Filmkritik zu Ray
Hit the Road Jack...
1947 reist der 17 Jahre alte Ray Robinson von Florida nach Seattle. Er ist seit seinem 7. Lebensjahr blind, doch er reist ohne einen Begleiter und ohne genaues Ziel. Dort wird er zufällig in einem Club von Lady Marlene entdeckt, welche fortan als seine Managerin arbeitet und ihn bei sich zu Hause wohnen lässt. Wie sich sofort herausstellt, ist Ray ein begnadeter Pianospieler und besitzt ein beachtliches Talent im Songwriting und Frauenabschleppen.
Nach einer Weile reist er als Begleitmusiker in einer Band, die durch die südlichen schwarzen Clubs tourt. Sein Manager rät ihm, einen Namen anzunehmen, der "peppiger" ist, und deswegen entscheiden sie sich, den 2. Vornamen, Charles, als Nachnamen zu nehmen und ihn fortan Ray Charles zu nennen. Durch die anderen Bandmitglieder kommt er erstmals mit Heroin in Kontakt und wird bald süchtig und kommt davon nicht mehr los.
Ein paar Jahre tritt er weiterhin mit der Band auf, bis sich Ray von seinem alten Manager betrogen fühlt und aus der Band aussteigt. Kurz darauf wird er von der Plattenfirma Atlantic unter Vertrag genommen und damit beginnt sein steiler Aufstieg. Gleichzeitig lernt er Della Bea, seine zukünftige Ehefrau kennen und verliebt sich in sie. Er landet einen Hit nach dem anderen und auch das weiße Publikum interessiert sich immer mehr für seine Musik. Jedoch werden mit der Zeit seine Drogenprobleme immer schlimmer und er bekommt Ärger mit dem Gesetz.
Mehr als nur Musik
Über die Handlung muss nicht viel gesagt werden, denn diese ist schlicht die biographische Umsetzung von Ray Charles Robinsons Lebensweg - was nicht negativ ist, im Gegenteil. Ein so aufregendes Leben in einen Film zu verwandeln ist nicht gerade leicht. Doch Taylor Hackford hat dies mithilfe eines sehr guten Schauspielers, Jamie Foxx, gut gemeistert. Jede Szene des Films, ob es nun Rays atemberaubende Auftritte oder seine quälenden Tage in der Entzugsklinik sind, ziehen den Zuschauer in den Bann.
Ganz große Klasse jedoch findet man bei den Schauspielern. Und besonders beim Hauptdarsteller, Jamie Foxx. Der den meisten eher unbekannte US-Schauspieler, welcher zuvor in "Collateral" neben Tom Cruise spielte, sieht dem echten Ray Charles zum verwechseln ähnlich und gibt eine überragende Leistung ab. Es würde nicht mit rechten Dingen zugehen, wenn er für diese Rolle keinen Oscar bekommen würde.
Doch auch die Nebenrollen sind gut besetzt. Kerry Washington alias Della Bea Robinson spielt ihre Rolle sehr gut als Freundin und spätere Ehefrau. Ebenso Clifton Powell gibt eine gute Rolle als der langjährige Freund und Partner Jeff Brown ab.
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1947 reist der 17 Jahre alte Ray Robinson von Florida nach Seattle. Er ist seit seinem 7. Lebensjahr blind, doch er reist ohne einen Begleiter und ohne genaues Ziel. Dort wird er zufällig in einem Club von Lady Marlene entdeckt, welche fortan als seine Managerin arbeitet und ihn bei sich zu Hause wohnen lässt. Wie sich sofort herausstellt, ist Ray ein begnadeter Pianospieler und besitzt ein beachtliches Talent im Songwriting und Frauenabschleppen.
Nach einer Weile reist er als Begleitmusiker in einer Band, die durch die südlichen schwarzen Clubs tourt. Sein Manager rät ihm, einen Namen anzunehmen, der "peppiger" ist, und deswegen entscheiden sie sich, den 2. Vornamen, Charles, als Nachnamen zu nehmen und ihn fortan Ray Charles zu nennen. Durch die anderen Bandmitglieder kommt er erstmals mit Heroin in Kontakt und wird bald süchtig und kommt davon nicht mehr los.
Ein paar Jahre tritt er weiterhin mit der Band auf, bis sich Ray von seinem alten Manager betrogen fühlt und aus der Band aussteigt. Kurz darauf wird er von der Plattenfirma Atlantic unter Vertrag genommen und damit beginnt sein steiler Aufstieg. Gleichzeitig lernt er Della Bea, seine zukünftige Ehefrau kennen und verliebt sich in sie. Er landet einen Hit nach dem anderen und auch das weiße Publikum interessiert sich immer mehr für seine Musik. Jedoch werden mit der Zeit seine Drogenprobleme immer schlimmer und er bekommt Ärger mit dem Gesetz.
Mehr als nur Musik
Über die Handlung muss nicht viel gesagt werden, denn diese ist schlicht die biographische Umsetzung von Ray Charles Robinsons Lebensweg - was nicht negativ ist, im Gegenteil. Ein so aufregendes Leben in einen Film zu verwandeln ist nicht gerade leicht. Doch Taylor Hackford hat dies mithilfe eines sehr guten Schauspielers, Jamie Foxx, gut gemeistert. Jede Szene des Films, ob es nun Rays atemberaubende Auftritte oder seine quälenden Tage in der Entzugsklinik sind, ziehen den Zuschauer in den Bann.
Ganz große Klasse jedoch findet man bei den Schauspielern. Und besonders beim Hauptdarsteller, Jamie Foxx. Der den meisten eher unbekannte US-Schauspieler, welcher zuvor in "Collateral" neben Tom Cruise spielte, sieht dem echten Ray Charles zum verwechseln ähnlich und gibt eine überragende Leistung ab. Es würde nicht mit rechten Dingen zugehen, wenn er für diese Rolle keinen Oscar bekommen würde.
Doch auch die Nebenrollen sind gut besetzt. Kerry Washington alias Della Bea Robinson spielt ihre Rolle sehr gut als Freundin und spätere Ehefrau. Ebenso Clifton Powell gibt eine gute Rolle als der langjährige Freund und Partner Jeff Brown ab.
Fazit
Ein sehr guter Film, unterstützt von der sehr guten Leistung von Jamie Foxx. Für Fans von Soul generell oder Ray Charles ist dieser Film ein Muss, doch auch für Neulinge oder Leute, die einfach nur einen guten Film sehen wollen, ist er sehr empfehlenswert!
palle Bilder © UIP
Cinefreaks Wertung:
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Fakten
| Originaltitel: | Ray |
| Land/Jahr: | USA 2004 |
| Genre: | Drama |
| Regie: | Taylor Hackford |
| Drehbuch: | Jimmy White, Bob Eisele |
| Musik: | Craig Armstrong, Ray Charles |
| Studio: | UIP |
| FSK: | ab 12 |
| Länge: | 152 min. |
| Awards/Preise: | 2005 Golden Globe für beste Performance eines Schauspielers in einem Musical |
| Deutschlandstart: | 06.01.2005 |
| Trailer(High/Low): | / |
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