Filmkritik zu Stirb Langsam 4.0

Stirb Langsam 4.0 Stirb Langsam 4.0 Stirb Langsam 4.0
Alle guten Dinge sind 4
New Yorker Cop John McClane lebt nun schon seit vielen Jahren ohne ernsthaftere Komplikationen. Viel lieber "beschützt" er seine Tochter und entfernt ihr von seiner Seite aus gesehen ungewollte Liebhaber, als ihn eines Nachts ein unscheinbarer Auftrag aufgebrummt wird. Er soll den Computerhacker Matt Farrell auf die nächste Wache zum Verhör bringen. Was sich zunächst einfach anhört, entwickelt sich bald zum Ende der Zivilisation. In der Wohnung angekommen, hagelt es auch schon Kugeln aus allen Richtungen, doch McClane kann den Hacker kurzfristig in Sicherheit bringen und macht sich mit ihm auf den Weg nach Washington. Denn in der Zwischenzeit hat eine Profi-Hackertruppe mit Thomas Gabriel an der Spitze, so gut wie alle Systeme in den USA auf Eis gelegt und treibt ihre Spielchen. Panik bricht aus und die sogenannten Spezialeinheiten sind hilflos. Nur Matt Farrell ahnt, was die Erpresser vorhaben und wie man ihnen in die Quere kommen könnte, was sich John McClane natürlich nicht zweimal sagen lässt.

Materialschlacht
Der Film wird fast durchgehend auf einem hohen Tempo gehalten, bevor man überhaupt richtig weiß worum es geht, liegt auch schon das erste Haus in Schutt und Asche. In Sachen Action hängt "Live Free or Die Hard" den ersten Teilen in nichts nach, zumindest nicht in der Quantität. "Stirb langsam" von 1988 gilt nicht ohne Grund für viele Insider als der beste Actionfilm überhaupt. Da ist die Befürchtung nach so langer Zeit groß, dass der dritte Nachfolger in den Zeiten der heutigen Hollywood-Mainstream Filme als konventioneller 08/15 Actionfilm produziert werden würde. Dies erweist sich zum Glück als nicht zutreffend.

Bruce Willis ist wieder in seinem Element, er nimmt seine Gegner auseinander und hat immer einen passenden Spruch parat. Da keimt das alte "Stirb langsam"-Feeling wieder auf. Auch Justin Long (Jeepers Creepers, Voll auf die Nüsse) macht seine Sache als Computerfreak solide. Und da wäre noch der Bösewicht Timothy Olyphant. Leider bleibt er im Vergleich mit z.B. dem Widersacher aus dem ersten Teil, Alan Rickman, blass und erzeugt keine richtige Bedrohung.
Die Story spielt nur in der ersten Hälfte des Films eine Rolle, als die Charaktere eingeführt werden und die Sache richtig am laufen ist. In der zweiten Hälfte des Films werden wieder altbewährte Action-Muster genutzt und es kracht am laufenden Band. Dass da auch oft surrealistische Sachen passieren und die Details oder die Umsetzung der Hackeraktivitäten für den Laien ebenso unverständlich sind wie für McClane, ist dabei Nebensache. Dies muss man einfach hinnehmen, um an dem Film Spaß zu haben.

Fazit
"Stirb langsam 4.0" ist auf jeden Fall ein sehenswerter Film und beschert einen actionreichen, witzigen und lohnenden Abend. /pp

alle Bilder © Fox


Cinefreaks Wertung:


 

Neuigkeiten zum Film

Fakten

Originaltitel:Live Free or Die Hard
Land/Jahr:USA 2007
Genre:Action
Regie:Len Wiseman
Drehbuch:Mark Bomback
Studio:Fox
Länge:129 min.
Deutschlandstart:28.06.2007
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

Produkte

Schauspieler und Rollen

Cliff Curtis Cliff Curtis
als "Bowman"
Justin Long Justin Long
als "Matt Ferrel"
Timothy Olyphant Timothy Olyphant
als "Thomas Gabriel"
Bruce Willis Bruce Willis
als "John McClane"

Verbindungen

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Bildergalerie

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