Filmkritik zu Ruinen

Ruinen Ruinen Ruinen
Erlebnisse auf einer Pyramide

Als vier amerikanische Twens am vorletzten Tag ihres Mexiko Urlaubs nochmal ein wenig Sightseeing, fernab der touristisch erschlossenen Pfade, machen will geraten sie in eine unangenehme Situation. Ein deutscher Tourist, den die vier im Hotel treffen hat eine Karte, die zu einer alten, kaum bekannten Maya Pyramide führen soll. Toll denken sich die Abenteuerlustigen und brechen auf. Kaum haben sie den alten Mayabau über versteckte Wege im dichten Urwald gefunden, kommen auch schon die Eingeborenen, die mit Waffengewalt drohen und lauthals eine unverständliche Sprache von sich geben.

Etwas eingeschüchtert versuchen sich die Urlauber wieder von der Pyramide zu entfernen, doch als dann ein Maya einen von ihnen erschießt, wissen sie, dass die Ureinwohner es ernst meinen. Von hier an spielt fast der gesamte Rest des Films auf der Spitze der Pyramide, auf die sich die Amerikaner zurückgezogen haben.

Die Situation wird jedoch zunehmend komplizierter, denn die Versorgung reicht nicht mehr lange und einer der Reisenden hat sich auch noch schwer verletzt. Ein Heruntergehen von der Pyramide bedeutet jedoch den sicheren Tod...



Idee
Das eigentlich Böse sind jedoch nicht die Mayas, die die Urlauber auf der Pyramide festhalten, sondern die Pflanzen und Ranken, die auf und in der Pyramide leben. Für die Story die Idee eine willkommene Abwechslung, reicht jedoch nicht für einen 90 minütigen Film. Hier hätte ein Kurzfilm von 20 Minuten Laufzeit wesentlich mehr Wirkung und Einprägsamkeit gehabt.

FSK
Obwohl es nur wenige brutale und blutige Szenen gibt, sind diese dafür umso martialischer. Selten "darf" man mit ansehen, wie jemandem die Beine mit einem Felsbrocken gebrochen, mit einem Stumpfen Messer abgeschnitten und mit einer heißen Pfanne desinfiziert werden. Von daher überrascht die Wertung ab 16 der FSK.

Fazit
Ruinen wartet mit einer guten Idee auf, die jedoch nicht ausreicht, um den Zuschauer 90 Minuten zu fesseln. Der Rest ist einfallsloses Gelaber und vorhersehbar. /dd

alle Bilder © Universal


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:The Ruins
Land/Jahr:Australien/USA 2008
Genre:Horror, Mystery
Regie:Carter Smith
Drehbuch:Scott B. Smith
Musik:Graeme Revell
Studio:Universal
FSK:
ab 16
Länge:90 min.
Deutschlandstart:26.06.2008
Internetseiten:

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Schauspieler und Rollen

Joe Anderson Joe Anderson
als "Mathias"
Shawn Ashmore Shawn Ashmore
als "Eric"
Sergio Calderon Sergio Calderon
als "Mayan Man"
Andy Meritakis Andy Meritakis
als "Mayajunge"
Jesse Ramirez Jesse Ramirez
als "Mayareiter"
Laura Ramsey Laura Ramsey
als "Stacy"

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