Filmkritik zu Wall-E - Der letzte räumt die Erde auf

Wall-E - Der letzte räumt die Erde auf Wall-E - Der letzte räumt die Erde auf
Der wahrscheinlich am schlechtesten bezahlte Job der Welt...
ist dem kleinen Roboter Wall-E aufgedrückt worden als die Menschheit vor 700 Jahren die vollkommen zugemüllte Erde mit einer riesigen Raumstation verließ. Denn seine Aufgabe war es seitdem, den Müll zu handlichen Würfeln zusammenzupressen, welche er zu mehreren hundert Metern hohen Wolkenkratzern auftürmt. Er ist der letzte seiner Art und hat sich in einem Bus ein für Robotermaßstäbe sehr gemütliches Zuhause eingerichtet mit einem gut geordneten Arsenal an Ersatzteilen. Eines Tages jedoch landet ein Raumschiff auf der Erde und hinterlässt die Androidin Eve in die sich Wall-E prompt verliebt und ihr fortan nicht von der Seite weicht auch als das Raumschiff zurückkehrt um sie zu holen...

Dialogarm
In den ersten 15 Minuten des Films fällt kein einziges Wort, die richtigen Dialoge beginnen erst als die Menschen mit ins Spiel kommen. Das ist aber nicht negativ, der kleine putzige Roboter drückt mit seiner Zeichensprache und Gestik mehr aus als mancher redender Mensch. Anfangs ist man etwas skeptisch ob das wirklich schon alles gewesen sei, doch mit Wall-E's Reise in den Weltraum geht der Film erst richtig los und nimm viel Fahrt auf. Außerdem wird extreme Kritik an der Gesellschaft geübt: Die Menschen werden immer fetter aufgrund der Abhängigkeit von Robotern und könnten ohne sie gar nicht mehr existieren. In Wall-E wird die Menschheit jedoch zu verniedlicht und als "unwissende Kinder" früherer Generationen hingestellt, sodass die Satire größtenteils verpufft.

Die Optik von "Wall-E" ist natürlich wieder sehr gut, die technische Entwicklung von früheren Filmen wie Monster-AG oder Toy-Story ist deutlich sichtbar. Nettes Gimmick: Der frühere "Sprecher" von R2-D2, Ben Burrt, übernahm auch diesmal die Rolle des Roboters und haucht Wall-E seine Töne ein.

Fazit
"Wall-E" ist ein guter, lustiger Animationsfilm über einen von Grund auf liebenswürdigen, kleinen Roboter und seine Liebe zu einer nicht weniger niedlichen Androidin. /pp

alle Bilder © Disney, Pixar


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:WALL·E
Land/Jahr:USA 2008
Genre:Animation, Science-Fiction
Regie:Andrew Stanton
Drehbuch:Andrew Stanton
Musik:Thomas Newman
Studio:Disney, Pixar
FSK:
ab 0
Länge:103 min.
Deutschlandstart:02.10.2008
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

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Schauspieler und Rollen

Timmo Niesner Timmo Niesner
als "Wall-E"
Luise Helm Luise Helm
als "Eve"
Joachim Kerzel Joachim Kerzel
als "Shelby Forthright"

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