Filmkritik zu Lucky#Slevin

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Verwechslungen mit Folgen

Slevin hat erst vor kurzem seinen Job und seine Freundin verloren und ist auch noch neu in New York. Deswegen kommt er erstmal bei seinem Freund Nick unter und kann bei ihm wohnen. Komisch nur, dass dieser wie aus heiterem Himmel verschwunden ist. Und dann tauchen auch noch plötzlich 2 schwarze Gangster auf, die ihn für Nick halten. Große Verwirrung macht sich bei Slevin breit, denn das Geld, was Nick einem Gangsterboss schuldet, soll er nun blechen... Oder einen Mord begehen. Der Sohn des Rabbi, der Erzrivale des Bosses, soll eliminiert werden und Slevin soll das irgendwie bewerkstelligen. Keine leichte Aufgabe, denn prompt mischen sich die Juden und die Cops in Slevin's Leben ein. Seine einzige Hilfe ist Lindsey, die Nachbarin von Nick, mit der er sich schnell anfreundet... doch Profikiller "Goodkat" ist auch in der Stadt und hat überall irgendwie seine Finger im Spiel, was für Slevin nichts gutes heißen kann.

Story & Schauspieler

"Lucky Number Slevin" kam leider aus unerklärlichen Gründen nicht in die deutschen Kinos. Denn gerade bei dieser sehr guten Story und der Liste von Schauspielern ist der Films weitaus besser und wertvoller, als manch anderer Schund, der es heutzutage in die Kinos schafft.

Die Story wird nicht in einer fortlaufenden Zeitlinie erzählt, sondern zeigt neben der Haupthandlung auch Sprünge vor- sowie rückwärts, und löst am Ende anfangs gezeigte Andeutungen auf. Das erfordert etwas Aufmerksamkeit, um nicht durcheinander zu kommen, aber gerade das macht den Reiz an "Lucky Number Slevin" aus. Desweiteren bietet der Film eine große Portion Selbstironie und dies alles und die Dialoge zeigen, dass es heutzutage doch noch sehr gute Drehbücher gibt.

Zu den Schauspielern kann kaum mehr sagen, als dass sie alle phänomenal agieren und sich herrlich in ihren Rollen auch gegenseitig ergänzen. Josh Hartnett in der Hauptrolle zeigt mehrere Facetten seines Könnens und begeistert. Bruce Willis ist in seiner Rolle als Profikiller ungeschlagen gut und erinnert an alte Zeiten wie in "Der Schakal". Doch auch Morgan Freeman und Ben Kingsley zeigen all ihre Erfahrung und kosten ihre perfekt aufeinander abgestimmten Parts voll aus.

Fazit
"Lucky Number Slevin" ist ein sehr spannender, intelligent aufgebauter Thriller mit witzigen Dialogen und exzellenten Schauspielern. /pp

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Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:Lucky Number Slevin
Land/Jahr:USA/Deutschland 2006
Genre:Thriller, Komödie
Regie:Paul McGuigan
Drehbuch:Jason Smilovic
Länge:109 min.
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Schauspieler und Rollen

Josh Hartnett Josh Hartnett
als "Slevin"
Bruce Willis Bruce Willis
als "Mr. Goodkat"
Lucy Liu Lucy Liu
als "Lindsey"
Morgan Freeman Morgan Freeman
als "Der Boss"
Ben Kingsley Ben Kingsley
als "Der Rabbi"
Stanley Tucci Stanley Tucci
als "Brikowski"

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