Filmkritik zu Constantine
Rauchender Exorzist rettet Welt
Und wieder mal eine Comicverfilmung. Diesmal hat sich der Regisseur Francis Lawrence an die Aufgabe gemacht, die DC-Comicserie "Hellblazer" in ein effektreiches Filmspektakel umzuwandeln. Constantine (Keanu Reeves) ist ein Mensch, der den wahren Aufbau der Welt kennt: Gott und Satan haben eine Wette um alle Seelen der gesamten Menschheit laufen, Dämonen und Engel befinden sich ständig unter uns, um die Menschen in diesem himmlisch-höllischen Spiel zu beeinflussen. John Constantines Aufgabe ist es das Gleichgewicht zu halten, er möchte sich somit einen Platz im Himmel sichern, den er bei einem Selbstmord in seiner Kindheit verloren hat (besagt der Glaube). Dummerweise versucht nun aber der Sohn des Teufels selbst Herrschaft über die Erde zu erlangen und das Gleichgewicht gerät aus den Fugen...
Keine Comicverfilmung ohne FX
Der Film ist geradezu mit Special Effects überladen, alle zwei Minuten kracht es, entflammt etwas oder zerfällt ein Dämon zu Staub. Regisseur Lawrence ist allerdings nicht der Erste, der zuviel des Guten anwendet und nichtsdestotrotz sehen die Effekte klasse aus und geben der düsteren Grundstimmung noch mehr Tiefe. Musikalisch hat der Film nicht besonders viel Erwähnenswertes hervorgebracht.
Ausdrucksloser Reeves
Rachel Weisz alias Angela' align='left'> Keanu sieht in dem Film genauso aus wie immer. Dem Zuschauer (wenn nicht gerade Keanu Fan) fällt es schwer den Helden des Films sympathisch zu finden, denn Constantine hat so ziemlich durchgängig den gleichen Gesichtsausdruck und spielt den emotionsfreien, coolen Typen der ganz auf sich allein gestellt ist. Mit dieser Leistung beraubt er den Film ein gutes Stück seiner Atmosphäre, die am Anfang noch ganz gut rüberkommt. Auch seine Schauspielkollegen scheinen nicht ihre passende Rolle gefunden zu haben, manche wirken schon reichlich fehlbesetzt.
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Und wieder mal eine Comicverfilmung. Diesmal hat sich der Regisseur Francis Lawrence an die Aufgabe gemacht, die DC-Comicserie "Hellblazer" in ein effektreiches Filmspektakel umzuwandeln. Constantine (Keanu Reeves) ist ein Mensch, der den wahren Aufbau der Welt kennt: Gott und Satan haben eine Wette um alle Seelen der gesamten Menschheit laufen, Dämonen und Engel befinden sich ständig unter uns, um die Menschen in diesem himmlisch-höllischen Spiel zu beeinflussen. John Constantines Aufgabe ist es das Gleichgewicht zu halten, er möchte sich somit einen Platz im Himmel sichern, den er bei einem Selbstmord in seiner Kindheit verloren hat (besagt der Glaube). Dummerweise versucht nun aber der Sohn des Teufels selbst Herrschaft über die Erde zu erlangen und das Gleichgewicht gerät aus den Fugen...
Keine Comicverfilmung ohne FX
Der Film ist geradezu mit Special Effects überladen, alle zwei Minuten kracht es, entflammt etwas oder zerfällt ein Dämon zu Staub. Regisseur Lawrence ist allerdings nicht der Erste, der zuviel des Guten anwendet und nichtsdestotrotz sehen die Effekte klasse aus und geben der düsteren Grundstimmung noch mehr Tiefe. Musikalisch hat der Film nicht besonders viel Erwähnenswertes hervorgebracht.
Ausdrucksloser Reeves
Rachel Weisz alias Angela' align='left'> Keanu sieht in dem Film genauso aus wie immer. Dem Zuschauer (wenn nicht gerade Keanu Fan) fällt es schwer den Helden des Films sympathisch zu finden, denn Constantine hat so ziemlich durchgängig den gleichen Gesichtsausdruck und spielt den emotionsfreien, coolen Typen der ganz auf sich allein gestellt ist. Mit dieser Leistung beraubt er den Film ein gutes Stück seiner Atmosphäre, die am Anfang noch ganz gut rüberkommt. Auch seine Schauspielkollegen scheinen nicht ihre passende Rolle gefunden zu haben, manche wirken schon reichlich fehlbesetzt.
Fazit
Wo gehört der Film hin? Himmel oder Hölle? Definitiv nicht Himmel. Constantine versucht sich im Film seinen Platz in Gottes Reich zu sichern, bei den Zuschauern schafft er nicht einmal sympathisch zu wirken.
Kenner der Comicreihe können dem Film möglicherweise mehr abgewinnen, sonst ist es ein mit Spezialeffekten überladenes Werk mit mäßigen Charakteren und einem gefühlsarmen Keanu Reeves.
dalle Bilder © Warner
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Constantine |
| Land/Jahr: | USA 2004 |
| Genre: | Action, Horror |
| Regie: | Francis Lawrence |
| Drehbuch: | Kevin Brodbin, Mark Bomback, Frank Cappello |
| Musik: | Brian Tyler, Klaus Badelt |
| Studio: | Warner |
| FSK: | ab 16 |
| Länge: | 121 min. |
| Deutschlandstart: | 17.02.2005 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
| Script zum Film: |
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