Filmkritik zu I Am Legend
Ein Monster kommt selten allein
Morgens steht der Wissenschaftler und Colonel Robert Neville normal auf, macht seine alltäglichen Vorbereitungen für den Tag. Er geht einkaufen, besucht die Videothek und arbeitet im Labor. Doch sein Leben ist alles andere als normal, denn er scheint der letzte lebende Mensch auf Erden zu sein, nachdem der Ausbruch eines tödlichen Virus ca. 90% der Weltbevölkerung getötet und den Rest in lichtscheue, bösartige Monster verwandelt hat. Dabei sollte es ursprünglich ein Impf-Stoff gegen Krebs sein. Neville ist gegen das Virus immun und verbarrikadiert sich nun jeden Abend in seiner Wohnung und hofft, dass die Infizierten ihn nachts nicht finden, während er weiter nach einem Gegenmittel forscht und auf der Suche nach weiteren Überlebenden ist...Husch Husch
Der Anfang des Films hinterlässt einen sehr guten Eindruck und die beklemmende Atmosphäre des leeren New Yorks ist stark. Doch kaum nachdem die lange Einleitung beendet ist, geht es auch schon wieder dem Ende entgegen und alles wird viel zu schnell beendet und die Zuschauer mit einer eher schlechten als rechten Endlösung abgefertigt. Für so einen angekündigten Blockbuster hätte man mehr Spielzeit einplanen sollen, denn 100 Minuten sind doch etwas sehr knapp geraten.Die in Episoden geteilten Rücksprünge zum Beginn des Ausbruches sind eine gute Idee, doch leider werden zu viel belanglose und theatralische Sachen gezeigt und die wahrlich interessanten Dinge, wie es z.B. zu der Mutation des Virus kommt wurden leider nicht gezeigt. Des Weiteren wirken die CGI-Animationen der Mutierten etwas zu künstlich und wieso müssen die Infizierten in allen möglichen Horrorfilmen immer unmenschliche Kräfte entwickeln? Das raubt dem Film leider etwas die Glaubwürdigkeit. Nichtsdestotrotz gibt es ein paar sehr spannende und unheimliche Szenen mit den haarlosen Tollwut-Opfern.
Ohne Zweifel kann man sagen, dass eine unheimliche Last auf Will Smith liegt, der so gut wie in jeder Sekunde des Films zu sehen ist, diese Hürde jedoch sicher überwindet. Emotionen und Gefühle ohne Worte gefühlsecht auszudrücken sind schon die oberste Schauspiel-Klasse, in der sich Will Smith ohne Probleme aufhält. Eindeutig eine seiner besten Leistungen bisher, vielleicht sogar ein Kandidat für den nächsten Oscar?
Fazit
Trotz ein paar kleiner Mängel ist "I am Legend" immernoch ein sehr guter Film, der mit einer spannenden Atmosphäre und einem überragenden Hauptdarsteller überzeugt.
palle Bilder © Warner
Cinefreaks Wertung:
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Fakten
| Originaltitel: | I Am Legend |
| Land/Jahr: | USA 2007 |
| Genre: | Science Fiction, Action |
| Regie: | Francis Lawrence |
| Drehbuch: | Richard Matheson, Akiva Goldsman |
| Musik: | James Newton Howard |
| Studio: | Warner |
| FSK: | ab 16 |
| Länge: | 100 min. |
| Deutschlandstart: | 10.01.2008 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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