Filmkritik zu Hancock
Last Man?
Hancock kämpft gegen das Böse und ist aufgrund seines rüden Verhaltens dennoch bei den Bürgern von L.A. absolut unbeliebt. Hancock stellt sich bei seinen "Heldentaten" gern mal über das Gesetz und richtet nicht selten Schäden in Millionenhöhe an. Gut, dass er eines Tages den PR-Berater Ray das Leben rettet, denn dieser macht aus Hancock sein nächstes Projekt: Ein Superheld braucht auch ein super Image...Story
Die Image Geschichte ist ein Teil der Geschichte, ein anderer ist, dass Hancock sich nicht an seine Vergangenheit erinnern kann und nur weiss, dass er vor einigen Jahren mit einer Kopfverletzung im Krankenhaus aufgewacht ist und niemand nach ihm gesucht hat, nicht mal seinen Namen kennt er und nennt sich selbst nach der nächsten Aufschrift, die er irgendwo zu Gesicht bekommt.Vergleich mit anderen Comic Helden
Marvel's bekanntere Superhelden haben eine wesentlich umfassendere Geschichte und meist auch einen oder gleich mehrere böse Gegenspieler. Diese Fehlen bei Hancock leider. Er selbst ist Menschen kräftemäßig weit überlegen, was die Kämpfe zwar schön anzuschauen, aber irgendwie auch langweilig macht. Es gibt keinen grünen Kobold, keinen Lex Luthor, keinen Joker wie in Spiderman, Superman oder Batman.Fazit
Hancock ist ein solider Actionfilm und mit Will Smith natürlich auch sehenswert. Leider scheint es jedoch, dass manche Filme die Story hängen lassen, weil sie denken das durch gute Schauspieler ausgleichen zu können. Das war schon in Will Smith's "I am Legend" so und ist bei Hancock leider nicht anders.
dalle Bilder © Sony
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Hancock |
| Land/Jahr: | USA 2008 |
| Genre: | Action, Komödie |
| Regie: | Peter Berg |
| Drehbuch: | Vincent Ngo, Vince Gilligan |
| Musik: | John Powell |
| Studio: | Sony |
| FSK: | ab 12 |
| Länge: | 92 min. |
| Deutschlandstart: | 03.07.2008 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
| Script zum Film: |
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