohne Jim ist um einen Lacher ärmer und man freut sich regelrecht, wenn man ihn in einem anderen Kostüm wieder zu Gesicht bekommt.
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Die Kinderbücher von Lemony Snicket, auch bekannt als der Autor Daniel Handler, haben es als erste Serie von Büchern geschafft, Harry Potter von den US-Bestsellerlisten zu verdrängen, und nun wird auch noch das Kino in den Genuss der rätselhaften Welt von Lemony Snicket kommen.
Die drei hochbegabten Kinder Baudelaire, werden zu Waisen, als ein rätselhafter Brand ihr Haus zerstört und ihre Eltern darunter begräbt. Der 12-jährige Klaus ist ein Bücherwurm, und liest so ziemlich alles, was ihm unter die Augen kommt, seine zwei Jahre ältere Schwester Violet ist eine hervorragende Erfinderin und die kaum vier jährige Sunny hat die tolle Eigenschaft gut beißen zu können. Auf den ihnen bevorstehenden Abenteuern, können die drei Kinder durch geschicktes Kombinieren ihrer Talente, der ein oder anderen Gefahr trotzen, und das wird auch nötig sein, denn ihr fieser Onkel Olaf (Jim Carrey) ist scharf auf das Vermögen, dass er erben würde, sollte den Kindern etwas zustoßen. Also macht sich der clevere, böse Onkel nun daran einen Plan zu schmieden, wie er die Kinder am besten ins Jenseits befördern kann - übrigens ein recht merkwürdiges Vorhaben für einen Kinderfilm - doch die drei Geschwister sind gerissen genug ihm zu entkommen. Jetzt beginnt die Reise aber erst richtig, denn ein neues zu Hause muss für die Waisenkinder gefunden werden und so werden sie von einem Verwandten zum nächsten weitergereicht und immer versucht sich Onkel Olaf mit Gemeinheiten einzuklinken..
Spannungskurve
Leider muss man sagen, dass der Film - für Erwachsene - so gut wie keine Spannung besitzt, ja man kann sogar sagen er sei langweilig. Von Anfang an sind die gröbsten Handlungsstränge durchsichtig und vorrausschaubar, nur die vielen originellen Ideen, wie z.B. menschenfressende Blutegel, eigenartige Hauskonstruktionen und seltsame Spleens, erfrischen den Film an geeigneter Stelle..
Optik und Akustik
Regisseur Brad Silberling hat mit Special Effects nicht gespart und so wurde die märchenhafte Welt noch ein wenig glaubwürdiger und auch der ein oder andere gefährlich aussehende Stunt konnte bewältigt werden. Die Kostüme, die Architekturen und die gesamte Welt, mit vielen hübschen Details, sind absolut stimmig miteinander verwoben, so dass man sich besser in diese Märchenatmosphäre hineinversetzt fühlen kann. Auch der Soundtrack des Film untermalt die geheimnisvolle Stimmung bestens..
Starbesetzung
Der Erzähler der Geschichte wird von Jude Law gespielt, wobei das wohl auch jeder andere hätte machen können, da man ihn nur im Halbdunkeln in einem Turm auf der Schreibmaschine arbeiten sieht. Meryl Streep verkörpert eine von der Rechtschreibung besessene Tante der Kinder und auch Dustin Hoffman hat eine winzige Rolle abbekommen.
Der wirkliche Star des Films ist aber Jim Carrey. Er verkörpert den bösen Onkel so genial, wie es kein anderer Schauspieler hätte tun können! Niemand kann so fabelhafte Grimassen schneiden wie er, niemand so viel Ausdruckskraft hervorbringen. Jede Szene des Films ohne Jim ist um einen Lacher ärmer und man freut sich regelrecht, wenn man ihn in einem anderen Kostüm wieder zu Gesicht bekommt.
Fazit
Abschliessend kann man sagen, dass der Film doch hauptsächlich ein Kinderfilm ist, der von sehr guten Schauspielern in einer stimmigen Atmosphäre umgesetzt wurde. Zu hohe Erwartungen werden aber leider Enttäuscht, da der Film an vielen Stellen zu kurzatmig wirkt, den roten Faden verliert und stark Spannung abbaut. Für jeden Jim Carry Fan ist dieser Film allerdings auch ein Muss.
dalle Bilder © UIP
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Lemony Snicket`s - A Series Of Unfortunate Events |
| Land/Jahr: | USA 2004 |
| Genre: | Komödie, Fantasy |
| Regie: | Brad Silberling |
| Drehbuch: | Robert Gordon, Daniel Handler |
| Musik: | Thomas Newman |
| Studio: | UIP |
| FSK: | ab 6 |
| Länge: | 108 min. |
| Awards/Preise: | Nominiert für 3 Oscars |
| Deutschlandstart: | 27.01.2005 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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