Filmkritik zu Alone in the Dark
Ballerfest mit Heavy Metal
Edward Carnby ist Spezialist für paranormale Phänomene. Zumindest war er das mal, denn seine ehemalige Spezialeinheit "Büro 713" hat ihn schon vor einer Weile entlassen. Doch er macht sich alleine weiter auf die Suche und findet ein Artefakt der Abkani, einem 10.000 Jahre alten Stamm, das angeblich das Tor zur Hölle öffnen kann. Er will es zu seiner Freundin Aline bringen, die als Dozentin in einem Museum arbeitet, und untersuchen lassen. Doch plötzlich taucht ein Monster auf und jagt die beiden durch das Museum, bis das "Büro 713" auftaucht und kräftig aufräumt.
Zur gleichen Zeit findet der Boss von Aline, Dr. Hudgins, einen goldenen Sarkopharg, aus dem unglücklicherweise jenes Monster entsteigt, was Carnby und Aline, und natürlich jeden anderen Menschen den es sieht, töten will. Und zu allem Unglück verschwinden auch noch 19 Personen, mit denen Carnby früher in einem Waisenhaus zusammengelebt hat. Edward hat den Verdacht, dass es eine Verbindung zwischen den Waisenkindern, den Abkani und dem Monster geben muss. Doch nur mit der Hilfe von Aline und Büro 713 kann er der anrollenden Monsterarmee Einhalt gebieten und die Geheimnisse aufdecken.
Grauenhafte Umsetzung
Die Idee des Films klingt an sich gar nicht so schlecht, doch die Umsetzung ist das, was den Zuschauer in seinem Sitz erschauern lässt. Im großen und ganzen besteht der Film aus heftigster Ballerei, Heavy Metal Musik und schwachen Dialogen. Es bleiben sehr viele Dinge ungeklärt, doch anstatt diese Dinge zu erklären und die Handlung voranzubringen, wird einfach eine total zusammenhangslose Bett-Szene zwischen Carnby und Aline eingebaut. Was solls - Sex sells! Dachten sich bestimmt die Produzenten, aber da haben sie sich leider geschnitten.
Die Schauspieler können leider auch nicht überzeugen, kein Wunder bei den scheinbar wahllos aneinandergereihten Kapiteln. Da kann sogar der Beste Schauspieler nicht viel machen. Christian Slater ist zwar kein schlechter Schauspieler, doch auch seine angeblich geschockten Gesichtsausdrücke verlieren nach einer Weile die Wirkung. Nebenher wirkt Tara Reid wie ein roher Diamant. Zwar immer noch gut aussehend, aber nicht geschliffen, sprich wenig Aussagefähigkeit oder Charakter...schade!
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Edward Carnby ist Spezialist für paranormale Phänomene. Zumindest war er das mal, denn seine ehemalige Spezialeinheit "Büro 713" hat ihn schon vor einer Weile entlassen. Doch er macht sich alleine weiter auf die Suche und findet ein Artefakt der Abkani, einem 10.000 Jahre alten Stamm, das angeblich das Tor zur Hölle öffnen kann. Er will es zu seiner Freundin Aline bringen, die als Dozentin in einem Museum arbeitet, und untersuchen lassen. Doch plötzlich taucht ein Monster auf und jagt die beiden durch das Museum, bis das "Büro 713" auftaucht und kräftig aufräumt.
Zur gleichen Zeit findet der Boss von Aline, Dr. Hudgins, einen goldenen Sarkopharg, aus dem unglücklicherweise jenes Monster entsteigt, was Carnby und Aline, und natürlich jeden anderen Menschen den es sieht, töten will. Und zu allem Unglück verschwinden auch noch 19 Personen, mit denen Carnby früher in einem Waisenhaus zusammengelebt hat. Edward hat den Verdacht, dass es eine Verbindung zwischen den Waisenkindern, den Abkani und dem Monster geben muss. Doch nur mit der Hilfe von Aline und Büro 713 kann er der anrollenden Monsterarmee Einhalt gebieten und die Geheimnisse aufdecken.
Grauenhafte Umsetzung
Die Idee des Films klingt an sich gar nicht so schlecht, doch die Umsetzung ist das, was den Zuschauer in seinem Sitz erschauern lässt. Im großen und ganzen besteht der Film aus heftigster Ballerei, Heavy Metal Musik und schwachen Dialogen. Es bleiben sehr viele Dinge ungeklärt, doch anstatt diese Dinge zu erklären und die Handlung voranzubringen, wird einfach eine total zusammenhangslose Bett-Szene zwischen Carnby und Aline eingebaut. Was solls - Sex sells! Dachten sich bestimmt die Produzenten, aber da haben sie sich leider geschnitten.
Die Schauspieler können leider auch nicht überzeugen, kein Wunder bei den scheinbar wahllos aneinandergereihten Kapiteln. Da kann sogar der Beste Schauspieler nicht viel machen. Christian Slater ist zwar kein schlechter Schauspieler, doch auch seine angeblich geschockten Gesichtsausdrücke verlieren nach einer Weile die Wirkung. Nebenher wirkt Tara Reid wie ein roher Diamant. Zwar immer noch gut aussehend, aber nicht geschliffen, sprich wenig Aussagefähigkeit oder Charakter...schade!
Fazit
Regisseur Uwe Boll hätte sich nicht so sehr auf die ewige Ballerei und sinnlose Dialoge, sondern auf die Fortführung der Handlung festlegen sollen, dann wäre der Film um einiges besser geworden.
palle Bilder © Concorde
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Alone in the Dark |
| Land/Jahr: | USA 2005 |
| Genre: | Action, Horror |
| Regie: | Uwe Boll |
| Drehbuch: | Elan Mastai, Michael Rösch |
| Musik: | Reinhard Besser, Bernd Wendlandt |
| Studio: | Concorde |
| FSK: | ab 18 |
| Länge: | 96 min. |
| Deutschlandstart: | 24.02.2005 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
| Script zum Film: |
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