Filmkritik zu AKTE X - Jenseits der Wahrheit

AKTE X - Jenseits der Wahrheit AKTE X - Jenseits der Wahrheit AKTE X - Jenseits der Wahrheit
Pädophiler Pfarrer im Schnee
Eine FBI-Agentin wurde entführt und möglicherweise getötet. Ihre Kollegin Dakota Whitney versucht gegen den Willen ihres Partners Mosley Drummy über Ex-Agentin Dana Scully, welche inzwischen als Ärztin in einem katholischen Krankenhaus arbeitet, an Fox Mulder heranzukommen. Dieser hat sich seit Jahren von der Außenwelt isoliert und nach seinem Ausschluss vom FBI jeglichen Kontakt abgebrochen. Scully sucht ihn auf und schafft es, nach kurzem Zögern, ihn für den Fall zu interessieren. Ein verurteilter pädophiler Pater names Joseph Crissman will eine übersinnliche Verbindung zu der Entführten haben. Seine geheimnisvollen Visionen führen das FBI in verschneite Einöden und sorgen für Misstrauen. Doch Mulder beginnt ihm zu glauben, und als eine zweite Frau entführt wird, wird die Lage noch ernster.

Ich möchte glauben...
...dass es noch einmal möglich ist und mit "Akte X - Jenseits der Wahrheit" das alte Feeling der TV-Serie, zumindest das der früheren Staffeln, wieder aufkeimt. Mit ähnlichen Gedanken betrat ich den Kinosaal und kann teilweise sagen: Ja! Aber war ein zweiter Kinofilm wirklich noch einmal von Nöten oder hat das doch eher finanzielle Gründe? In 9 Jahren ist in der Serie einiges passiert und auch wenn gegen Ende die Luft langsam ausging, hatte sie immer noch Kultstatus. Von der Atmosphäre kann der neue Film durchaus überzeugen, vor allem durch die gut gewählten Kamerafahrten durch die Schneelandschaft und die für die Serie typische leise Hintergrundmusik. Was jedoch dem ein oder anderen vielleicht nicht gefallen wird ist, dass das Akte-X Theme nur in etwas veränderter Form und nicht original wiedergegeben wird.

6 Jahre sind nach der letzten Episode vergangen und beide Charaktere haben sich leicht verändert, vor allem Scully, welche mit ihrer FBI-Vergangenheit nichts mehr zu tun hat, während Mulder immer noch an das Übernatürliche glaubt und tief in seinem Inneren immer noch hofft, seine Schwester zu finden. Die Handlung des Films hat jedoch mehr mit einem Thriller als mit einem Mystery-Film zu tun, vor allem da der Kern der Geschichte nichts mit Übernatürlichem zu tun hat. Das einzige übernatürliche Element im Film ist der Pater mit seinen Visionen. Dadurch wirkt die Story etwas zu "normal" für das Akte-X Universum, was sonst so stark von diesem Thema beeinflusst und geprägt wurde.

Fazit
"AKTE X - Jenseits der Wahrheit" ist für Fans auf jeden Fall Pflicht, doch auch für Neulinge sicherlich interessant, da vor allem David Duchovny und Gillian Anderson immer noch sehr gut ihre Rollen spielen und aufeinander abgestimmt sind. Und der Cameoauftritt von FBI-Direktor Skinner zum Ende hin ist auch erwähnenswert. /pp

alle Bilder © Fox


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:The X-Files: I Want To Believe
Land/Jahr:USA 2007
Genre:Mystery
Regie:Chris Carter
Drehbuch:Frank Spotnitz, Chris Carter
Studio:Fox
FSK:
ab 16
Länge:105 min.
Deutschlandstart:24.07.2008
Internetseiten:

Produkte

Schauspieler und Rollen

David Duchovny David Duchovny
als "Fox Mulder"
Gillian Anderson Gillian Anderson
als "Dana Scully"
Amanda Peet Amanda Peet
als "Dakota Whitney"
Billy Connolly Billy Connolly
als "Pater Joseph Crissman"
Xzibit Xzibit
als "Agent Mosley Drummy"
Mitch Pileggi Mitch Pileggi
als "Walter Skinner"

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