Filmkritik zu Der Goldene Kompass
Titel
Die Welt von "Der goldene Kompass" ist der unseren ziemlich ähnlich, mit dem kleinen Unterschied, dass Menschen immer von ihren Dämonen begleitet werden, welche mit ihnen in Verbindung stehen. Das Mädchen Lyra wächst elternlos in einem College in Oxford auf. Als ihr Onkel Asriel sie besucht, erfährt sie heimlich von kosmischem Staub und einer Stadt im Norden des Polarkreises. Die Forscheri Forscherin Mrs. Coulter lässt sie von der Schule freistellen und reist mit ihr dahin. Doch diese ist in Wahrheit hinter dem Alethiometer von Lyra hinterher, welches die Wahrheit sagt, allerdings nur dem, der es lesen kann. Lyra wird noch mehr durch die Kindesentführungen verunsichert, Gerüchten zufolge sollen die bösen "Gobbler" dahinter stecken und die Kinder für Experimente mißbrauchen.CGI
Der Anfang des Films ist sehr atmosphärisch und das leicht veränderte England wirkt sehr fantasievoll. Die CGI-Effekte bei den Dämonen und vor allem bei dem später auftauchenden Panzerbären sind gut, doch nach einer Zeit reichen diese nicht mehr aus, um die abfallende Storyline und die Actionszenen auszugleichen. Die anfangs angeschnittenen Themen zur diktatorischen Weltordnung oder des kosmischen Staubs werden komplett weggelassen, vielleicht wird das in den nächsten 2 Teilen der Triologie noch geklärt.Schauspieler
Dakota Blue Richards als Lyra war eine sehr gute Wahl, nicht ohne Grund hat sie sich im Casting gegen 10.000 andere Konkurrenten durchgesetzt. Nicole Kidman verleiht ihrer Rolle eine recht dunkle Präsenz, hat inhaltlich auf lange Sicht aber doch eher eine passive Rolle. Bei Daniel Craig ist es leider noch schlimmer. In den ersten 20 Minuten zeigt er eine gute Leistung seiner interessanten Figur, doch taucht erst wieder am Ende auf und fehlt im kompletten Mittelteil. Eva Green, das letzte Bondgirl, kann auch nur wenig überzeugen, zumal ihrer Figur wenig Beachtung geschenkt wird.Fazit
"Der goldene Kompass" ist kein schlechter Film, kann mit richtigen Fantasy Krachern wie die "Herr der Ringe"- Triologie aber bei weitem nicht mithalten.
palle Bilder © Warner
Cinefreaks Wertung:
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Fakten
| Originaltitel: | His Dark Materials: The Golden Compass |
| Land/Jahr: | USA 2007 |
| Genre: | Drama, Fantasy |
| Regie: | Chris Weitz |
| Drehbuch: | Philip Pullman, Chris Weitz |
| Studio: | Warner |
| FSK: | ab 12 |
| Länge: | 114 min. |
| Deutschlandstart: | 06.12.2007 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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