Filmkritik zu 2012

2012 2012 2012
Jetzt wird gesurft
2012 gilt in Surferkreisen jetzt schon als das Eventjahr der Dekade, des Jahrhunderts, nein eigentlich des Jahrtausends. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass eine Sonneneruption den Kern der Erde zum kochen bringen wird, woraufhin sich die Erdkruste löst und umherschwimmt. Schwere Erdbeben und Tsunamies erfreuen daraufhin das Surferherz mit riesigen Monsterwellen. Alle, die nicht so gut mit Wasser umgehen können, sind übrigens dem Tod geweiht...es sei denn sie haben eine Milliarde Euro und konnten sich einen Platz auf einer Arche kaufen.

Mayaprophezeiung
Schon die Maya wussten, dass es zu einer Wende kommen würde. Der Mayakalender endet am 21.12.2012. Allerdings sagten die Maya nicht das Ende der Welt voraus, sondern meinen, dass ein großer Umbruch stattfinden wird. Welcher Art der Umbruch ist, bleibt Deutungen überlassen. Es kann natürlich ein physischer gemeint sein, also Asteroid auf Erde, Umpolung des Magnetfelds, Todesvirus etc. oder aber es ist ein sozial hervorgerufener Umbruch gemeint. Weltkrieg 3? Aufstand und Kampf von arm gegen reich? Nur noch 3 mal den Weihnachtsbaum schmücken und wir wissen es (es sei denn man macht sich 2012 nochmal die Mühe den Baum zu schmücken).

Bam, Boooom
Über den Film selbst gibt es nicht so viel zu sagen. Wer Roland Emmerich kennt, bekommt das was er erwartet und gewohnt ist. Sehr gute Animationen von zusammenstürzenden Städten, zerberstenden Kontinenten, monströsen Flutwellen und lavaspuckenden Vulkanen. Die Zerstörung zieht sich durch die zweieinhalb Stunden Film, obwohl der Zuschauer eigentlich schon nach einer halben Stunde meint alles kaputt gesehen zu haben. Die Hauptcharaktere schaffen es natürlich immer 0,31 Sekunden bevor der Erdboden unter ihnen zusammenbricht ins rettende Flugzeug oder Auto. Aber hey, auf Realismus muss man dann auch nicht mehr achten.

Schicksale
Wenn nicht gerade eine Flutwelle eine Stadt platt macht, drückt Herr Emmerich mit einigen ausgewählten Schicksalen auf die Tränendrüse der Zuschauer. Dann noch ein bisschen gewürzt mit hochmotivierenden Reden und Appellen an die Menschlichkeit und schon ist der Blockbuster fertig.

Fazit
2012 bietet genau das, was der Trailer verspricht. Viel Zerstörung, tolle Effekte und eine laue Handlung. Wer sich damit abfinden kann, sollte dem Streifen zweieinhalb Stunden widmen. /dd

alle Bilder © Sony


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:2012
Land/Jahr:USA/Kanada 2009
Genre:Science-Fiction, Action, Drama
Regie:Roland Emmerich
Drehbuch:Roland Emmerich, Harald Kloser
Musik:Harald Kloser
Studio:Sony
FSK:
ab 12
Länge:158 min.
  Body Count:7000000000
Deutschlandstart:12.11.2009
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

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Schauspieler und Rollen

John Cusack John Cusack
als "Jackson Curtis"
Woody Harrelson Woody Harrelson
als "Charlie Frost"
Thandie Newton Thandie Newton
als "Laura Wilson"
Amanda Peet Amanda Peet
als "Kate"
Chiwetel Ejiofor Chiwetel Ejiofor
als "Adrian Helmsley"
George Segal George Segal
als "Tony Delgado"
Danny Glover Danny Glover
als "Präsident Wilson"

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