Filmkritik zu Charlie Bartlett
So wird man Psychiater
Charlie Bartlett kommt aus einem reichen Elternhaus, besucht Privatschulen und fliegt wegen fehlerhaften Benehmens immer wieder von ihnen. Jetzt muss er zum ersten Mal auf eine staatliche Schule gehen und ist zuerst etwas verwirrt über den Kleidungsstil und die Umgangsformen. Es gibt keine einheitliche Schuluniform also fällt er gleich am ersten Tag mit seinem feinen Anzug und einer Aktentasche einem Schulschläger negativ auf und bekommt eine Abreibung. Doch Charlie braucht nicht lange um sich beliebt zu machen, dank seines Zugangs zu Medikamenten und Psychiatern ist er in der Schule bald eine gefragte Quelle zum seelischen Beistand. Doch auch das ist natürlich wieder illegal und so droht Charlie auch von dieser Schule zu fliegen...Liebesstory
Natürlich darf eine Liebesgeschichte nicht fehlen um den Teenagerfilm zu vollenden. Dass diese absolut klischeehaft, einfallslos, 08/15 und total schnulzig ist stört den Film an nicht wenigen Stellen.Die einzige richtig gute Figur macht Robert Downey Jr., der den Rektor der Schule spielt und gleichzeitig der alkoholsüchtige Vater von Charlies Freundin ist. Damit gerät er zwischen die Fronten und muss entscheiden, was das Beste für seine Tochter (Charlie) und die Schule ist (kein Charlie).
Fazit
Charlie Bartlett ist ein durchschnittlicher Tennagerfilm ohne nennenswerte Höhen, Ideen oder Wendungen.
dalle Bilder © Central
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Charlie Bartlett |
| Land/Jahr: | USA 2007 |
| Genre: | Komödie |
| Regie: | Jon Poll |
| Drehbuch: | Gustin Nash |
| Musik: | Christophe Beck |
| Studio: | Central |
| FSK: | ab 12 |
| Länge: | 97 min. |
| Deutschlandstart: | 26.06.2008 |
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