Filmkritik zu Code 46
Alarmcode Langeweile
In nicht allzu ferner Zukunft gibt es zwei Lebensbereiche. Zum einen die geschützten Städte in denen "gesunde" Menschen mit guten Genen leben und zum anderen "draußen" für alle anderen. Klonen ist legal, doch durch die daraus resultierenden Schwierigkeiten, wurde der Code 46 ins Leben gerufen. Dieses Gesetz besagt, dass bei einer genetischen Übereinstimmung über 25% zweier sich liebender Menschen kein Kind gezeugt werden darf. Alles andere ist ein Verstoß gegen dieses Gesetz und zieht die Höchststrafe nach sich: Das Leben außerhalb der geschützten Städte.
William Geld (Tim Robbins) ist ein Angestellter bei einem Versicherungsunternehmen, der einen Betrugsfall in Shanghai aufklären soll. Ein Arbeiter fälscht sogenannte Papells, die eine Art Visum für die priveligierten Stadtbewohner darstellen, und verkauft diese illegal weiter. Der Gauner ist aber eine Frau (Maria), in die sich William schnell verliebt und somit nicht gegen Sie weiter ermitteln kann.
Science Fiction
Der Film greift zweifelsohne ein interessantes Thema auf, über das man sich nicht früh genug Gedanken machen sollte. Die futuristischen Kulissen wirken authentisch, die kühle Atmosphäre glaubhaft. Leider verkommt der Film schon sehr früh zu einem unnatürlichen Liebesdrama zwischen Maria und William was an langweiligen Wortwechseln kaum zu überbieten ist. Die Liebe in diesem Film ist genauso kühl und fremd wie die futuristischen Einstellungen zum menschlichen Leben selbst.
Sound, Schnitt, Schauspieler
Unglücklicherweise lässt sich auch über die Filmmusik kaum ein lobendes Wort verlieren. Der Schnitt is auffallend merkwürdig, Szenenwechsel sind oft recht hart und man bekommt das ein oder andere mal das Gefühl als sei an dieser Stelle eine vollständige Szene einfach rausgeschnitten worden.
Tim Robbins ist auch in diesem Film ein sehr guter Schauspieler, der sogar seinem Charackter William noch ein wenig Leben einhauchen kann. Auch Samatha Morton spielt Ihre Rolle sehr gut obgleich man den durch Sie verkörperten Charackter nicht besonders viel Sympathie entgegenbringen kann.
d
In nicht allzu ferner Zukunft gibt es zwei Lebensbereiche. Zum einen die geschützten Städte in denen "gesunde" Menschen mit guten Genen leben und zum anderen "draußen" für alle anderen. Klonen ist legal, doch durch die daraus resultierenden Schwierigkeiten, wurde der Code 46 ins Leben gerufen. Dieses Gesetz besagt, dass bei einer genetischen Übereinstimmung über 25% zweier sich liebender Menschen kein Kind gezeugt werden darf. Alles andere ist ein Verstoß gegen dieses Gesetz und zieht die Höchststrafe nach sich: Das Leben außerhalb der geschützten Städte.
William Geld (Tim Robbins) ist ein Angestellter bei einem Versicherungsunternehmen, der einen Betrugsfall in Shanghai aufklären soll. Ein Arbeiter fälscht sogenannte Papells, die eine Art Visum für die priveligierten Stadtbewohner darstellen, und verkauft diese illegal weiter. Der Gauner ist aber eine Frau (Maria), in die sich William schnell verliebt und somit nicht gegen Sie weiter ermitteln kann.
Science Fiction
Der Film greift zweifelsohne ein interessantes Thema auf, über das man sich nicht früh genug Gedanken machen sollte. Die futuristischen Kulissen wirken authentisch, die kühle Atmosphäre glaubhaft. Leider verkommt der Film schon sehr früh zu einem unnatürlichen Liebesdrama zwischen Maria und William was an langweiligen Wortwechseln kaum zu überbieten ist. Die Liebe in diesem Film ist genauso kühl und fremd wie die futuristischen Einstellungen zum menschlichen Leben selbst.
Sound, Schnitt, Schauspieler
Unglücklicherweise lässt sich auch über die Filmmusik kaum ein lobendes Wort verlieren. Der Schnitt is auffallend merkwürdig, Szenenwechsel sind oft recht hart und man bekommt das ein oder andere mal das Gefühl als sei an dieser Stelle eine vollständige Szene einfach rausgeschnitten worden.
Tim Robbins ist auch in diesem Film ein sehr guter Schauspieler, der sogar seinem Charackter William noch ein wenig Leben einhauchen kann. Auch Samatha Morton spielt Ihre Rolle sehr gut obgleich man den durch Sie verkörperten Charackter nicht besonders viel Sympathie entgegenbringen kann.
Fazit
Code 46 hat eine gute Idee angepackt, diese jedoch alles andere als sehenswert umgesetzt. Der Film ist Langeweile pur, man kann sich kaum vorstellen, dass ein 93 minütiger Streifen so langatmige Szenen beinhalten kann.
dalle Bilder © Tiberius
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Code 46 |
| Land/Jahr: | UK 2003 |
| Genre: | Drama, Science Fiction |
| Regie: | Michael Winterbottom |
| Drehbuch: | Frank Cottrell Boyce |
| Musik: | Joshua Hyams, Mark Revel |
| Studio: | Tiberius |
| FSK: | ab 12 |
| Länge: | 93 min. |
| Deutschlandstart: | 03.03.2005 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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