Filmkritik zu Helden der Nacht
Zwei Brüder, zwei Leben
Bobby Green leitet einen erfolgreichen Nachtclub im New Yorker Brooklyn Ende der 80er Jahre. Sein Leben ist frei, er hat eine großartige Freundin und ausreichend Geld. Das Leben seines Bruder Joseph geht auch gut voran, gerade wurde er in seiner Polizeieinheit des NYPD befördert und will sich nun die Drogenkartelle in New York vorknöpfen und genau da schneiden sich die Wege der so unterschiedlichen Brüder. In Bobbys Nachtclub gehen nämlich die Größen des Drogengeschäfts ein und aus womit der Club das Fahndungsziel der Polizei wird. Ein paar unglückliche Umstände mehr und die beiden müssen an einem Strang ziehen, was den gegensätzlichen Charakteren anfangs alles andere als leicht fällt...Klasse Schauspieler und Durststrecken
Mit Phoenix und Wahlberg sind die Rollen der Brüder schonmal ausgezeichnet besetzt, doch auch sie können nichts gegen die Längen des Films machen unter denen der Spannungsbogen zu leiden hat. Der Film nimmt sich reichlich Zeit um die Charaktere vorzustellen und zeigt einen deutlichen Wandel im Verlauf des Films, besonders deutlich bei Bobby Green, der aufgrund der Umstände sein Leben völlig überdenkt.Fazit
Helden der Nacht ist ein guter Thriller mit solider Handlung und sehr guten Schauspielern. Es fehlt jedoch an vielen Stellen die Spannung und durch eine zu lange Spielzeit verliert der Film öfters an Fahrt. Für Genrefans jedoch sehr empfehlenswert.
dalle Bilder © Universal
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | We own the Night |
| Land/Jahr: | USA 2007 |
| Genre: | Thriller, Drama |
| Regie: | James Gray |
| Drehbuch: | James Gray |
| Musik: | Wojciech Kilar |
| Studio: | Universal |
| FSK: | ab 16 |
| Länge: | 117 min. |
| Deutschlandstart: | 21.02.2008 |
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