Filmkritik zu Der eisige Tod
Noch zu warm
Statt einem dummen Anmachspruch denkt sich ein Student, er könne das Mädchen seiner Träume mit ein wenig Spionage und einem tollen Plan rumkriegen. Er erfährt wo sie wohnt und bietet über die Wheinachtsfeiertage eine Mitfahrgelegenheit zu ihrer Heimatstadt an. Ihr Lieblingsessen hat er auch gleich an Bord. Warum besagtes Mädchen die Frau seiner Träume ist, weiss wohl auch nur er allein. Gleich von Anfang an ist sie zickig, hat keine Manieren und gewinnt bestimmt keinen Sympathiepreis.Die beiden fahren eine Weile, schweigen sich mehr oder weniger an bis der Student auf die Idee kommt eine Abkürzung zu nehmen, ihr gefällt das gar nicht und nachdem die beiden auch noch mit einem Auto kollidieren und in der eisigen Nacht liegen bleiben ist das Drama angerichtet.
Verlangsamende Kälte
Bis auf das eben beschriebene passiert nicht mehr viel, die beiden streiten sich, die Nacht wird länger und hin und wieder passiert etwas mysteriöses.Problem ist von Anfang an, dass die beiden (namenlosen) Hauptcharaktere völlig unsympathisch sind und dem kalten Zuschauer somit auch das Schicksal der beiden recht wenig bedeutet.
Story
Aus der Story (die hier nicht verraten werden soll) hätte man wesentlich mehr machen können und so bleibt einem nur der ein oder andere Schreckeffekt, um bei diesem müden Horrorfilm wach zu bleiben.Fazit
Deutlich unter den Möglichkeiten der Story bleibend kann man sich diesen Horror getrost ersparen.
dalle Bilder © Sony Pictures
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Wind Chill |
| Land/Jahr: | USA 2007 |
| Genre: | Mystery, Horror, Thriller |
| Regie: | Gregory Jacobs |
| Drehbuch: | Joe Gangemi, Steven Katz |
| Musik: | Clint Mansell |
| Studio: | Sony Pictures |
| FSK: | ab 16 |
| Länge: | 90 min. |
| Deutschlandstart: | 18.10.2007 |
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