Filmkritik zu Transformers - Die Rache
Eine neue Bedrohung kommt
Einige Zeit nach den Geschehnissen aus dem ersten Teil ist wieder relative Ruhe auf der Erde eingekehrt, nach dem der böse Megatron vernichtet wurde und die Autobots nun mit der US-Regierung zusammenarbeiten. Sam und seine heiße Freundin's Beziehung könnte auch kaum besser sein und Sam freut sich auf sein bald beginnendes Collegeleben. Unglücklicherweise ist ein Splitter des überdimensionierten Allspark-Würfels an Sam's Sachen hängengeblieben und nach einer Berührung mit ihm sieht Sam nun Visionen und überall werden Toaster und andere Küchenmaschinen zum Leben erweckt und machen Ärger. Dies und Optimus Prime's Hilfegesuch an ihn, an der Stärkung zwischen den Autobots und der Menschheit mit zu arbeiten, interessieren ihn zuerst wenig, da er ein normales Leben führen und mit alledem nichts zu tun haben will. Diese Gedankengänge formen sich aber ganz schnell um, als der totgedachte Megatron wieder auf der Erde wandelt und mit den Decepticons zusammen Sam's Gehirn herausreissen will, da in diesem die Code's des Allsparks gespeichert wurden, mit dessen Hilfe die Decepticons die Erde endgültig vernichten wollen.
Krawumm Krawumm...
... die Transformers machen Bumm. Im zweiten Teil von Michael Bay's Roboterschlacht wurde NOCH WENIGER Wert auf Story/Charaktere oder etwaigen Schrutz gelegt und NOCH MEHR Wert auf Effekte/Wüstes Gekloppe und alles andere was laut kracht. Neben den coolen Autos und hübschen Frauen eigentlich ein idealer Männerfilm, denken jetzt sicherlich einige, und dies würde auch zutreffen, wäre "Transformers: Die Rache" nicht zur Hälfte in die Kindergartensparte abgerutscht. Da wundert es auch niemanden mehr, wieso z.B. ein totgeglaubter Roboter einfach durch das Hineinrammen eines mysteriösen Splitters wieder zum "Leben" erweckt wird oder warum auch noch so kleine Roboter immer irgendwelche Quietsch- oder Knattergeräusche von sich geben müssen. Weiterhin wurde der Film fast schon zwanghaft in die Länge gezogen und man hätte ihn locker um eine halbe Stunde kürzen können.
Fazit
"Transformers: Die Rache" ist zweifellos eine der größten Materialschlachten, die je im Kino gezeigt wurden. Wer sich mit einer schwachen Story zufrieden gibt und sich ununterbrochene Baller-Action reinziehen will, ist mit dem Film gut bedient.
palle Bilder © Paramount
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Transformers: Revenge of the Fallen |
| Land/Jahr: | USA 2009 |
| Genre: | Action |
| Regie: | Michael Bay |
| Drehbuch: | Ehren Kruger, Alex Kurtzman |
| Studio: | Paramount |
| FSK: | ab 12 |
| Länge: | 147 min. |
| Deutschlandstart: | 25.06.2009 |
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