Filmkritik zu Unsichtbar - Zwischen zwei Welten

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Keine guten Ausssichten

Nick Powell ist klug, erfolgreich in der Schule und stammt aus einer reichen Familie. Doch er ist mit seinem Leben weniger zufrieden als viele anderen Teenager. Seit dem Tod seines Vaters ist er unter der totalen Kontrolle seiner Mutter, welche sein Leben schon vorausplant und sein Ziel, in England Literatur zu studieren vollkommen ignoriert. Doch weder dies, noch das andere soll in Kraft treten, denn aufgrund einer Verwechslung wird er nachts von der pubertären Verbrecherin Annie und ihren Freunden halbtot geschlagen und im Wald verscharrt. Wieso auch immer, aber seine Seele oder sein "wahres Ich" löst sich von seinem zu Klump verarbeiteten Körper und kann sich frei in der Welt bewegen, ohne dass ihn die anderen sehen. Seine einzige Möglichkeit zu überleben ist, die Polizei zu seinem Körper zu führen, doch dies gestaltet sich als unsichtbares und nicht zu hörendes Wesen sehr schwer. Dann bemerkt er, dass Annie, seine vermeintliche Mörderin, die einzige ist, die ihn wahrnimmt.

Abfall der Handlung

Die erste Hälfte des Films verspricht noch relativ viel, die Charaktere werden interessant vorgestellt und eine spannende Atmosphäre aufbaut. Ab dann jedoch, als Nick unsichtbar wird und auf der Suche nach Hilfe ist, verfällt der Film in einen Standart-Krimi und nichts aufregendes oder faszinierendes passiert mehr. Das alte Klische von der schweren Kindheit der Täterin wird natürlich passend in den Film eingebaut um sie zu "entschuldigen", denn eigentlich ist sie ja eine ganz Hübsche und Nette, wie man später im Film zu sehen bekommt. Der krönende Abschluss ist dann Hollywood-typisch und verlangt regelrecht danach, sich in die Reihe der unzähligen einheitlich kitschigen Enden dazugesellen zu dürfen.

Dazu gesellen sich noch etliche logische Fehler in die Geschichte, wie etwa dass die Polizei zwar den gesamten Wald durchkämmt, aber nicht auf die Idee kommt, mal unter dem Gullideckel nachzuschauen. Das einzige, was an "The Invisible" im Endeffekt noch punktet, ist der gute Soundtrack, welcher die meiste Zeit Lieder von recht guter Qualität in den Film einwebt.

Fazit
"Unsichtbar" fällt nach einem guten Start trotz relativ guten Jungdarstellern zum Ende hin zu sehr in den Klischee Topf und bietet keine neuen oder sehr unterhaltenden Elemente mehr. /pp

alle Bilder © Buena Vista


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:The Invisible
Land/Jahr:USA 2006
Genre:Thriller, Drama
Regie:David S. Goyer
Drehbuch:Mick Davis, Christine Roum
Studio:Buena Vista
FSK:
ab 12
Länge:102 min.
Deutschlandstart:10.05.2007
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

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Schauspieler und Rollen

Callum Keith Rennie Callum Keith Rennie
als "Detective Brian Larson"
Marcia Gay Harden Marcia Gay Harden
als "Diane Powell"
Christopher Marquette Christopher Marquette
als "Pete Egan"
Margarita Levieva Margarita Levieva
als "Annie Newton"
Justin Chatwin Justin Chatwin
als "Nick Powell"

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