Filmkritik zu The Messengers

The Messengers The Messengers The Messengers
Horrorspinne.. oder wieso krabbelt der an der Wand rum?
Die Familie Solomon hat in der Vergangenheit einige Rückschläge erleiden müssen, deswegen entscheidet sich Familienvater Roy dafür, einen Neuanfang auf dem Lande zu wagen. Mit den Familienersparnissen kaufen sie sich eine Farm, doch das Verhältnis zu Tochter Jess ist noch gestört, weswegen recht wenig kommuniziert wird. Der kleinste Sohn Ben spricht immer noch nicht, ob das wohl daran liegt, dass er als einziger der Familie die Geister im Haus sieht? Bis auf ein paar merkwürdige Ereignisse passiert nichts unheimliches, deswegen wird der Anbau des Sommenblumenfeldes, welches ihre zukünftige Geldquelle sein soll, zügig fortgesetzt. Als die Eltern jedoch eines Tages wegfahren, werden Jess und Ben von den Geistern des Hauses angegriffen, kommen jedoch glimpflich davon. Diesem Mysterium will Jess nun genauer auf den Grund gehen.





Atmosphäre und Effekte
Im ersten Drittel des Films wird sehr lange versucht, unter Begleitung einer unheimlichen Atmosphäre, die Story in Gang zu bringen während ab und zu ein paar Gruselmomente eingebaut werden. Dies klappt auch meistens gut, doch spätestens wenn das an der Wand krabbelnde Gespenst auftaucht, sinkt diese wieder ab, denn die Animation sieht leicht stümperhaft aus und erinnert eher an Knetanimation ala Celebrity Deathmatch. Das aus der schimmelnden Wand sickernde Wesen sieht da schon wesentlich besser aus, auch wenn man dafür kein Preis erwarten dürfte. Als kleiner Gag hat William B. Davis, auch bekannt als "Der Raucher" aus Akte X, einen kleinen Auftritt als mysteriöser Mann, der unbedingt die Farm kaufen will. Doch auch dieser Strang wird nicht zuende geführt und bleibt so offen im Raum stehen.

Kinder-Phobie
Was haben in letzter Zeit die Horror-Drehbuchautoren und Regisseure mit ihren kleinen Horrorkindern? Ob die "Ringu"- oder "Ju-On"-Reihe, viele der westlichen Filmemacher haben sich anscheinend dieses Horrorelement abgeguckt und bauen nun so oft es geht verunstaltete, misshandelte oder einfach nur verrückte Kinder in ihre Filme ein. Dabei wird jedoch übersehen dass dieses Element mit der Zeit nun einfach überholt ist und nicht mehr zieht.

Fazit
Im Endeffekt ist "The Messengers" ein durchschnittlicher Horrorfilm, der zwar eine gute Atmosphäre aufbauen, mit seinen Schreckeffekten aber eher wenig punkten kann. /pp

alle Bilder © Falcom


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:The Messengers
Land/Jahr:USA 2007
Genre:Horror
Regie:Oxide Pang Chun, Danny Pang
Drehbuch:Mark Wheaton
Musik:Joseph LoDuca
Studio:Falcom
FSK:
ab 16
Länge:90 min.
Deutschlandstart:18.10.2007
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

Produkte

Schauspieler und Rollen

John Corbett John Corbett
als "Burwell"
Evan Turner Evan Turner
als "Ben"
William B. Davis William B. Davis
als "Colby Price"
Brent Briscoe Brent Briscoe
als "Plume"

Verbindungen

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