Filmkritik zu There Will Be Blood

There Will Be Blood There Will Be Blood There Will Be Blood
Das Leben eines Ölmanns
Es ist Ende des 19. Jahrhunderts. Daniel Plainview arbeitet in einer winzigen Ölförderquelle mit primitivsten Techniken. Ein Mann stirbt bei den Arbeiten und hinterlässt ein kleines Waisenbaby. Die Zeit springt und wir befinden uns im 20. Jahrhundert. Daniel Plainview hat mittlerweile einige Hektar Land und mehrere gut laufende Ölquellen die ihn zu einem wohlhabenden Mann gemacht haben, doch Plainview will mehr und so kauft er in Kalifornien eine ganze Reihe Grundstücke auf, bohrt nach Öl, baut Schulen und wird noch reicher. Doch der besessene Ölmann hat auch eine dunkle Seite, die sich im Laufe seines Lebens verstärkt bemerkbar macht...

Hauptdarsteller
Bei den 80. Oscars hat Daniel Day-Lewis zu Recht den Oscar für die beste männliche Hauptrolle bekommen. Er verkörpert seinen Charakter Plainview auf unvergessliche Art. Vom liebevollen Vater bis zum brutalen Schlächter spielt er jede Emotion einfach überzeugend.

Story und Musik
Die Story, die im wesentlichen das Leben des Ölmanns beschreibt, verläuft sehr linear und es fehlt des öfteren an Spannung oder interessanten Wendungen. Der Film wird zum größten Teil durch die Charakterentwicklung von Daniel Plainview getragen.
Nicht nur einen Punkt bekommt der Film für die schreckliche Musik abgezogen. Die Musikauswahl beraubt jede Szene um Stimmung und Atmosphäre. Von schrillen, quietschenden Tönen, die im Ohr weh tun und rein gar nichts mit dem Gezeigten zu tun haben, bis hin zu Musikausschnitten, die sich im zehn Sekundentakt wiederholen, bietet der Film alle Fehler, die man mit der Musik machen kann. In völlig ruhigen Szenen kommt ein minutenlanger stampfender Sound, der für jede Actionszene geeignet wäre, während bei dramatischen Szenen einfach nur nervende Geräusche die Szene ruinieren.
Stille wäre in den meisten Szenen die wesentlich bessere Wahl gewesen.

Fazit
There will be Blood erzählt die Geschichte eines Ölmanns Anfang des 20. Jahrhunderts, die Geschichte funktioniert durch die enorme Charakterentwicklung und die großartige Umsetzung durch den Hauptdarsteller Daniel Day-Lewis. Man sollte sich bei über zweieinhalb Stunden Spielzeit aber auf die ein oder andere Länge einstellen können. /dd

alle Bilder © Walt Disney


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:There Will Be Blood
Land/Jahr:USA 2007
Genre:Drama
Regie:Paul Thomas Anderson
Drehbuch:Paul Thomas Anderson
Musik:John Greenwood
Studio:Walt Disney
FSK:
ab 12
Länge:158 min.
  Body Count:4
Awards/Preise:80. Oscars: Bester Hauptdarsteller, Beste Kamera
Deutschlandstart:14.02.2008
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

Produkte

Schauspieler und Rollen

Daniel Day-Lewis Daniel Day-Lewis
als "Daniel Plainview"
Paul Dano Paul Dano
als "Eli Sunday"
Ciarán Hinds Ciarán Hinds
als "Fletcher"
Mary Elizabeth Barrett Mary Elizabeth Barrett
als "Fannie Clark"
Colleen Foy Colleen Foy
als "Mary Sunday"

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