Filmkritik zu Mr. Brooks - Der Mörder in Dir
Philanthrop und Serienmörder
Earl Brooks ist erfolgreicher Geschäftsmann, hat eine wunderschöne Frau und eine Tochter die auf ein College geht. Sein Leben scheint perfekt zu sein. Doch schnell zeigt sich eine andere Seite des Familienvaters. Er hat eine weitere Persönlichkeit, Marshall genannt, welcher das Leben auf eine andere Art und weise genießt. Er hat Freude daran zu morden. Zwei Jahre lang hat es Earl mit Hilfe einer Selbsthilfegruppe für Süchtige geschafft nicht mehr der Daumenabdruckkiller zu sein. Nun ist sein drang zu morden jedoch wieder so hoch, dass er bereits ein Opferpärchen ausgesucht hat. Mr. Brooks hat seine eigenen Methoden gefunden am Tatort keine Spuren zu hinterlassen. Nun passiert es aber, dass ein neugieriger Hobbyfotograf ihn gerade bei seinem ersten Mord nach 2 Jahren auf Polaroid ablichtet. Während die Polizei feststellt, dass der Serientäter mit dem Markenzeichen einen blutigen Daumenabdruck der Opfer auf einen Gegenstand zu hinterlassen wieder da ist sucht der Hobbyfotograf den Täter im Büro auf. Er möchte Mr. Smith genannt werden und fordert Mr. Brooks auf ihn bei seinem nächsten Mord mitzunehmen, ansonsten würden die Fotografien des Mordes der Polizei in die Hände fallen. Den Plan seine Kaiere als Serientäter zu beenden muss Mr. Brooks nun gezwungener maßen auf Eis legen...Die zweite Persönlichkeit
Wie schon in Fight Club ist die zweite Persönlichkeit Marshall die meiste Zeit parallel zu Mr. Brooks für den Zuschauer Sichtbar, jedoch hat Marshall nicht die Möglichkeit mit Taten das Leben beider zu beeinflussen, sondern nur mit Worten. Er dient dabei viel mehr als Gesprächspartner und hilft häufig die richtigen Vorgehensweisen in verstrickten Situationen zu bestimmen. Während Mr. Brooks und Marshall sich lautstark unterhalten bekommen anwesende Personen davon nichts mit und sehen nur einen in Gedanken versunkenen Menschen.Heimkehrende Tochter
Jane Brooks, die Tochter von Mr. Brooks, trifft die Entscheidung das College abzubrechen und kehrt nach Hause zurück. Sie möchte viel lieber in der Firma von ihrem Vater arbeiten und irgendwann mal das Unternehmen leiten, wenn er nicht mehr da ist. Dass das nicht der alleinige Grund für ihre Heimkehr ist weiß Marshall sofort und drängt Mr. Brooks dazu nach zu haken. Nur nach und nach kommen die beiden ihrem Geheimnis auf die Schliche.Polizistin aus Überzeugung
Tracy Atwood ist die leitende Ermittlerin im Fall Daumenabdruckkiller und kämpft nebenher auch noch mit ihren eigenen Problemen. Als reiche Tochter übt sie ihren Beruf nur aus, „weil es genau ihr Ding ist“. Ihr Ex-Mann versucht bei der Scheidung einen Teil ihres Vermögens zugesprochen zu bekommen und geht ihr mit immer weiter steigenden Summen auf die Nerven. Außerdem ist auch noch ein hochgefährlicher Mörder, welchen sie in den Knast gebracht hat, gerade aus diesem ausgebrochen und setzt alles daran Rache zu üben.Fazit
Der Film fängt sehr schnell an Spannung aufzubauen. Diese Spannung aufrecht zu erhalten gelingt ebenso gut wie die Szenenwechsel zu den unterschiedlichen Charakteren. Die unterschiedlichen Handlungen verzweigen sich sehr gut ineinander und liefern einen guten Höhepunkt. Nur der nervende Ex-Mann geht dabei auch dem Zuschauer etwas auf die Nerven, aber auch er erfüllt seinen Zweck
malle Bilder © Concorde
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Mr. Brooks |
| Land/Jahr: | USA 2007 |
| Genre: | Thriller |
| Regie: | Bruce A. Evans |
| Drehbuch: | Bruce A. Evans, Raynold Gideon |
| Musik: | Ramin Djawadi |
| Studio: | Concorde |
| FSK: | ab 12 |
| Länge: | 120 min. |
| Deutschlandstart: | 29.11.2007 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
| Script zum Film: |
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