Filmkritik zu Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
Vorgeschichte
Der erste Indiana Jones (Jäger des verlorenen Schatzes) spielt 1936 und lief 1981 in den amerikanischen Kinos. Jones bekommt von der Regierung den Auftrag die Bundeslade zu finden, bevor die Nazis es schaffen. In der Bundeslade sollen die Bruchstücke der Steintafeln der 10 Gebote transportiert worden sein. Indiana Jones und der Tempel des Todes, der zweite Teil, spielt im Jahr 1935 und erschien 1984. Nach dem eher schwachen zweiten Teil folgte 1989 mit Indiana Jones und der letzte Kreuzzug der dritte Film. Er spielt im Jahre 1938 und wieder sind die Nazis der böse Gegenpart, diesmal auf der Suche nach dem heiligen Gral. Man orientierte sich mit dem dritten Teil wieder mehr am ersten und brachte viele Anspielungen. Außerdem wurden einige Fragen beantwortet.

Nach 19 Jahren folgt nun 2008 der vierte Teil. Mit 1957 spielt auch die Handlung 19 Jahre nach dem letzten großen verfilmten Abenteuer des Prof. Henry „Indiana“ Jones Junior. Wie man erahnen kann, war Indy in diesen 19 Jahren selbstverständlich nicht untätig. 1957 sind natürlich nicht die Nazis der böse Gegenpart, sondern sowjetische Agenten im Auftrag Stalins. Zu Beginn des Films wird Indiana Jones mit seinem Kollegen Mac von genau diesen in die Halle geführt, welche man kurz am Ende des 1. Teils sehen konnte. Die Agenten unter der Leitung von Irina Spalko sind auf der Suche nach einer Kiste mit mysteriösem Inhalt und Indiana soll sie für sie aufspüren. In dieser Halle kommt es auch nach auffinden der Kiste schnell zur ersten Auseinandersetzung, in der Indiana Jones erst einmal beweisen kann, dass er noch fit genug ist, um für jede Menge Trubel zu sorgen. Nachdem er wie in den anderen Filmen zuvor wieder jede Menge Hiebe einstecken muss, schafft er es zu entkommen, jedoch ohne die wertvolle Kiste und mit noch einem ganz anderen Problem konfrontiert.
Zurück an der Universität gibt es wieder schöne Parallelen mit den vorherigen Teilen. Wenig später nimmt ein junger Bursche namens Mutt Williams Kontakt mit ihm auf. Mutt erzählt von dem verschwundenen Professor Oxley, welcher auf der Suche nach einem Kristallschädel war, und seiner ebenso verschwundenen Mutter. Indy und Oxley haben schon während ihrer Studienzeit von dem Kristallschädel geschwärmt und die Mutter von Mutt scheint auch eine engere Verbindung zu ihm gehabt zu haben. So beginnt der Hauptplot des Films mit der Suche nach den beiden verschwundenen und natürlich dem Kristallschädel, selbstverständlich wieder mit einer Auseinandersetzung und einer großartigen Verfolgungsszene.
Die Kulissen und Drehorte des Films sind besser und zum Teil auch passender noch als in den vorherigen Filmen, welches man nach den vergangenen Jahren auch erwarten durfte. Auch Harrison Ford und Karen Allen, welche schon im ersten Teil an der Seite Indys zu sehen war, machen ihre Sache sehr gut. Probleme hat man nur manchmal mit dem jungen Shia LaBeouf, sofern man ihn aus seinen Rollen in Disturbia und Transformers noch im Kopf hat, sowie mit Cate Blanchett, welche ab und zu etwas zu modern erscheinen mag.
Fazit
Nichtsdestotrotz liefert Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels so ziemlich das ab, was man sich nach dem ersten und dritten Film erhoffen konnte und geht am Ende noch einen gewaltigen Schritt weiter, welcher möglicherweise dem ein oder anderen einer zu viel des Guten ist. Freuen kann man sich auch über eine Andeutung ganz am Ende des Filmes, welche sicherlich zu einer Fortsetzung führen kann, über welche auch schon die ersten Gerüchte im Umlauf sind. /mm

alle Bilder © Universal


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull
Land/Jahr:USA 2008
Genre:Abenteuer
Regie:Steven Spielberg
Drehbuch:David Koepp
Musik:John Williams
Studio:Universal
FSK:
ab 12
Länge:122 min.
Deutschlandstart:22.05.2008
Internetseiten:

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Schauspieler und Rollen

Harrison Ford Harrison Ford
als "Indiana Jones"
John Rhys-Davies John Rhys-Davies
als "Sallah"
Shia LaBeouf Shia LaBeouf
als "Mutt Williams"
Cate Blanchett Cate Blanchett
als "Agent Spalko"
Karen Allen Karen Allen
als "Marion Ravenwood"
Ray Winstone Ray Winstone
als "Mac"
John Hurt John Hurt
als "Abner Ravenwood"

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